Labyrinth der Leidenschaften
Originaltitel:
Laberinto de pasiones
Kinostart:
01.01.2006
FSK:
16
Leserbewertung:
Eine schrille Komödie
Der spanische Kultregisseur Pedro Almodóvar ist seit langen Jahren der Exportschlager des spanischen Kinos und einer der großen unter Europas Regisseuren.
Die Popsängerin Sexilia lässt sich analysieren, um den Gründen für ihrer Sonnenphobie und ihre Nymphomanie auf den Grund zu gehen. Dumm nur, dass sich ihre Analytikerin mehr für Sexilias Vater, einen Spezialisten für künstliche Befruchtung, als für ihre Patientin interessiert. Zu dessen Patientinnen gehört auch Toraya, die geschiedene Frau des Kaisers von Tiran. Aus einer Zeitung erfährt Toraya, dass auch der Sohn des Kaisers von Tiran, Riza Niro, in Madrid lebt, freilich inkognito, um seine Homosexualität ungehemmter ausleben zu können. Als er erfährt, dass sein Liebhaber Sadec ebenfalls Tiraner ist, ändert er sein Aussehen, um seine Anonymität zu wahren.
Als sich schließlich Sexilia und Riza begegnen; ist es Liebe auf den ersten Blick. Die beiden wollen in die Karibik, um nur noch für ihre Liebe zu leben, doch inzwischen hat Toraya Riza ausfindig gemacht. Als sie beginnt, ihn zu verführten erscheint Sexilia. Sie ist schockiert und flüchtet zu ihrer Psychoanalytikerin. Sie entdeckt das Kindheitserlebnis, das die Ursache ihrer Nymphomanie und Sonnenphobie sowie zugleich auch der Grund der Homosexualität Rizas ist. Doch Sadec und seine Freunde, fanatische Moslems, sind den Liebenden ebenso auf der Spur wie Toraya und Queti, so dass es schließlich am Flughafen zu einem unterhaltsamen Showdown aller Beteiligten kommt.
„Als ich das Drehbuch zu Laberinto de pasiones (Labyrinth der Leidenschaften, 1982) schrieb, wollte ich, dass Madrid die wichtigste Stadt der Welt ist, eine Stadt, wo alle Welt sich trifft und wo alles passieren kann. In einer Fassung des Drehbuchs kamen übrigens Dalí und der Papst nach Madrid und verliebten sich leidenschaftlich ineinander“, so Pedro Almodóvar über seine Intentionen beim Schreiben des Drehbuchs. Doch die eigenartige Liebesgeschichte kam nicht zustande, sondern wurde durch zahlreiche andere, mindestens ebenso vergnügliche Konstellationen ersetzt, die aus dem Werk eine knallbunte und durchgedrehte Farce machen. Labyrinth der Leidenschaften ist eines der frühen Werke Almodóvars und trägt doch bereits die unverkennbare Handschrift des Meisters, eine schrille Komödie um Sex, Gewalt und Leidenschaften.
Die Popsängerin Sexilia lässt sich analysieren, um den Gründen für ihrer Sonnenphobie und ihre Nymphomanie auf den Grund zu gehen. Dumm nur, dass sich ihre Analytikerin mehr für Sexilias Vater, einen Spezialisten für künstliche Befruchtung, als für ihre Patientin interessiert. Zu dessen Patientinnen gehört auch Toraya, die geschiedene Frau des Kaisers von Tiran. Aus einer Zeitung erfährt Toraya, dass auch der Sohn des Kaisers von Tiran, Riza Niro, in Madrid lebt, freilich inkognito, um seine Homosexualität ungehemmter ausleben zu können. Als er erfährt, dass sein Liebhaber Sadec ebenfalls Tiraner ist, ändert er sein Aussehen, um seine Anonymität zu wahren.
Als sich schließlich Sexilia und Riza begegnen; ist es Liebe auf den ersten Blick. Die beiden wollen in die Karibik, um nur noch für ihre Liebe zu leben, doch inzwischen hat Toraya Riza ausfindig gemacht. Als sie beginnt, ihn zu verführten erscheint Sexilia. Sie ist schockiert und flüchtet zu ihrer Psychoanalytikerin. Sie entdeckt das Kindheitserlebnis, das die Ursache ihrer Nymphomanie und Sonnenphobie sowie zugleich auch der Grund der Homosexualität Rizas ist. Doch Sadec und seine Freunde, fanatische Moslems, sind den Liebenden ebenso auf der Spur wie Toraya und Queti, so dass es schließlich am Flughafen zu einem unterhaltsamen Showdown aller Beteiligten kommt.
„Als ich das Drehbuch zu Laberinto de pasiones (Labyrinth der Leidenschaften, 1982) schrieb, wollte ich, dass Madrid die wichtigste Stadt der Welt ist, eine Stadt, wo alle Welt sich trifft und wo alles passieren kann. In einer Fassung des Drehbuchs kamen übrigens Dalí und der Papst nach Madrid und verliebten sich leidenschaftlich ineinander“, so Pedro Almodóvar über seine Intentionen beim Schreiben des Drehbuchs. Doch die eigenartige Liebesgeschichte kam nicht zustande, sondern wurde durch zahlreiche andere, mindestens ebenso vergnügliche Konstellationen ersetzt, die aus dem Werk eine knallbunte und durchgedrehte Farce machen. Labyrinth der Leidenschaften ist eines der frühen Werke Almodóvars und trägt doch bereits die unverkennbare Handschrift des Meisters, eine schrille Komödie um Sex, Gewalt und Leidenschaften.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Labyrinth der Leidenschaften
Originaltitel:
Laberinto de pasiones
Produktionsland:
Spanien
Produktionsjahr:
1982
Länge:
100 (Min.)
Verleih:
Prokino
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.01.2006
CAST & CREW
Regie:
Pedro Almodóvar
Hauptdarsteller:
Cecilia Roth, Imanol Arias, Helga Liné, Marta Fernández Muro, Fernando Vivanco
FILMBEWERTUNG
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