Die fremde Heimat
Die junge Yasmine ist eine echte Pariserin algerischer Herkunft. Ihr Freund Rachid hatte sich in seiner Heimat Algerien zum Wehrdienst gemeldet und gilt seit einem Scharmützel mit Terroristen als vermisst. Kurz entschlossen kauft sich Yasemine ein schwarzes Kopftuch und reist nach Algerien, um ihren Freund wiederzufinden.
Doch der kurze Trip von gerade mal zwei Flugstunden in ihre Heimat zeigt ihr, dass Algerien eine ganz andere Welt ist. Hier herrschen andere Gesetze und gelten andere Regeln als zuhause in Frankreich. Obwohl sie von verschiedenen Seiten gewarnt wird, lässt sich die junge Frau nicht entmutigen und dringt immer tiefer in das destabilisierte Land ein und erforscht dabei auch Regionen, in den es verdammt gefährlich ist, alleine zu reisen.
Bei einer Busfahrt gerät sie in einen Hinterhalt fundamentalistischer Terroristen und wird entführt. Ihr Leben verdankt sie ihrem jungen Bewacher, Karim, der sich heimlich in sie verliebt und sie entfliehen lässt. In einem heruntergekommenen Bordell am Rand der Wüste findet Yasmine schließlich ihren Freund wieder. Er konnte dem Massaker zusammen mit einem Kameraden entkommen, der den Verstand verloren hat und den er pflegt. Rachid selbst ist körperlich unversehrt, seine Verletzungen sind seelischer Art. Nach anfänglicher Fremdheit zwischen den beiden gelingt es Yasmine, Rachid zurückzugewinnen. Doch sie ahnt nicht, dass Karim ihr den ganzen Weg unbemerkt gefolgt ist und das Wüstenhotel aus der Nähe beobachtet. Er fasst einen folgenschweren Entschluss...
Der Regisseur Merzak Allouache (Bab el-Oued City) ist swelbst Algerier und arbeitet doch vorwiegend in Frankreich. Nach langen Jahren des Exils ist er mit seinem Film L’autre Monde in seine Heimat zurückgekehrt und schickt quasi stellvertretend die junge Yasemine auf eine Entdeckungsreise durch das Land, das vom Bürgerkrieg zutiefst gespalten ist.
In großartigen, majestätischen Bildern und mit gelegentlich aufblitzendem Humor zeigt Allouache die Gefahren des Fundamentalismus und die verschiedenen Möglichkeiten, wie man sich inmitten dieses Chaos verhalten und behaupten kann. Und er führt drastisch vor Augen, wie nahe diese Gefahren sind, auch wenn man sich manchmal aufgrund der märchenhaften Bilder tatsächlich in eine andere Welt versetzt glaubt. Wuchtiges, kraftvolles und engagiertes Kino aus Algerien!
Doch der kurze Trip von gerade mal zwei Flugstunden in ihre Heimat zeigt ihr, dass Algerien eine ganz andere Welt ist. Hier herrschen andere Gesetze und gelten andere Regeln als zuhause in Frankreich. Obwohl sie von verschiedenen Seiten gewarnt wird, lässt sich die junge Frau nicht entmutigen und dringt immer tiefer in das destabilisierte Land ein und erforscht dabei auch Regionen, in den es verdammt gefährlich ist, alleine zu reisen.
Bei einer Busfahrt gerät sie in einen Hinterhalt fundamentalistischer Terroristen und wird entführt. Ihr Leben verdankt sie ihrem jungen Bewacher, Karim, der sich heimlich in sie verliebt und sie entfliehen lässt. In einem heruntergekommenen Bordell am Rand der Wüste findet Yasmine schließlich ihren Freund wieder. Er konnte dem Massaker zusammen mit einem Kameraden entkommen, der den Verstand verloren hat und den er pflegt. Rachid selbst ist körperlich unversehrt, seine Verletzungen sind seelischer Art. Nach anfänglicher Fremdheit zwischen den beiden gelingt es Yasmine, Rachid zurückzugewinnen. Doch sie ahnt nicht, dass Karim ihr den ganzen Weg unbemerkt gefolgt ist und das Wüstenhotel aus der Nähe beobachtet. Er fasst einen folgenschweren Entschluss...
Der Regisseur Merzak Allouache (Bab el-Oued City) ist swelbst Algerier und arbeitet doch vorwiegend in Frankreich. Nach langen Jahren des Exils ist er mit seinem Film L’autre Monde in seine Heimat zurückgekehrt und schickt quasi stellvertretend die junge Yasemine auf eine Entdeckungsreise durch das Land, das vom Bürgerkrieg zutiefst gespalten ist.
In großartigen, majestätischen Bildern und mit gelegentlich aufblitzendem Humor zeigt Allouache die Gefahren des Fundamentalismus und die verschiedenen Möglichkeiten, wie man sich inmitten dieses Chaos verhalten und behaupten kann. Und er führt drastisch vor Augen, wie nahe diese Gefahren sind, auch wenn man sich manchmal aufgrund der märchenhaften Bilder tatsächlich in eine andere Welt versetzt glaubt. Wuchtiges, kraftvolles und engagiertes Kino aus Algerien!
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
L'autre monde - Die andere Welt
Produktionsland:
Algerien
Produktionsjahr:
2001
Länge:
95 (Min.)
Verleih:
Kairos Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
14.04.2005
CAST & CREW
Regie:
Merzak Allouache
Hauptdarsteller:
Marie Brahimi, Karim Bouaiche, Nazim Boudjenah, Michelle Moretti
FILMBEWERTUNG
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