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A Most Violent Year - Trailer

Meinungen
3

4.2 Sterne aus 5 Bewertungen

A Most Violent Year – Trailer (deutsch)

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TRAILER & CLIPS ZU "A Most Violent Year"

Es brauchte nur zwei Filme, damit man gespannt darauf ist, was J.C. Chandor als nächstes anpackt. Dabei waren "Der große Crash" und "All Is Lost" sehr unterschiedliche Filme. Und auch "A Most Violent Year" ist eine gänzlich andere Farbe. Mit diesem Film verbeugt sich Chandor vor den Crime- und Milieu-Filmen der 1970er Jahre.

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 3 von insgesamt 3)
Von: @ottokar am: 03.04.15
Stichwort: New Hollywood...
Von: ottokar am: 03.04.15
grosses schauspielkino der 70er und 80er jahre????? bitte beispiele nennen.
Von: wignanek-hp am: 20.03.15
Der Film ist eine feine Kritik am amerikanischen Traum. Da ist der Bilderbuchunternehmer Abel Morales, Einwanderer, Aufsteiger, moralisch integer. Und doch will keine rechte Sympathie für diesen Mann und seine Frau aufkommen. Zu glatt ist die Fassade. Und im Laufe des Filmes wird auf deutlich, was das Unbehagen nährt. Nix vom Tellerwäscher zum Millionär, nein der Mann hat eingeheiratet in eine Firma, die sein Schwiegervater mit nicht ganz legalen Mitteln betrieben hat. Auf einer solchen Basis lässt sich ein Geschäft gut aufbauen. Ja er ist fleißig und strebsam, aber auch knallhart. Er will keine Waffen und keinen krummen Dinger. Er weiß aber genau, was er will, nämlich nach oben. Aber was ist mit den Millionen anderen, die auch keine schlechten Menschen sind, auch nach Glück streben, aber nicht diese notwenigen Eigenschaften oder das Glück haben? So wird Abels Selfmade-Unternehmertum in seinem Fahrer gespiegelt, der genau wie er den amerikanischen Traum leben will, es aber nicht schafft. Für ihn geht die Sache nicht so gut aus, wie auch für Millionen anderer in Amerika, die genauso hart arbeiten wie Abel, aber niemals dasselbe erreichen werden. Denn nur so funktioniert dieses System: Die Plätze „oben“ sind nur wenigen vorbehalten. die anderen dürfen weiter träumen.