David Wants to Fly - Trailer
David Lynch ist wohl so ziemlich jedem Cineasten ein Begriff. Seine Werke haben eine ganze Generation junger Filmemacher inspiriert. So auch David Sieveking. Frisch von der Filmhochschule sucht er nun nach einem guten Projekt, einer Idee zu seinem ersten Werk.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
David Wants to Fly
Produktionsland:
Deutschland, Schweiz, Österreich
Produktionsjahr:
2010
Länge:
96 (Min.)
Verleih:
Neue Visionen
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
06.05.2010
CAST & CREW
Regie:
David Sieveking
Drehbuch:
David Sieveking
Kamera:
Adrian Stähli
Schnitt:
Martin Kayser-Landwehr
Musik:
Karl Stirner
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 11)
Von: Stefan am: 17.04.11
Was immer David Lynchs Quellen seines Schaffens sind, David Sieveking sollte sie auch anzapfen. Finde den Film durch und durch kleinkariert und peinlich.
Von: Susanne Hagen am: 29.05.10
Perfekt in das "Jahr der Wahrheit" 2010 und seine Enthüllungen passt dieser Film über die TM-Organisation und ihre "Weltregierung". David Sieveking hat mit Gespür, Gründlichkeit und mehrfach dem Glück des richtigen Zeitpunkts rund um die Welt Informationen, Bilder, Interviews zu Maharishi und seine Praktiken zusammengetragen. Sehr unterhaltsame Erkenntnisse bis zum Schluss - vor allem dieser lässt mich das Kino erhellt und beglückt verlassen. Reingehen! Es lohnt sich!
Von: Martin K. am: 20.05.10
Habe den Film gestern Abend im Düsseldorfer Bambi gesehen. Unabhängig von der Thematik des Films und jenseits eines Urteils über die dokumentarische Vorgehensweise Sievekings oder die Seriosität der Maharishi-Vereinigung kann ich eines festhalten: Ich wurde berauscht. Die stellenweise umwerfende Bildgewalt und die m.E. perfekte Auswahl der musikalischen Untermalung haben mich einen Abend lang in einen Status der Zufriedenheit versetzt, wie sie bisher kein Hollywood-Film aus mir hervor locken konnte. Dafür nehme ich gerne auch die in meinen Augen recht plump daher plätschernden "Studentenleben"-Passagen inkl. kleinbürgerlicher Beziehungskrise in Kauf, die vielleicht eher in einem Film wie "13 Semester" unterzubringen wären.
Zum "Schmarotzer"-Vorwurf, dass Sieveking sich allzu sehr an Lynchs ruhmreiche Fersen kletten würde: Ja, Dokumentarfilmer mögen nunmal lästige Fliegen sein - aber wir Zuschauer schnappen sie uns eben gerne mit unserer Zunge, wenn sie sich so richtig voll gesogen haben, und lassen uns das Festmahl schmecken.
Von: Andreas am: 20.04.10
Ich habe den Film auf der Berlinale gesehen und kann ihn nur empfehlen. Ein gut inszeniert und durchdachter Dokumentarfilm, der sich offen und nicht einseitig mit dem Grundthema auseinandersetzt. Ein leichtfertiger Umgang mit dem Thema kann ihm nicht vorgeworfen werden, denn er scheut nicht die Dinge vor Ort(Indien) auf ihren Wahrheitsgehalt zu untersuchen. In großartigen Bildern und mit Humor, wird hier eine schlüssige und teilweise poetische Geschichte erzählt, die nebenbei den Mut aufbringt auch den Autoren des Filmes selbstironisch zu hinterfragen. Spätestens an dieser Stelle muss man dem Film zugestehen, dass sich der Zuschauer seine eigene Meinung zum Thema bilden soll und darf. Wenn ein Film soetwas schafft, ist das grundsätzlich schon mal sehr intelligent. Soviel zu der Kritik, der Film sei dumm.
Von: Rupendra am: 22.02.10
Der Film ist die Chance einer kompromisslosen und fairen
Vergangenheitsbewältigung seitens der TM Organisation.
Das Kleben an alten Feindbildern auf beiden Seiten bringt keinen Fortschritt.
Die Kritikpunkte aufgreifen und an einer Veränderung und Aufarbeitung arbeiten. Wo ist das Problem?
Klagen und Rechtsanwälte seitens der TMO sind das falsche Signal.
Kompromisslose und faire Bilanz und eine neue Bereitschaft zur Kommunikation auf beiden Seiten sind das Credo der Zeit.
Gut würde der TMO eine Betonung der eigenen Urteilskraft, Kritikfähigkeit, Selbständigkeit und Freiheit stehen statt des Eindrucks von Dogma und Fanatismus. Kein Anspruch auf die alleinige Lösung aller Probleme. Keine Heilsversprechen und keine Konkurrenz zur Lufthansa (Yoga Flieger). Keine Reduzierung der Persönlichkeitsbildung allein auf eine Technik.
Eine nachvollziehbare, seriöse und offene Finanzpolitik zu Preisen, die sich jeder leisten kann. Und das Wichtigste, es muss nicht jeder TM meditieren oder überhaupt meditieren, also kein Eindruck von Missionierungsgehabe und den Anschein einer Nur-wir-retten-die Welt-Philosophie.
Und bitte keine Unbesiegbarkeits- Schulen, Türme, Unis, etc. sondern eine Sprache, die auch auf der Straße verstanden wird.





