Freitag, den 09.05.2008, 3sat, 23:00 Uhr
Der Punker und die Schöne: Die wild gestylten, blondierten Haare von Fred (Christopher Lambert) stehen in merkwürdigem Kontrast zu dem Smoking, den er trägt. Und auch sonst ist er eher der unkoventionelle Typ, der dringend Geld benötigt, um endlich den Traum von einer eigenen Band verwirklichen zu können. Auf der Party von Héléna (Isabelle Adjani), der frustrierten Gattin eines Geschäftsmannes mit Verbindungen zur Mafia, sprengt er kurzerhand den Tresor und entwendet die darin befindlichen Dokumente. Doch die Mafia heftet sich ihm schnell an die Fersen und treibt ihn immer mehr in die Enge, bis Fred nur noch die Flucht in den Untergrund bleibt – er flüchtet in das Labyrinth der U-Bahnen mit all ihren Trassen, Versorgungswegen und Gängen und trifft dort auf allerlei skurrile Gestalten, die sich allesamt mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen. Fred will die brisanten Dokumente, die sich nun in seinem Besitz befinden, versilbern, doch die schöne Héléna geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Und so lässt er sich auf einen riskanten Deal ein, um die Dame seines Herzens wieder zu sehen. Aber die Auftragskiller der Mafia haben seine Spur bereits aufgenommen...
Inhaltlich wenig subtil, aber immer spannend setzt Regisseur Luc Besson in seinem zweiten Spielfilm vor allem auf eine perfekt inszenierte Oberfläche, die das Lebensgefühl der kühlen Achtziger ebenso widerspiegelt wie wenige Jahre zuvor Jean-Jacques Beineix’ Film Diva. Angelegt als stilsicher inszenierter Mix aus Märchen, Thriller und Liebesfilm kontrastierte Besson die mondäne Glitzerwelt der Haute volée mit den heruntergekommenen U-Bahn-Schächten und -Stationen der Metropole und legte damit den Grundstein für eine beispiellose Filmkarriere.
Der Film war insgesamt 13 Mal für den César nominiert, und der spätere „Highlander“ Christopher Lambert gewann die Trophäe für eine seiner ersten Hauptrollen, ebenso wie Alexandre Trauner für das beste Szenenbild und das Sound-Department für die Tongestaltung.
(Joachim Kurz)
Inhaltlich wenig subtil, aber immer spannend setzt Regisseur Luc Besson in seinem zweiten Spielfilm vor allem auf eine perfekt inszenierte Oberfläche, die das Lebensgefühl der kühlen Achtziger ebenso widerspiegelt wie wenige Jahre zuvor Jean-Jacques Beineix’ Film Diva. Angelegt als stilsicher inszenierter Mix aus Märchen, Thriller und Liebesfilm kontrastierte Besson die mondäne Glitzerwelt der Haute volée mit den heruntergekommenen U-Bahn-Schächten und -Stationen der Metropole und legte damit den Grundstein für eine beispiellose Filmkarriere.
Der Film war insgesamt 13 Mal für den César nominiert, und der spätere „Highlander“ Christopher Lambert gewann die Trophäe für eine seiner ersten Hauptrollen, ebenso wie Alexandre Trauner für das beste Szenenbild und das Sound-Department für die Tongestaltung.
(Joachim Kurz)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Subway - TV-Tipp der Woche
Produktionsland:
Frankreich
Produktionsjahr:
1985
Länge:
96 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
CAST & CREW
Regie:
Luc Besson
FILMBEWERTUNG
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