Immortal - New York 2095: Die Rückkehr der Götter
Originaltitel:
Immortel (ad vitam)
Kinostart:
26.05.2005
Leserbewertung:
Die spinnen, die Götter
Im Jahr 2095 irgendwo in und über New York: Der altägyptische Lichtgott Horus (Thomas M. Pollard) steht kurz vor seiner Entmachtung, denn die anderen Götter wollen ihm die Unsterblichkeit nehmen. Es bleibt ihm gerade mal eine Woche, um in den Körper eines Mannes zu schlüpfen und mit Jill (Linda Hardy) ein Kind zu zeugen, denn sie ist eine der wenigen, die in der Lage ist, einen Gott zu gebären. Und nur so kann Horus seine Göttlichkeit weitergeben. Nach etlichen Fehlgriffen auf der Suche nach dem richtigen Erzeuger, bei der Horus buchstäblich über Leichen geht, findet er endlich Nikopol (Thomas Kretschmann), der die richtigen Eigenschaften besitzt. Der allerdings ist ein einstmals schockgefrorener Aufständischer, der durch einen dummen Zufall aufgetaut wurde, dem aber seitdem ein Stück Bein fehlt – Gefrierbrand wahrscheinlich. Gemeinsam machen sich Horus und Nikopol auf die Suche nach Jill, um einen Gott zu zeugen. Allerdings nehmen schon bald die Behörden die Spur der beiden auf, denn Horus ist ein mehrfacher Mörder. Und dann ist da noch die rätselhafte Firma Eugenics, die anscheinend so etwas wie der heimliche Herrscher der Welt ist.
„Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche“, wusste schon der englische Schriftsteller G.K. Chesterton, und beim Blick auf die reichlich abstruse Handlung dieser SciFi-Oper ist man geneigt, dem zuzustimmen. Da werden munter und sinnlos altägyptische Gottheiten mit Androiden, ein bisschen Gentechnik und den sattsam bekannten Vorbildern wie Das fünfte Element, Blade Runner oder andere Filme dieser Güteklasse gemischt, dreimal umgerührt, durch den digitalen Effektmixer gejagt und laut gebetet, dass irgendjemand auf die mystisches Soße reinfällt. Zugegeben: Das Setdesign ist allererste Sahne, aber bereits bei den Effekten zeigt sich deutlich, dass die Hollywood-Vorbilder vorerst nicht zu toppen sind. Und die Story mäandert durch nahezu jeden Bereich der Film- und Kulturgeschichte, ohne allerdings auf diesem Beutezug so etwas wie einen roten Faden zu entdecken. Das bleibt wohl jedem Zuschauer selbst überlassen. Kaum eine dramaturgische Wendung (und derer gibt es viele, zu viele sogar) wird erklärt oder irgendwie begründet, sondern dient einzig und allein dazu, die Geschichte voranzutreiben. Insgesamt sehr merkwürdig und höchstens Hardcore-Fans solcher Machwerke oder ausgewiesenen Masochisten zu empfehlen.
„Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche“, wusste schon der englische Schriftsteller G.K. Chesterton, und beim Blick auf die reichlich abstruse Handlung dieser SciFi-Oper ist man geneigt, dem zuzustimmen. Da werden munter und sinnlos altägyptische Gottheiten mit Androiden, ein bisschen Gentechnik und den sattsam bekannten Vorbildern wie Das fünfte Element, Blade Runner oder andere Filme dieser Güteklasse gemischt, dreimal umgerührt, durch den digitalen Effektmixer gejagt und laut gebetet, dass irgendjemand auf die mystisches Soße reinfällt. Zugegeben: Das Setdesign ist allererste Sahne, aber bereits bei den Effekten zeigt sich deutlich, dass die Hollywood-Vorbilder vorerst nicht zu toppen sind. Und die Story mäandert durch nahezu jeden Bereich der Film- und Kulturgeschichte, ohne allerdings auf diesem Beutezug so etwas wie einen roten Faden zu entdecken. Das bleibt wohl jedem Zuschauer selbst überlassen. Kaum eine dramaturgische Wendung (und derer gibt es viele, zu viele sogar) wird erklärt oder irgendwie begründet, sondern dient einzig und allein dazu, die Geschichte voranzutreiben. Insgesamt sehr merkwürdig und höchstens Hardcore-Fans solcher Machwerke oder ausgewiesenen Masochisten zu empfehlen.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Immortal - New York 2095: Die Rückkehr der Götter
Originaltitel:
Immortel (ad vitam)
Produktionsland:
Frankreich, Italien, Großbritannien
Produktionsjahr:
2004
Länge:
102 (Min.)
Verleih:
Tiberius Film
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
26.05.2005
CAST & CREW
Regie:
Enki Bilal
Hauptdarsteller:
Charlotte Rampling, Thomas Kretschmann, Linda Hardy, Frédéric Pierrot, Thomas M. Pollard
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 22)
Von: Fan am: 18.06.11
Ich liebe diesen Film!
ich könnte echt kotzen, wenn ich diese ganzen Hass-Kommentare hier lese.
Ganz ehrlich? Wenn euch der Film nicht gefallen hat, wieso habt ihr ihn dann weiter geguckt?
Ich schaue mir nie die Filme an, bei denen ich merke, dass ich nach 30min bald einschlafe oder es so blöd is, dass ich kotzen könnte.
Deshalb versteh ich nicht, warum ihr den Film so mies macht.
Ich bin jetzt ganz krass: Aber vielleicht seid ihr einfach zu blöd um den Sinn und die Story des Films zu verstehen!
Ganz ehrlich..
Von: am: 28.03.08
schlecht
Von: Ext am: 23.01.08
Dieser Film wird von vielen zu unrecht als schlecht verurteilt. In den meisten Rezensionen musste ich etwas von "unstimmige Handlung" oder "zu viele Wendungen" hören, und dem gebe ich auch recht, die Story wird verdammt schnell durchgeprescht so dass es nahezu unmöglich alle Nebenplots überhaupt zu erkenne, sei's Nikopols Revolution, die Korruptionsaffaire, die Kritik an der Genmanipulation etc.. Dieser Film ist bewusst nichts für den Mainstream, wer z.B. die stundenlangen Schlachten in "Herr der Ringe" oder "Starwars" braucht um die Story zu verstehen den wird dieser Film abolut überfordern und somit auch nix hängenbleiben.
Wer jedoch bereit ist auf jedes Detail zu achten findet in diesem Werk hinter der knappen Oberflächenstory eine Fülle von weiterführenden Gedanken.
Von: Frank am: 04.11.07
Ich finde den Film super. Habe ihn im Fernsehen und nun auf DVD gesehen. Die Atmosphaere ist super (a la Blade Runner), gut, die Handlung ist an manchen Stellen etwas schwach, aber ich halte es trotzdem für einen supi Film. Die Aufmachung, die Mischung der Figuren (animiert + real) und die Handlung (unsterblicher Gott verliert seine Unsterblichkeit - auf dem Hintergund der aegyptischen Mythologie). Echt super! Aber wie schon in einem anderen Meinungsforum geschrieben wurde: Der Film ist nichts für die heutige Klingeltonrunterlader-
Balleractionspiel-
Generation.
Von: der Mann am: 10.09.05
Dieser Film ist so schlecht, so unglaublich extrem grottenschlecht, dass keine Worte seiner Schlechtigkeit gerecht werden könnten. Als hätte der schlechteste Filmstudent aus guten Filmen der letzten Jahre ein Budget dafür bekommen, den schlechtesten Film aller Zeiten zu drehen.
Das allerdings ist gelungen





