Eine unmögliche Liebe
Seit 40 Jahren bereits lebt die Familie Khan aus Pakistan in Glasgow, und doch sind für die Eltern Tariq und Sadia die Traditionen, ihr muslimischer Glaube und der Familiensinn die zentralen Leitlinien ihres Lebens. Ganz anders zwei ihrer Kinder: Ihr Sohn Casim träumt von einer Karriere als DJ in den Clubs und Tahara, die Tochter, will auswärts studieren und Journalistin werden. Gott sei Dank geht ihre Tochter Rukhsana den traditionellen Weg und hat der arrangierten Hochzeit zugestimmt. Auch Casim soll heiraten, und zwar seine Cousine Jasmin, die bald in Glasgow eintreffen soll Die Eltern haben für Casim bereits eine Cousine vorgesehen, die in Kürze in Glasgow eintreffen wird. Doch dann verliebt sich Casim in die junge Irin Roisin, die Musiklehrerin Taharas. Und auch sie findet Gefallen an ihm. Doch eines ist beiden klar: Dieser Verbindung werden Casims Eltern niemals zustimmen.
Und auch Roisin stößt auf zahlreiche Widerstände, denn als Lehrerin an einer katholischen Schule ist sie keineswegs frei in ihren Entscheidungen. Schließlich wird deutlich, dass von ihrer Bereitschaft, Casim zu verlassen, ihre berufliche Zukunft abhängt, denn sowohl der Direktor der Schule als auch der Pfarrer sind bestens informiert über Roisins Verhältnis. Doch Roisin ist fest entschlossen, um die Liebe zu Casim zu kämpfen. Und selbst als Rukhsana bekennt, dass ihre Hochzeit wegen der Schande, die Casim über die Familie gebracht habe, abgesagt wurde, lässt Roisin nicht locker. Ein Kampf um eine scheinbar unmögliche Liebe beginnt. Und die alten Familienstrukturen der Khans stehen auf dem Prüfstand der Realitäten.
Wieder einmal überzeugt der Altmeister des engagierten Kinos Ken Loach mit einem klaren, schnörkellosen und enorm kraftvollen Film, der wie stets direkt aus dem prallen, ungeschminktem Leben zu kommen scheint. Geradlinig und ohne Tricks und Effekte zeigt er, welche Schwierigkeiten die zweite und dritte Generation der Einwanderer auch heute noch haben und wie viel Mut es erfordert, sich aus den Fesseln der Tradition zu befreien, ganz gleich ob man Muslim oder Christin ist. Einziger Wermutstropfen: Fast stimmt es ein wenig wehmütig, dass es solche klaren und direkten Filme deutscher Herkunft nicht gibt - mit Ausnahme Fatih Akin. Großes Arthouse-Kino.
Und auch Roisin stößt auf zahlreiche Widerstände, denn als Lehrerin an einer katholischen Schule ist sie keineswegs frei in ihren Entscheidungen. Schließlich wird deutlich, dass von ihrer Bereitschaft, Casim zu verlassen, ihre berufliche Zukunft abhängt, denn sowohl der Direktor der Schule als auch der Pfarrer sind bestens informiert über Roisins Verhältnis. Doch Roisin ist fest entschlossen, um die Liebe zu Casim zu kämpfen. Und selbst als Rukhsana bekennt, dass ihre Hochzeit wegen der Schande, die Casim über die Familie gebracht habe, abgesagt wurde, lässt Roisin nicht locker. Ein Kampf um eine scheinbar unmögliche Liebe beginnt. Und die alten Familienstrukturen der Khans stehen auf dem Prüfstand der Realitäten.
Wieder einmal überzeugt der Altmeister des engagierten Kinos Ken Loach mit einem klaren, schnörkellosen und enorm kraftvollen Film, der wie stets direkt aus dem prallen, ungeschminktem Leben zu kommen scheint. Geradlinig und ohne Tricks und Effekte zeigt er, welche Schwierigkeiten die zweite und dritte Generation der Einwanderer auch heute noch haben und wie viel Mut es erfordert, sich aus den Fesseln der Tradition zu befreien, ganz gleich ob man Muslim oder Christin ist. Einziger Wermutstropfen: Fast stimmt es ein wenig wehmütig, dass es solche klaren und direkten Filme deutscher Herkunft nicht gibt - mit Ausnahme Fatih Akin. Großes Arthouse-Kino.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Just a kiss – Ae fond kiss
Produktionsland:
GroÃbritannien
Produktionsjahr:
2004
Länge:
104 (Min.)
Verleih:
Neue Visionen
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
11.11.2004
CAST & CREW
Regie:
Ken Loach
Hauptdarsteller:
Atta Yaqub, Eva Birthistle, Shamshad Akhtar, Ahmad Riaz
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 3 von insgesamt 3)
Von: lena am: 07.05.09
weis jemand wie das lied heißt?
Von: Sarah am: 07.11.06
Ich finde diesen Film einfach nur klasse.. zumal wir ihn sogar im Englisch Leistungskurs durchnehmen ! Ein dickes Lob:-)
Die Verbindung der beiden Protagonisten und deren Probleme die Liebe aufrecht zu erhalten ist sehr einfühlsam dargestellt ich bin beeindruckt und gleichzeitig in eine andere Welt entführt worden.. es macht neugierig auf die indische/ pakistanische Kultur und veranlasst villeicht den ein oder anderen dazu seinen nächsten Urlaub in ein östliches land zu machen=)
Liebe Grüße , Sarah :)
Von: Corinna am: 23.02.05
Der Film ist so geil könnte ihn immer und immer wieder sehen
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