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Dein Weg
169 Bewertungen
Dein Weg - Trailer (deutsch)
WEITERE TRAILER & CLIPS ZU "Dein Weg"

Spätestens seit Hape Kerkeling seine Pilgerfahrt in einem Bestseller festgehalten hat, ist der Jakobsweg wieder ins Bewusstsein der Allgemeinheit zurückgekehrt. So war es wohl auch nur eine Frage der Zeit bis sich auch das amerikanische Kino diesem Thema widmen würde. Im Falle von Emilio Estevez’ Film "Dein Weg" handelt es sich jedoch nicht nur um eine Modeerscheinung, sondern auch um eine Auseinandersetzung mit den spanischen Wurzeln seiner Familie.
Mehr lesen 〉Daten & Fakten
| Originaltitel: | The Way |
|---|---|
| Genre: | Drama |
| Produktionsland: | USA |
| Produktionsjahr: | 2010 |
| Länge: | 123 (Min.) |
| Verleih: | Koch Media |
| FSK: | o.Al. |
| Kinostart: | 21.06.2012 |
| Tags: | Trauer, Vater-Sohn-Beziehung, Jakobsweg, Selbsterfahrung |
Cast & Crew
| Regie: | Emilio Estevez |
|---|---|
| Drehbuch: | Emilio Estevez |
| Kamera: | Juan Miguel Azpiroz |
| Schnitt: | Raúl Dávalos |
| Musik: | Tyler Bates |
| Hauptdarsteller: | Deborah Kara Unger, James Nesbitt, Martin Sheen, Emilio Estevez, Joaquim De Almeida, Yorick van Wageningen, Tchéky Karyo |
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MEINUNGEN
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Bisherige Meinungen
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)- Von: hb am: 13.08.12
- ja, es ist nett zu sehen, wie die handelnden charaktere sich nach und nach ein bisschen aneinander abschleifen, ein bisschen großzügiger und nachsichtiger werden den eigenen schwächen und denen der mitstreiter gegenüber, ein bisschen sich einander öffnen. und ja, die landschaft ist nicht nur idyllisch, sondern es schaut oft kühl und zugig aus, die nebelschwaden kriechen. man trägt dicke anoraks und mützen oder fellkapuzen. dafür regnet es niemals, man findet immer eine herberge (auch, wenn das dann meist schlafsaalmäßig aussieht), man hat kein kopfweh nach wachgelegenen nächten in diesen unterkünften, die pilger verirren sich nicht, es drücken keine schuhe, man läuft sich, wiewohl völlig untrainiert, nicht eine (erwähnte) blase - im gegenteil: es wird sogar stramm marschiert. und nein, die fiesen autoträchtigen strecken sind natürlich nicht einmal angedeutet. man geht auf netten kleinen wegen ... ein einziges mal am schluss wird übrigens wäsche gewaschen, eine plastiktüte voll von vier personen *lach*, dabei geht es über mehrere hundert kilometer (geschätzte gehzeit in den aussagen der protagonisten im film: rund drei monate!!). da kann also der hauptdarsteller auch seinem ins wasser gefallenen rucksack in voller montur samt anorak und anbehaltenen trekkingschuhen hinterherschwimmen, pitschenass mit triefenden utensilien herauskommen - um dann im nassen?! trockenen?! schlafsack am ufer einzuschlafen und am nächsten morgen völlig unbeeindruckt und offensichtlich trocken weiterzuwandern (kälte und nebel zum trotz!) ... - kein handy geht dabei kaputt, und weder hier noch sonstwann im film kränkelt irgendeiner wegen irgendetwas. vermutlich hätte das von der mageren handlung abgelenkt. nein, besonders wirklichkeitsnah kann man den film nicht nennen - im vergleich dazu hat harpe kerkeling eine regelrechte dokumentation erstellt ... es ist ein bisschen ein märchen, das nicht viel mehr will, als ein paar personen in groben zügen zu "entwickeln" auf basis einer allseits bekannten und ganz dekorativen kulisse. an diesem film ist "ein bisschen" die treffendste charakterisierung. viel mehr ist nicht zu sehen als ein bisschen von allem: landschaft, charaktere, handlung, melodram, amüsement, überzeugungskraft. für einen durchschnittlichen kinoabend jetzt nicht unnett - die vier pilger sind ja durchaus sympathisch, und ab und an ist es lustig. aber sehr viel mehr sollte man sich auch nicht erwarten an tiefgang und feinheiten. die vier punkte, die ich dafür gebe, sind also eher gut gemeint ...
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