Zurück zur Übersicht

Abbitte

Meinungen
8

472 Bewertungen

Abbitte - Trailer

WEITERE TRAILER & CLIPS ZU "Abbitte"

Es gibt mindestens drei gute Gründe, sich Joe Wrights Abbitte / Atonement, der das diesjährige Filmfestival Venedig eröffnete, anzuschauen: Erstens ist er ein großer, wunderschöner, dramatischer Liebesfilm.

Mehr lesen

MEINUNGEN

Ihre Meinung zu diesem Film (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)

Kommentar Seiten « 1 2 »

Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 8)
Von: Katja Deichmann am: 13.01.13
Dieser Film ist mein absoluter Lieblingsfilm. Die Schauspieler sind grandios, die Musik atemberaubend! Ich war zu Tränen gerührt, meiner Meinung nach, ist die Schlussszene, in der Briony ihre Reue zeigt, fantastisch. Ein wunderbares Stück. Ich kann diesen Film wirklich jedem wärmstens empfehlen!!!
Von: Martin Z. am: 04.01.09
Zugegeben, die Musik nervt etwas und als Untermalung, die punktgenau absetzt, wenn die Handlung stoppt, wirkt das etwas antiquiert. Aber wenn man die lange Exposition durchgestanden hat, während man ahnt, dass da pubertäre Verleumdung im Spiel ist, baut sich langsam aber beständig eine gewisse Spannung auf. Man wird durch eine englische Klassengesellschaft geführt, in der auch ein fieser Plutokrat seinen Platz hat, der früher einmal der Vergewaltiger war und dann später sein Opfer heiratet. Der Film lehnt sich sehr eng and den Roman an. Hier wie dort werden die zwei entscheidenden Szenen nur ganz kurz und schlecht zu erkennen dargestellt. Aber in der letzten halben Stunde entsteht eine erstaunliche Dichte. Als dann Vanessa Redgrave als Autorin eine äußerst überraschende Wende anbietet, merkt man, wie hier mit dem Titel gespielt worden ist: ein Roman, ein Spätwerk, das auch ein Erstling hätte sein können, der den beiden Liebenden das gewährt, was ihnen im Leben nicht vergönnt war. Das ist deshalb so ergreifend, weil man zuvor die verbale Entschuldigung der Übeltäterin miterlebt hat. So genießen wir in der Realität das Happyend mit Genugtuung wohl wissend, dass es eigentlich ganz anders war. Sehenswert.
Von: alex am: 28.03.08
ich habe von dem film nur das beste erwartet, waehrend des films habe ich immer noch gewartet und irgendwann war er einfach nur vorueber, waehrend mir bei der schlussszene fast uebel wurde vor so viel kitsch. jede reaktion und handlung der personen ist derart perfekt, die bilder sowas von uebertrieben, keira mit ihrer gestik und mimik in jeder szene mehr als ubertrieben und unnatuerlich und die gedanken und gefuehle der beiden liebenden, die ja eigentlich noetig waeren um den zuschauer die liebe der beiden spueren zu lassen bleiben fast gaenzlich aus. hollywood schlimmer denn je, aber das ist wohl was einen erwartet.
Von: kiekma am: 03.12.07
Was kann ich sagen, natürlich ist da mal ein wunderschönes Paar, Kera Knightley spielt die Figur der Cee mit schöner Verve und ruppigen Charme und auch James McAvoy als Robbie vermag zu überzeugen. Brilliant auch Saoirse Ronan als die kleine Briony. Gut eingefangen ist die Atmosphäre im Landhaus, diesem riesigen Kasten der inmitten einer Parklandschaft steht, einem Ort, an dem man eigentlich Ruhe vermuten sollte, hier aber wird eigentlich immer nur im Stechschritt gelaufen, keine Zeit, kein Innehalten, unterstrichen wird das Ganze durch die hektischen Kamerafahrten und die zur Musik gerinnenden Schreibmaschinengeräusche. Der Film soll hier ganz pubertierende Unruhe atmen . Aber aber vieles ist mir dann doch zu stilisiert, alles ist immerzu schön, die Bilder prächtig , die Farben oppulent, die Ausschnitte hoch ästhetisiert, alles ist ein bisschen zu sehr gemacht und wirkt dann letztendlich mehr durch Holzhammermethode als durch Subtilität. Ganz unsäglich in dieser Hinsicht oder dann doch auch nur konsequent weiterverfolgt ist die Szenerie am Strand von Dünkirchen samt Riesenrad Männerchor und Pferdeerschießungen, es breughelt und boscht da wohl ganz gewaltig, ein Höllenbild soll da gezeichnet werden und dann ist es doch nur bombastischer Kitsch, der einem von der Leinwand entgegenschlägt. Wohltuend ist dagegen die Schlußszene mit Vanessa Redgrave, der Epilog sozusagen, der in seiner Schlichtheit tausendmal eindringlicher wirkt als alle blutrünstigen Massenszenen. Da ich eine unverbesserlich romantische Seele bin, gefällt mir die Liebesgeschichte in ihrer Leidenschaft und Tragik sehr, endlich gibt es da mal ein Paar, das sich nicht gegenseitig im Alltäglichen zerfleischt, bis dahin sind die beiden ja nie gekommen, aber mit der Bilder und Soundflut ist es doch des Vielen zuviel und so bleibe ich bei der Feststellung, da ist da mal ein wunderschönes Paar, aber, aber
Von: sonnenschein am: 24.11.07
Liebe Marie, sollte es etwa so sein, dass wir beiden 2 verschiedene Filme geschaut haben? ach dem zu urteilen, wa Sie da so schreiben, scheint mir das glatt so. Obwohl, ich musste soger weinen und das passiert selten bei Filmen. Doch leider weinte ich nicht, weil der Film so ergreifend war oder so, sondern weil ich so heftig Lachen musste und einen "Lachkramkpf" hatte. Ich musste fasst rausgehen um mich wieder einzukriegen. An dem Film war kaum etwas wirklich toll. Da laufen zur Zeit wirklich schönere Filme (auch für Menschen die gern was schauen, wobei man mal weinen kann) Also, bitte lieber nochmal überdenken, ob Sie sich den Film wirklich antun wollen! Liebe Grüße

Kommentar Seiten « 1 2 »