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Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott - Trailer

Meinungen
5

3.0 Sterne aus 30 Bewertungen

Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott - Trailer 2 (deutsch)

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TRAILER & CLIPS ZU "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott"

Ursprünglich war die Geschichte "The Shack" von dem Kanadier William Paul Young lediglich als Weihnachtsgeschenk für Familie und enge Freunde gedacht; später wurde daraus indes eine belletristische Arbeit, die über 70 Wochen auf dem ersten Platz der New-York-Times-Bestsellerliste stand. Ohne Zweifel ist dies eine hübsche, beinahe märchenhafte Erfolgsstory, die noch gigantischere Ausmaße annahm, als der Roman mit Star-Besetzung verfilmt wurde.

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MEINUNGEN

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: Diana Stenger am: 27.04.17
Die Verfilmung des seinerzeitigen Spiegelbestsellers sehe ich als durchaus gelungen an. Es hat mich angenehm überrascht, dass der Roman so Szenen- und dialogtreu umgesetzt wurde. Daher ist es zu empfehlen, das Buch vorher gelesen zu haben. Diese Empfehlung möchte ich vor allem dem Schreiber der offiziellen und miserablen Kritik nahelegen. Obwohl der Film die Botschaft des Buchautors gelungen umgesetzt hat und damit Stoff zum tiefgründigen Nachdenken liefert, wird durch so eine Kritik so mancher potentielle Kinobesucher verschreckt. Zum Film selbst: Die Schauspieler sind für diese Rollen weitestgehend genial gewählt worden, vor allem der meines Erachtens wenig klischeehafte Jesus. Einzig die Figur der Sarayu war etwas farblos und fad gespielt, was ja eigentlich gerade bei dieser Figur das Gegenteil sein sollte und deshalb etwas schade ist. Trotzdem ist dieser Film durchaus sehenswert, gerade für Menschen, die sich mit kritischen Themen, wie das Leid in dieser Welt bzw. persönliches Leid, auseinandersetzen wollen. Der Film versucht hier eine moderne Antwort zu geben und macht klar, dass der freie Wille des Menschen und eine sorgenfreie und heile Welt nicht wirklich miteinander vereinbar sind. Es geht um die Botschaft der gegenseitigen Achtung, Liebe und Respekt. Es gibt bei dem Gott des Films keinen Zwang und der freie Wille des Menschen bleibt unantastbar. Religion und Glaube wird hier zudem nicht als Garantie für ein bequemes Leben voller Bewahrung dargestellt, sondern als Quelle des Trostes und der Kraft trotz und gerade wegen des Leids, das man erfährt. Obwohl dieser Film auf dem modernen christlichen Glaubensverständnis basiert, bleibt er dennoch unaufdringlich. Deshalb ist der Film sehr zu empfehlen! An möglichem Kitsch sollte man sich dabei nicht stören.
Von: Alex am: 26.04.17
Ich fand diesen Film sehr sehenswert und werde wahrscheinlich nochmal reingehen....!!!!
Von: Fan am: 21.04.17
Finde der Film ist sehr gut umgesetzt. Man sollte das Buch vorher gelesen haben. Man soll sich einfach abholen lassen
Von: Sophie am: 18.04.17
Lieber Andreas Köhnemann, schade, dass Sie so voller Vorurteile und voreingenommen von diesem Film schreiben. Aber auch ein negativer Eindruck ist ein Eindruck. Unberührt dürfte Sie der Film ja nicht gerade gelassen haben. Aber es kann sich ja jeder selbst seine Meinung bilden. Alles Liebe!
Von: Tino am: 12.04.17
Ich bin selbst nicht besonders religiös, fand ihn jedoch einen sehr gelungenen Film zum Thema Spiritualität. Auf einfühlsame Weise werden kritische Fragen zum Glauben gestellt und mögliche Antworten aufgezeigt. Das Schöne ist, dass zu keinem Zeitpunkt der Zuschauer oder die Menschen generell bevormundet werden, sondern der Film sich für eine aufgeklärte Spiritualität einsetzt, in der der freie Wille des Menschen im Mittelpunkt steht. Auch geht es nicht um dogmatische Auslegung religiöser Regeln oder gar aggressive Verbreitung des Glaubens, sondern letztlich um menschliches Miteinander, gegenseitige Unterstützung und Vergebung zwischen den Menschen, wie schwer diese auch fallen mag. Es wird glaubhaft thematisiert, warum Religion nicht sämtliches Leid vorab verhindern oder von den Menschen nehmen soll/kann, sondern stattdessen den Menschen Kraft und Orientierung geben kann, um sie zu überstehen. Dabei hat der Film zwar seine kitschigen Momente, aber zu keiner Zeit hat man als weniger religiöser Mensch das Gefühl, man solle sich dem Glauben unterwerfen oder 'missioniert' werden. Trotz oder gerade deswegen bleibt ein bewegendes, mitfühlendes Kino, das zum Reflektieren und Nachdenken anregt, wenn man offen ist und sich darauf einlässt.