An Education - Trailer (deutsch)
An Education - Trailer (englisch)
Nach dem Film "An Education" muss sich wohl jeder, der bei Verstand ist, kräftig die Augen reiben und sogleich die Frage in den Raum werfen (oder in den Kinosaal schreien), ob man geträumt oder wirklich gesehen hat, was hier über die Filmleinwand flimmerte. Hat Nick Horny, der Schriftsteller von Erfolgsbüchern wie "High Fidelity" und "About a Boy", tatsächlich das Drehbuch zu einem pseudo-moralischen und klischierten Film verfasst, der wie ein opulentes Lexikon abgeschmackter Feindbilder daherkommt?
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
An Education
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2009
Länge:
100 (Min.)
Verleih:
Sony Pictures Releasing
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
18.02.2010
CAST & CREW
Regie:
Lone Scherfig
Drehbuch:
Nick Hornby
Kamera:
John De Borman
Schnitt:
Barney Pilling
Musik:
Paul Englishby
FILMBEWERTUNG
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MEINUNGEN
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 7)
Von: Jennifer am: 15.03.10
Ich habe so das Gefühl, dass Kritik von einigen, die diese ausüben, nur als Lizenz zum Niedermachen verstanden wird.
Wann hat man das letzte mal eine gute Kritik gelesen?
Deswegen sollte man diese hier nicht wirklich ernst nehmen.
Der Film war wirklich sehr gut gemacht und die Zeit war schön veranschaulicht!
Von: franzien am: 19.02.10
Ich kann der Kritik nicht zu stimmen. Dem Kritiker ist offensichtlich der Sinn für Ironie abhanden gekommen. Denn der Film zielt meiner Meinung nach ganz bewußt auf die Klischees und spielt damit leichtfüßig und äußerst amüsant. Zu dem scheint allen Figuren nur zu sehr bewußt, wie tief sie selbst in ihren eigenen Klischees verwurzelt sind und wie schwer es ist, dem zu entfliehen. Ich kann diesen kleinen, aber feinen Film nur jedem ans Herz legen.
Von: Charles am: 18.02.10
Ich scheine den Link nicht posten zu können...
Hier nochmal zu Lynn Barber:
ht tp:// www.guardian.co.uk/culture/2009/jun/07/lynn-barber-vir ginity-relationships
(Leerzeichen raus löschen)
Von: Charles am: 18.02.10
Also das Drehbuch stammt zwar von Nick Hornby, aber er hat sich die Geschichte (inkl. der Hauptpersonen) nicht ganz selbst aus den Fingern gesogen, sondern die Erinnerungen von Lynn Barber (Link siehe mein Nick) umgesetzt. Ist natürlich schade, wenn das Leben selbst Klischees bestätigt. Wobei ich mir durchaus immernoch Zuschauer vorstellen könnte, die jüdische Herkunft und individuelle Charakterausbildung nicht so stark assoziieren müssen...
Von: Beate am: 18.02.10
Was für eine absurde Interpretation des Kommentators! Geht völlig an der Geschichte vorbei.Die ist einfach sehr klug, fein und leicht umgesetzt. Ein Genuss. Vor allem
auch die Schauspieler. Es stimmt alles. Ganz gewiss ist: der Kommentator kennt die
60er Jahre nicht.




