Eine Mississippi-Odyssee
Die Südstaaten der USA, mitten in der Weltwirtschaftskrise: Die drei Ganoven Everett Ulysses McGill (George Clooney); Peter (John Turturro) und Delmar (Tim Blake Nelson) brechen aus dem Gefängnis aus, um sich die Beute von Everetts letztem Raubzug zu sichern. Allerdings drängt die Zeit, denn die Beute befindet sich an einem Ort, der in wenigen Tagen für einen Stausee geflutet werden soll. Was Everetts Kumpane freilich nicht wissen: Der Schatz ist eine reine Erfindung, denn Everett will in Wahrheit nur zurück nach Hause zu Penny (Holly Hunter).
Es beginnt eine Odyssee, die dieses Mal ihren Namen wirklich verdient, denn Everetts Name ist nicht der einzige Querverweis auf Homers klassische antike Sage. Vielmehr begegnen die Helden einem finsteren einäugigen Riesen, echten Sirenen und erleben allerhand Abenteuer, bevor ihre Reise zu Ende geht. Quasi nebenbei lesen sie auf einer staubigen Straße einen blinden Teufelsgitarristen auf, mit dem sie als „Soggy Bottom Boys“ einen – höchst einfolgreichen – Song einspielen, werden vom Ku-Klux-Klan gejagt und geraten in den Wahlkampf eines ehrgeizigen Gouverneurs, die um jeden Preis wiedergewählt werden will.
Streckenweise gerät die Odyssee der Coen-Brüder zu einem sepia-gefärbten, nostalgischen Trip in das von der Depression geschüttelte Land der Träume, einem Zwischending zwischen einer Reise durch die Musikgeschichte der Südstaaten, einer Farce auf die Hinterwäldler und Freaks und einer Comic-Verfilmung. Eine krude Mixtur, die vor allem durch authentische Musik, sehenswerte Bilder und einen George Clooney besticht, dessen sorgfältig pomadisierte Frisur auch den größten Widrigkeiten trotzt. Für Fans der Coen-Brüder allemal unverzichtbar, und für entdeckungswillige Filmfreunde ein entspannt-lässiger Trip in die Leichtigkeit des Südens.
(Joachim Kurz)
Es beginnt eine Odyssee, die dieses Mal ihren Namen wirklich verdient, denn Everetts Name ist nicht der einzige Querverweis auf Homers klassische antike Sage. Vielmehr begegnen die Helden einem finsteren einäugigen Riesen, echten Sirenen und erleben allerhand Abenteuer, bevor ihre Reise zu Ende geht. Quasi nebenbei lesen sie auf einer staubigen Straße einen blinden Teufelsgitarristen auf, mit dem sie als „Soggy Bottom Boys“ einen – höchst einfolgreichen – Song einspielen, werden vom Ku-Klux-Klan gejagt und geraten in den Wahlkampf eines ehrgeizigen Gouverneurs, die um jeden Preis wiedergewählt werden will.
Streckenweise gerät die Odyssee der Coen-Brüder zu einem sepia-gefärbten, nostalgischen Trip in das von der Depression geschüttelte Land der Träume, einem Zwischending zwischen einer Reise durch die Musikgeschichte der Südstaaten, einer Farce auf die Hinterwäldler und Freaks und einer Comic-Verfilmung. Eine krude Mixtur, die vor allem durch authentische Musik, sehenswerte Bilder und einen George Clooney besticht, dessen sorgfältig pomadisierte Frisur auch den größten Widrigkeiten trotzt. Für Fans der Coen-Brüder allemal unverzichtbar, und für entdeckungswillige Filmfreunde ein entspannt-lässiger Trip in die Leichtigkeit des Südens.
(Joachim Kurz)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
O Brother, where art thou
Produktionsland:
Frankreich, USA, Großbritannien
Produktionsjahr:
2000
Länge:
103 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.01.2005
CAST & CREW
Regie:
Joel , Ethan Coen
Hauptdarsteller:
George Clooney, John Goodman, Holly Hunter, Tim Blake Nelson, John Torturro
FILMBEWERTUNG
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