Die Rückkehr der Braut
Nach langem Warten (für die Fans) kommt nun der zweite Teil von Quentin Tarantinos Rachedrama Kill Bill in die Kinos. Und tatsächlich findet hier die Geschichte der Braut, die nach Vergeltung für ihren ermordeten Geliebten sucht einen würdigen, wenngleich auch überraschend anderen Abschluss.
Nach dem Gemetzel des ersten Teiles stehen nicht mehr allzu viele Namen auf der Liste der Braut, übrig geblieben sind lediglich Sidewinder aka Budd (Michael Madsen) sowie California Mountain Snake aka Elle Driver (Darryl Hannah) sowie natürlich der Endpunkt ihres Rachefeldzuges Bill (Keith Carradine). Doch zuvor erfährt der Zuschauer erst einmal die Hintergründe des Dramas, das Massaker, bei dem der Bräutigam getötet und die Braut schwer verletzt wurden.
Anschließend springt die Handlung zurück in die Gegenwart, nun ist Bills Bruder Budd der nächste auf der Liste, doch der ist ein harter Brocken und schießt die Braut an. Im Nu findet sich Beatrix Kiddo – so ihr Name – lebendig begraben in einem Sarg wieder, während Budd ihr Schwert an Elle Driver verhökert, die Bills Bruder allerdings mit dem Biss einer Mamba dankt. Der Braut gelingt die Flucht aus dem Grab und sie kehrt zurück zu Budds Trailer, wo es zum entscheidenden Duell mit Elle kommt. Und so verbleibt nur noch ein Name auf der Liste, der ihres Ex-Geliebten Bill, vor dem Beatrix einst floh, um das Kind, das sie erwartete, nicht in der Gesellschaft von Mördern aufwachsen zu lassen. Und so trifft sie schließlich in Mexiko den Mann, den sie einst liebte und mit dem sie immer noch vieles verbindet – unter anderem ihre tot geglaubte Tochter: Ein Schock, doch ihr Wunsch nach Vergeltung ist nicht zu stoppen.
Der zweite Teil des Rachedramas um die Braut und die Killerbrigade Deadly Vipers Assassination Squad wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf, durch die sich dem Zuschauer ein großer Teil von Kill Bill - Vol. 1 erst erschließt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der zweite Teil denn auch ganz anders geraten. Hier dominieren nicht die Action-Sequenzen, sondern vielmehr die Begegnungen und das Zwischenmenschliche. Wie immer gelingt Tarantino ein furioser Mix verschiedener Genres, Zitate und Stile, eine höchst vergnügliche Melange aus Rachedrama, Martial-Arts-Film und Italo-Western. Immer wieder durchbricht Tarantino die lineare Erzählstruktur durch Einschübe und Rückblenden, um die losen Fäden des ersten Teils aufzuknüpfen und weiterzuspinnen, so dass ein beide Teile überspannendes Epos von nahezu universellem Charakter entsteht, eine popkultureller Mythologie, wie sie für Tarantino typisch ist. Ein intensives und sehr sinnliches Kinoerlebnis, bei dem die Zeit wie im Fluge vergeht. Das Warten hat sich gelohnt...
Nach dem Gemetzel des ersten Teiles stehen nicht mehr allzu viele Namen auf der Liste der Braut, übrig geblieben sind lediglich Sidewinder aka Budd (Michael Madsen) sowie California Mountain Snake aka Elle Driver (Darryl Hannah) sowie natürlich der Endpunkt ihres Rachefeldzuges Bill (Keith Carradine). Doch zuvor erfährt der Zuschauer erst einmal die Hintergründe des Dramas, das Massaker, bei dem der Bräutigam getötet und die Braut schwer verletzt wurden.
Anschließend springt die Handlung zurück in die Gegenwart, nun ist Bills Bruder Budd der nächste auf der Liste, doch der ist ein harter Brocken und schießt die Braut an. Im Nu findet sich Beatrix Kiddo – so ihr Name – lebendig begraben in einem Sarg wieder, während Budd ihr Schwert an Elle Driver verhökert, die Bills Bruder allerdings mit dem Biss einer Mamba dankt. Der Braut gelingt die Flucht aus dem Grab und sie kehrt zurück zu Budds Trailer, wo es zum entscheidenden Duell mit Elle kommt. Und so verbleibt nur noch ein Name auf der Liste, der ihres Ex-Geliebten Bill, vor dem Beatrix einst floh, um das Kind, das sie erwartete, nicht in der Gesellschaft von Mördern aufwachsen zu lassen. Und so trifft sie schließlich in Mexiko den Mann, den sie einst liebte und mit dem sie immer noch vieles verbindet – unter anderem ihre tot geglaubte Tochter: Ein Schock, doch ihr Wunsch nach Vergeltung ist nicht zu stoppen.
Der zweite Teil des Rachedramas um die Braut und die Killerbrigade Deadly Vipers Assassination Squad wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf, durch die sich dem Zuschauer ein großer Teil von Kill Bill - Vol. 1 erst erschließt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der zweite Teil denn auch ganz anders geraten. Hier dominieren nicht die Action-Sequenzen, sondern vielmehr die Begegnungen und das Zwischenmenschliche. Wie immer gelingt Tarantino ein furioser Mix verschiedener Genres, Zitate und Stile, eine höchst vergnügliche Melange aus Rachedrama, Martial-Arts-Film und Italo-Western. Immer wieder durchbricht Tarantino die lineare Erzählstruktur durch Einschübe und Rückblenden, um die losen Fäden des ersten Teils aufzuknüpfen und weiterzuspinnen, so dass ein beide Teile überspannendes Epos von nahezu universellem Charakter entsteht, eine popkultureller Mythologie, wie sie für Tarantino typisch ist. Ein intensives und sehr sinnliches Kinoerlebnis, bei dem die Zeit wie im Fluge vergeht. Das Warten hat sich gelohnt...
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Kill Bill Vol. 2
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2004
Länge:
120 (Min.)
Verleih:
Buena Vista
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
22.04.2004
CAST & CREW
Regie:
Quentin Tarantino
Hauptdarsteller:
Michael Madsen, Darryl Hannah, Keith Carradine, Uma Thurman, Michael Parks
FILMBEWERTUNG
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