Tiger & Dragon
Originaltitel:
Crouching Tiger, Hidden Dragon
Kinostart:
01.01.2005
Leserbewertung:
Martial Arts At Its Best
In den letzten Jahren der Qing-Dynastie steht China vor einem tiefgreifenden gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Wandel: Das Riesenreich droht zu zerfallen, der bevorstehende Krieg ums Opium hat verheerende Auswirkungen auf das noch geeinte Reich. Vor diesem Hintergrund und in jener Zeit spielt einer der beeindruckendsten Martial-Arts-Filme aller Zeiten – Tiger & Dragon, ein Märchen aus den vergangenen glorreichen Tagen Chinas, eine nostalgische Saga um Liebe, Treue, Verrat und Untergang.
Der berühmte Schwertkünstler Li Mu Bai (Chow Yun-Fat) ist des Kämpfens müde. Er übergibt sein "grünes Schwert der Unterwelt" an seine Vertraute Yu Shu Lien (Michelle Yeoh), die die Wunderwaffe nach Beijing bringen und einem Politiker als Geschenk übergeben soll. Die beiden verbindet seit langem eine uneingestandene Liebe, doch da einst ihr Verlobter sein Leben für Li Mu Bai gab, können die beiden sich diese Liebe nicht eingestehen, ohne das Andenken des Mannes zu entehren. Doch Yu Shu Lien ist kaum in Beijing, als ihr das Schwert auch schon gestohlen wird. Die Tat verbindet das Schicksal der beiden Liebenden mit dem der jungen Aristokratin Jen Yu (Zhang Ziyi), die entgegen der Konventionen von einem freien Leben als Rebellin träumt. Längst ist sie einem standesgemäßen Herrn versprochen, doch ihr Herz schlägt für den tollkühnen Banditenführer Lo (Chang Chen). Außerdem ist da noch die Mörderin Jade Fox (Cheng Pei Pei), an der sich Li Mu Bai für den Tod seines Meisters rächen will.
Ang Lees Martial-Arts-Opus ist eines der beeindruckendsten Werke des asiatischen Kinos, eine Hymne an die Liebe und den Kampf, ein farbenprächtiges Ballett begnadeter Körper voller Anmut, Poesie und Größe. Fernab tumber Heldenverehrung zeigt der Regisseur in seiner Geschichte, die auf einem in China berühmten Roman von Wang Du Lu basiert, dass in jeder seiner Figuren Ungewöhnliches und kaum Vermutetes steckt. Es geht neben dem Kampf um das Schwert immer auch um einen Kampf gegen die eigenen Impulse und für die eigene Identität. „Um das zu sein, was man wirklich ist, muss man kämpfen und die Gesetzmäßigkeiten der Welt auch schon einmal überwinden“, so könnte man die Botschaft des Films umschreiben. Völlig zurecht erhielt Tiger & Dragon vier Oscars in den Kategorien „Bester ausländischer Film“, „Beste Kamera“, „Beste Ausstattung“ und „Beste Musik“. Eine tiefe Verneigung vor dem asiatischen Kino und für viele der mittlerweile international renommierten Beteiligten (wie Michelle Yeoh, Chow Yun Fat und Regisseur Ang Lee) eine Rückkehr zu den eigenen kulturellen Wurzeln. Ein Film, ohne den Kill Bill und andere kaum möglich gewesen wären.
Der berühmte Schwertkünstler Li Mu Bai (Chow Yun-Fat) ist des Kämpfens müde. Er übergibt sein "grünes Schwert der Unterwelt" an seine Vertraute Yu Shu Lien (Michelle Yeoh), die die Wunderwaffe nach Beijing bringen und einem Politiker als Geschenk übergeben soll. Die beiden verbindet seit langem eine uneingestandene Liebe, doch da einst ihr Verlobter sein Leben für Li Mu Bai gab, können die beiden sich diese Liebe nicht eingestehen, ohne das Andenken des Mannes zu entehren. Doch Yu Shu Lien ist kaum in Beijing, als ihr das Schwert auch schon gestohlen wird. Die Tat verbindet das Schicksal der beiden Liebenden mit dem der jungen Aristokratin Jen Yu (Zhang Ziyi), die entgegen der Konventionen von einem freien Leben als Rebellin träumt. Längst ist sie einem standesgemäßen Herrn versprochen, doch ihr Herz schlägt für den tollkühnen Banditenführer Lo (Chang Chen). Außerdem ist da noch die Mörderin Jade Fox (Cheng Pei Pei), an der sich Li Mu Bai für den Tod seines Meisters rächen will.
Ang Lees Martial-Arts-Opus ist eines der beeindruckendsten Werke des asiatischen Kinos, eine Hymne an die Liebe und den Kampf, ein farbenprächtiges Ballett begnadeter Körper voller Anmut, Poesie und Größe. Fernab tumber Heldenverehrung zeigt der Regisseur in seiner Geschichte, die auf einem in China berühmten Roman von Wang Du Lu basiert, dass in jeder seiner Figuren Ungewöhnliches und kaum Vermutetes steckt. Es geht neben dem Kampf um das Schwert immer auch um einen Kampf gegen die eigenen Impulse und für die eigene Identität. „Um das zu sein, was man wirklich ist, muss man kämpfen und die Gesetzmäßigkeiten der Welt auch schon einmal überwinden“, so könnte man die Botschaft des Films umschreiben. Völlig zurecht erhielt Tiger & Dragon vier Oscars in den Kategorien „Bester ausländischer Film“, „Beste Kamera“, „Beste Ausstattung“ und „Beste Musik“. Eine tiefe Verneigung vor dem asiatischen Kino und für viele der mittlerweile international renommierten Beteiligten (wie Michelle Yeoh, Chow Yun Fat und Regisseur Ang Lee) eine Rückkehr zu den eigenen kulturellen Wurzeln. Ein Film, ohne den Kill Bill und andere kaum möglich gewesen wären.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Tiger & Dragon
Originaltitel:
Crouching Tiger, Hidden Dragon
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2000
Länge:
120 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.01.2005
CAST & CREW
Regie:
Ang Lee
Hauptdarsteller:
Ziyi Zhang, Chang Chen, Chow Yun Fat, Michelle Yeoh, Cheng Pei Pei
FILMBEWERTUNG
Klicken Sie auf einen Stern, um Ihre Bewertung abzugeben.
MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Film (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)
Artikel zum Thema
Ang Lee verfilmt "Schiffbruch mit Tiger"
Taking Woodstock (DVD)
Taking Woodstock
Eat Drink Man Woman
Ang Lee auf dem Weg nach "Woodstock"
Der Eissturm
Gefahr und Begierde
Ang Lees "Gefahr und Begierde
Premiere für Ang Lees "Lust, Caution" in Venedig?
Ang Lee setzt auf das "Spiel"
Brokeback Mountain (DVD)
Ang Lee dreht "Lust, Caution"
Brokeback Mountain: Randy Quaid will mehr Geld
Ang Lees "Brokeback Mountain" heißester Oscar-Favorit
Dreht Ang Lee dreht Biopic über Dusty Springfield?
4 BAFTAs für "Brokeback Mountain"
Brokeback Mountain
US-Bischöfe urteilen - Ang Lees "Brokeback Mountain" ist "moralisch anstössig"
Ang Lees "Brokeback Mountain" dominiert Golden Globe Nominierungen
Ang Lee (Li An) – Biographie und Filmographie





