Eine digitale Reise durch die ewige Stadt
Lange Zeit schon hatte der italienische Star-Regisseur Ettore Scola vor, ein Porträt seiner Heimatstadt Rom zu drehen, doch er zögerte zunächst. Zu groß war die Angst, gegen Fellini's Roma, die große Liebeserklärung Federico Fellinis an die ewige Stadt nicht bestehen zu können. Nach einigen Jahren wagte es Scola allerdings doch und begab sich mit einem Kamerateam auf den Weg durch SEINE Stadt, um auf diese Weise eine Art bewegtes Photoalbum der Metropole am Tiber und ihrer Einwohner zusammen zu tragen. Ein Spielfilm, dessen eigentlicher Hauptdarsteller die Stadt selbst ist.
Ein Paar beginnt den Alltag irgendwo in der Stadt im frühen Morgengrauen: Sie richtet ihm Brote für die Arbeit, anschließend nimmt er den Bus, der durch das schläfrige Rom gleitet und von den Außenbezirken in das historische Zentrum fährt. Nach und nach steigen Menschen zu, die verschiedener nicht sein könnten, Menschen jeden Alters und jeder sozialen Klasse, vom Arbeitslosen bis zum Angehörigen des Adels. Und hinter jedem der Passagiere steht eine Geschichte, ein Mosaiksteinchen, dessen Zusammenschau ein Bild von Rom ergibt: der rassistische Barmann hinter dem Tresen des Cafés; der durchgeknallte Intellektuelle, der im Bus die Haltung der Römer zu nicht-europäischen Immigranten erfragt; die ängstliche Seele, die auf dem Friedhof die Stimmen der Verstorbenen hört; der alte Mann in dem Seniorenheim, der bald vergessen sein wird von seinem Sohn; das schlechte Gedächtnis von Leuten, die an Alzheimer leiden; der junge Mann, der den Bus nimmt und den Wahnsinn der Welt entdeckt; die erhabene Schönheit der antiken Ruinen und die Vagabunden, die sie noch bevölkern.
Gente di Roma, Ettore Scolas jüngster Film, digital gedreht und anschließend auf Filmmaterial übertragen, ist die humorvoll-melancholische Hommage des Regie-Altmeisters an eine Metropole und ihre Einwohner. An Fellini's Roma allerdings reicht der Film bei weitem nicht heran, zu beliebig wirkt die Auswahl der Stories und Episoden, und zu wenig gelingt es Scola, der Stadt seinen eigenen Stempel aufzudrücken.
Ein Paar beginnt den Alltag irgendwo in der Stadt im frühen Morgengrauen: Sie richtet ihm Brote für die Arbeit, anschließend nimmt er den Bus, der durch das schläfrige Rom gleitet und von den Außenbezirken in das historische Zentrum fährt. Nach und nach steigen Menschen zu, die verschiedener nicht sein könnten, Menschen jeden Alters und jeder sozialen Klasse, vom Arbeitslosen bis zum Angehörigen des Adels. Und hinter jedem der Passagiere steht eine Geschichte, ein Mosaiksteinchen, dessen Zusammenschau ein Bild von Rom ergibt: der rassistische Barmann hinter dem Tresen des Cafés; der durchgeknallte Intellektuelle, der im Bus die Haltung der Römer zu nicht-europäischen Immigranten erfragt; die ängstliche Seele, die auf dem Friedhof die Stimmen der Verstorbenen hört; der alte Mann in dem Seniorenheim, der bald vergessen sein wird von seinem Sohn; das schlechte Gedächtnis von Leuten, die an Alzheimer leiden; der junge Mann, der den Bus nimmt und den Wahnsinn der Welt entdeckt; die erhabene Schönheit der antiken Ruinen und die Vagabunden, die sie noch bevölkern.
Gente di Roma, Ettore Scolas jüngster Film, digital gedreht und anschließend auf Filmmaterial übertragen, ist die humorvoll-melancholische Hommage des Regie-Altmeisters an eine Metropole und ihre Einwohner. An Fellini's Roma allerdings reicht der Film bei weitem nicht heran, zu beliebig wirkt die Auswahl der Stories und Episoden, und zu wenig gelingt es Scola, der Stadt seinen eigenen Stempel aufzudrücken.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Gente di Roma
Produktionsland:
Italien
Produktionsjahr:
2004
Länge:
93 (Min.)
Verleih:
Movienet
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
20.01.2005
CAST & CREW
Regie:
Ettore Scola
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Von: am: 04.07.06
Wer Rom liebt wird den Film lieben!





