Die Bucht
Originaltitel:
The Cove
Kinostart:
22.10.2009
FSK:
6
Genre:
Dokumentarfilm
Leserbewertung:
Die Bucht - Trailer (deutsch)
Die Bucht - The Cove - Trailer (englisch)
Jedes Jahr töten japanische Fischer 23.000 Delfine. Noch. Denn erstmals hat ein Dokumentarfilm das blutige Abschlachten aufdecken können. Dadurch steigen die Überlebenschancen der Meeressäuger enorm. Aber nicht nur das: Quasi "nebenbei" gelang Regisseur Louie Psihoyos ein faszinierender Einblick in die Lebenswelt der menschenfreundlichen Tiere. Beim Sundance Film Festival gewann "Die Bucht / The Cove" in diesem Jahr den Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Bucht
Originaltitel:
The Cove
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2009
Länge:
92 (Min.)
Verleih:
drei-freunde Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
22.10.2009
CAST & CREW
Regie:
Louie Psihoyos
Drehbuch:
Mark Monroe
Kamera:
Brook Aitken
Schnitt:
Geoffrey Richman
Musik:
J. Ralph
FILMBEWERTUNG
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MEINUNGEN
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 10)
Von: MS am: 15.09.10
Dieser Film sollte in jeder Schule gezeigt werden.
Von: p+++++ am: 14.07.10
weiß wer, wo man den film im internet anschauen kann?
Von: fuerTiere am: 11.11.09
Delfine sind für Delfinarienbesitzer ein gutes Geschäft: Sie locken Zuschauer an und lassen die Kassen klingeln. Doch hinter den Kulissen der scheinbar spielerischen Darbietung läuft ein unerbittliches, für den Delfin oft tödliches Geschäft ab: Viele Delfine sterben bereits während des Fanges und des Transports. Im chemisch aufbereiteten Wasser der engen, kahlen Becken und dem fehlenden biologischen und sozialen Umfeld leben die Tiere unter Streß und Haftpsychose. Die Sterblichkeit der gefangenen Delfine ist außerordentlich hoch. Die Tiere sterben häufig an Lungenentzündung, Herzversagen, Kreislaufkollaps und Vergiftungen. Die Lebenserwartung ist entsprechend niedriger als in Freiheit. Es ist unverantwortlich, diese hochentwickelten Tiere in Gefangenschaft zu halten, weil ihnen selbst die elementarsten Grundbedürfnisse vorenthalten werden: In freier Wildbahn leben Delfine in Gruppen von bis zu 100 Tieren zusammen, erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h, können bis zu 500 Meter tief tauchen und werden 10 Jahre älter als in Gefangenschaft.
Von: Iris am: 25.10.09
In der heutigen Zeit der Presspappenunterhaltung und heimlichen Popstars-Anhänger wird es nicht sehr viele Menschen geben, die sich den Film ansehen.Die meißten haben Angst vor schrecklichen Bildern.
Ich habe den Film gesehen und muß sagen, er ist einfach genial, etwas noch nie dawesenes!Spannend gemacht und noch dazu wahrhaftig!
Liebe Leute, es ist wichtig, daß möglichst viele Menschen den Film sehen!!
Bedenkt bitte, daß Tierquälereien, selbst wenn man nicht hinschaut, eben doch stattfinden. Durch`s wegschauen macht man sie nicht ungeschehen.
Man sollte den Medien auch mal zeigen, daß anspruchsvolle Filme durchaus gefragt sind. Viele Grüße I.
Von: Antonietta am: 22.10.09
Die unmittelbarste Gefahr für Wale und Delphine sind die kilometerlangen Treib-, Schlepp- und Stellnetze der Fischer. Wenn sich die Tiere darin verfangen, ersticken sie qualvoll, weil sie unter Wasser keine Luft bekommen und zum Atmen nicht an die Wasseroberfläche können. Über sechs Millionen Delfine sind in den letzten Jahren in den Ring- und Treibnetzen der Thun- und Tintenfischfänger zugrunde gegangen. Noch sterben jährlich Zehntausende von Delfinen im östlichen tropischen Pazifik in den Ringnetzen der Gelbflossen-Thunfischfänger. Jahrelang wurden von der Marine der USA und Russland Delfine gefangengehalten, um diese für militärische Zwecke auszubilden und entsprechend einzusetzen. In Chile werden jährlich einige Tausend der seltenen und stark bedrohten Chilean-, Commerson-, Peale's- und Dusky-Delfine getötet, um ihr Fleisch als Krabbenköder zu verwenden. Auf der japanischen Insel Iki spielen sich jedes Jahr gräßliche Szenen sinnloser und bestialischer Tierquälerei ab. Dies mit der Begründung, daß Delfine die Fischer konkurrenzieren. Die getöteten Delfine werden zu billigem Düngemittel verarbeitet.
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