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Die Wand - Trailer

Meinungen
17

3 Sterne aus 359 Bewertungen

Die Wand - Trailer

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TRAILER & CLIPS ZU "Die Wand"

Nirgends hat der Mensch so viel Gelegenheit zur Reflektion wie in der Einsamkeit. Und viel einsamer als die namenlose Frau (Martina Gedeck) in der Literaturverfilmung "Die Wand" kann man nicht sein. Niemanden außer ihr scheint es in der Welt dieser kunstvollen Dystopie zu geben. Die Frau lebt wie in einem Spiegelkabinett: Vorsichtig tastend bewegt sie sich durch den Raum, um nicht gegen jene unsichtbare Wand zu stoßen, die eines Tages plötzlich da war und die Welt in zwei Sphären geteilt hat.

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 17)
Von: Annette Read am: 06.10.14
Der Film "die Wand"hat mich sehr beeindruckt. Ich habe nur vermisst dass die phantastische Musik und der ausgezeichneten Interpret in keiner Zeile erwähnt wurden.Es ist leider sowohl am Filmende noch im Internet nicht zu erkennen wer die Solosuiten von Bach gespielt hat.Für mich ist die musikalische Auswahl ein wichtiger Bestandteil dieses wunderbaren Films.Schade dass diese Tatsache keine Beachtung findet. Dies schrieb Annette Read
Von: Anna Kontorrigopulos am: 18.12.13
Ich kenne das Buch. Nur das Buch. Und bin sehr gespannt, ob die Verfilmung mich überzeugen kann.
Von: Carsten am: 11.05.13
Für mich ist der Film nicht weit genug gegangen. Zwar fällt die Trennwand zwischen Ihr und der Aussenwelt, aber zieht sich dann auch wieder hoch. Statt der gewonnenen Einheit mehr Raum zu geben, verfällt der Film wieder in diese Zersplitterung. Liebe ist ja genau das Verschmelzen der zerrissenen Teile, das Einswerden mit dem All, das man immer, egal wo man ist, bei sich ist und das dies nie anderst war. Der äusserst fruchtbare Gedanke des All-Ein-Seins wird nicht weiter ausgeformt, was ich als absolut vergeudetes Potential empfunden habe. Stattdessen hat man sich entschieden, eine Halbwahrheit zurückzulassen, als den Quantensprung zu wagen, der das Herz vieler Kinobesucher mit Sicherheit erwärmt hätte.
Von: Andrea Arthouse am: 26.01.13
Die Bilder überragend, die Sprache wirkt manchmal aufgezwungen und nimmt den Bildern den Fluss und die vorhandene Tiefe, es wird dem Zuschauer vorgeschrieben was er zu sehen hat und dadurch unbeabsichtigt Distanz zum Geschehen erzeugt. Trotzdem trifft der dramatische Höhepunkt mich hart - wieviel Verlust kann nach dem totalen Verlust noch kommen? Ich musste schon beim Buch (3x gelesen) jedes Mal weinen. Ein atmosphärischer Film, ein überragendes Buch, eine unendlich traurige existentialistische Geschichte.
Von: sylvia kroell am: 06.01.13
ich liebe diesen film und das buch

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