Sturm oder laues Lüftchen?
Tobi (Robert Stadlober) und Achim (Kostja Ullmann) hängen seit langem als beste, beinahe unzertrennliche Freunde zusammen. Zugleich sind sie die Hoffnungsträger des örtlichen Ruderclubs. Es ist Hochsommer, ein wichtiger Wettkampf steht bevor und die pubertierenden Jungs sind ganz begeistert, dass auch das Mädchenteam mit am Start ist. Kämpfen, rudern, „Männer spielen“: nichts scheint diese Idylle zu stören. Und als sich Achim mit Sandra vergnügt und die hübsche Anke auf Tobi ein Auge geworfen hat, scheinen die feuchtesten Träume der Jungs wahr zu werden. Doch Tobi ist irritiert, als der Funke zwischen ihm und Anke einfach nicht überspringen will und sich stattdessen seine Gefühle zu Achim entwickeln ...
Soeben erhielt Sommersturm beim Filmfest München den erstmals vergebenen Publikumspreis. Obwohl das sommerliche Verwicklungs- und Coming-of-Age Drama von Marco Kreuzpaintner zweifellos viel gute Laune und Lacher versprüht, kann es inhaltlich nur bedingt überzeugen.
In dem bunten Treiben aus sexueller Orientierung, Party und Jungsein plätschern Dialoge vor sich hin oder sind unnötig erklärend, wirken Gespräche oder Kommentar manchmal gekünstelt oder überpointiert. Trotz durchaus akzeptabler darstellerischen Leistungen (besonders der beiden Hauptdarsteller) finden sich die meisten Akteure in vielerlei Klischees wieder, die vielleicht lustig sein können, die aber nicht gerade zu Tiefe und Glaubwürdigkeit der handelnden Figuren beitragen. Zu doof-naiv die Mädchen, zu überholt die Ossi/Wessi Thematik und „zu schwul“ der schwule Ruderclub. Schade: denn in manchen magischen Momenten (z.B. als Tobi zum ersten Mal versucht, sich Achim körperlich zu nähern) entfaltet Sommersturm sein wirkliches Potential. Insofern hätte dem Film etwas mehr Feinfühligkeit ganz sicher gut getan, auch wenn er besonders für die Zielgruppe bis 25 Jahren kurzfristigen Spaß bietet.
Soeben erhielt Sommersturm beim Filmfest München den erstmals vergebenen Publikumspreis. Obwohl das sommerliche Verwicklungs- und Coming-of-Age Drama von Marco Kreuzpaintner zweifellos viel gute Laune und Lacher versprüht, kann es inhaltlich nur bedingt überzeugen.
In dem bunten Treiben aus sexueller Orientierung, Party und Jungsein plätschern Dialoge vor sich hin oder sind unnötig erklärend, wirken Gespräche oder Kommentar manchmal gekünstelt oder überpointiert. Trotz durchaus akzeptabler darstellerischen Leistungen (besonders der beiden Hauptdarsteller) finden sich die meisten Akteure in vielerlei Klischees wieder, die vielleicht lustig sein können, die aber nicht gerade zu Tiefe und Glaubwürdigkeit der handelnden Figuren beitragen. Zu doof-naiv die Mädchen, zu überholt die Ossi/Wessi Thematik und „zu schwul“ der schwule Ruderclub. Schade: denn in manchen magischen Momenten (z.B. als Tobi zum ersten Mal versucht, sich Achim körperlich zu nähern) entfaltet Sommersturm sein wirkliches Potential. Insofern hätte dem Film etwas mehr Feinfühligkeit ganz sicher gut getan, auch wenn er besonders für die Zielgruppe bis 25 Jahren kurzfristigen Spaß bietet.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Sommersturm
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2004
Länge:
98 (Min.)
Verleih:
X-Verleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
02.09.2004
CAST & CREW
Regie:
Marco Kreuzpaintner
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: Sabrina am: 25.05.06
Ich finde dieser FIlm ist der absolute Hammer, denn wenn man weiß unter welchen Bedingungen die Schauspieler diesen Film gedreht haben. Es ist einfach super und wenn eine Fortsetzung geplant ist: Ich gucke sie mir an!!!!!
Bye Sabrina
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