Geliebte Clara - Trailer
Drei geniale Musiker, schicksalhaft verstrickt in guten wie in bösen Tagen – das ist der Stoff, an dem die Regisseurin Helma Sanders-Brahms zwölf Jahre lang gearbeitet hat. Herausgekommen ist eine Hommage an Clara Schumann, eine der bedeutendsten Frauen des 19.Jahrhunderts.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Geliebte Clara
Produktionsland:
Deutschland, Frankreich, Ungarn
Produktionsjahr:
2008
Länge:
107 (Min.)
Verleih:
Kinowelt Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
04.12.2008
CAST & CREW
Regie:
Helma Sanders-Brahms
Kamera:
Jürgen Jürges
Schnitt:
Isabelle Devinck
Hauptdarsteller:
Malik Zidi, Pascal Greggory, Martina Gedeck, Nikolai Kinski, Péter Takátsy
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 2 von insgesamt 2)
Von: am: 22.01.09
Grottenschlecht und nicht mal vernünftig recherchiert. So heißt es im Film "Einsam, aber frei". In Wirklichkeit haben Schumann, Brahms und einer dritter, heute vergessener Komponist, die FAE-Sonate geschrieben, die auf das Motto des Konzertmeisters Kreisler aus dem "Kater Murr" zurückgeht: "Frei, aber einsam". Ein weiteres Detail: Als Clara das Orchester erstmals dirigiert, mahnt sie falsche Töne in den Hörnern an, im Orchester sind aber keine Hörner zu sehen. Dutzendweise weiterer solcher lächerlichen Fehler! Insgesamt aber krankt der Film daran, dass er das Genie-Bild des 19. Jahrhunderts transportiert, ohne auf die eigentliche Leistung der Personen und deren Persönlichkeit einzugehen. Ein solcher Unfug sollte eigentlich seit 1960 nicht mehr möglich sein. Gelinde gesagt: Schwachsinn.
Von: am: 14.12.08
Die erste Hälfte hat mir - vielleicht aufgrund meiner Skepsis, ob alles tatsächlich so war, wie es hier erzählt wird - nicht so gut gefallen, ich habe mich auch etwas gelangweilt, ehrlich gesagt. Nachher schien alles zeitgemäßer, fundierter - und letztlich hat die Musik zum Glück das letzte Wort. Eindrucksvoll.




