Die Unbekannte / La Sconosciuta - Trailer (deutsch)
La Sconosciuta - Trailer (italienisch)
Denkt man an den italienischen Regisseur Giuseppe Tornatore, dann ist es vor allem ein Film, der dieses Erinnerungsbild geprägt hat: Breits sein zweiter Film Cinema Paradiso / Nuovo Cinema Paradiso (1989) machte den 1956 auf Sizilien geborenen Filmemacher mit einem Schlag weltberühmt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Unbekannte
Originaltitel:
La Sconosciuta
Produktionsland:
Italien
Produktionsjahr:
2006
Länge:
118 (Min.)
Verleih:
Senator Filmverleih / Autobahn
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
22.05.2008
CAST & CREW
Regie:
Giuseppe Tornatore
Hauptdarsteller:
Margherita Buy, Claudia Gerini, Pierfrancesco Favino, Michele Placido, Xenia Rappoport
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 6)
Von: hufurrhufur am: 27.07.08
Der Film selbst ist im Grunde die Kinoversion des heutigen italienischen Dramolett-TV's. Große Schicksale und Verzweiflung, auch Hoffnungslosigkeit, verpackt in moderner professioneller Kameraführung und Bildkomposition. Bis zum Schluß ist beinahe jede Szene mit einer Spannung unterlegt, die den Zuschauer gefangen halten will und auch kann, obwohl er bzw. sie vielleicht bald enttäuscht ist, weil es der Unbekannten offensichtlich um das Kind geht, und das ist nun ja wirklich nichts neues.
Neu sind die zwei Wendungen, die sich erst gegen Ende offenbaren, und deren erste mich schockiert hat (wie man Menschen mißbrauchen kann, um Geld zu verdienen, eine ganz ungeheuerliche Vorstellung), und deren zweite mich enttäuscht hat, obwohl sie durchaus Sinn macht - mehr sei hier nicht verraten.
Die beiden Vergangenheiten Irinas werden unterschiedlich gewichtet dargestellt, die "normale" ist kaum mehr als ein (auch nicht so schöner) Traum, diejenige als Sex- bzw. Schlimmeres - Sklave ist das, was sie zu dem gemacht hat, was wir nun sehen.
Die Hauptfigur von Ksenia Rappoport ist natürlich sehr eindrucksvoll in der Darstellung ihrer Zerbrochenheit, die sie auch auch gerne mal eiskalt abstreift, wenn es ihr von Nutzen ist. Im Nachhinein, wenn man weiß, was sie erlebt hat, kann man ihr aber so einiges nachfühlen.
Völlig unerkennbar ist Michele Placido, der einstmals so schöne Kommissario (Catani, wenn ich nicht irre) von Dienst, der den widerlichen Schweinehund aus der Ukraine recht ordentlich rüberbringt. Ach ja, und das kleine Mädchen, das des Regisseurs gute Hand bei der filmischen Kinderführung eindrucksvoll nachweist, ist wirklich eine Augenweide.
Das stellenweise Übermaß an Spannung wird auch von den dauerpräsenten Morricone-Tremoli unterstützt, von denen ich mir perönlich ein paar weniger, dafür etwas mehr Stille, gewünscht hätte.
Insgesamt eine zwar schöne, aber da und dort durchwachsene Angelegenheit, die angesichts des Themas etwas mehr Melancholie und ein paar Klischees (vor allem in der Handlung) weniger vertragen hätte; dennoch sehenswert.
Ich fürchte, es wird 2010 ein US-Remake geben, hoffentlich nicht mit N. Kidman.
Von: am: 10.07.08
Demnächst kommt endlich einmal wieder ein Tornatore-Film "La scconosciuta" bei uns im Kino, natürlich in einem Szenekino. Ich werde ihn ganz bestimmt ansehen, obwohl die Kritiken ziemlich mies ausfallen. Warum seine Erfolge in Italien? Von den veramerikanisierten Deutschen kann man wohl nichts anderes erwarten.
Von: G. am: 09.07.08
Beeindruckend!
Von: Gast am 22.06.2008 am: 22.06.08
Einfach sehenswert!!!
Von: am: 07.06.08
Einfach großartig!!!!Toll!!!




