Zeitreise in die Gegenwart
Seit 1968 dreht Rudolf Thome bereits Spielfilme, bislang insgesamt 22 an der Zahl. Mancher seiner Filme wie etwa Rote Sonne aus dem Jahr 1969 gelten heute noch als Klassiker dieser bewegten Zeit. Und doch gelang ihm nie der ganz große Wurf, trotz Preisen auf Festivals wie Montreal oder auch auf der Berlinale. Trotzdem, Thome hat im Laufe der Jahre eine treue Fangemeinde gewonnen, die jeden seiner wirklich unabhängigen Filme (Thome führt nicht nur Regie und schreibt das Drehbuch, er produziert auch und hat bisweilen seine Filme auch selbst verliehen) mit Sehnsucht erwartet. Und so wird auch sein neuer Film Frau fährt, Mann schläft, der zweite Teil seiner Zeitreisen-Trilogie, nicht die Zuschauermassen in die Kinos locken. Trotzdem lohnt es sich gerade für Kinofans, die Thomes Arbeiten noch nicht kennen, diesen Filmemacher zu entdecken.
Die Zahnärztin Sue Süssmilch (Hannelore Elsner) und ihr Mann, der Philosophieprofessor Anton Bogenbauer (Karl Kranzkowski) führen ein glückliches Eheleben, beide sind erfolgreich im Beruf und nebenbei haben sie vier Kinder aufgezogen. Alles ist so perfekt, dass die jüngste Tochter Laura in einer Talkshow ihre Eltern und Geschwister als beispielhaft glückliche Familie vorstellt. Die Wahrheit sieht allerdings ein klein wenig anders aus. Anton hat ist dem weiblichen Geschlecht durchaus nicht abgeneigt, was Sue bislang stets stillschweigend toleriert hat. Doch nun erwartet die Studentin Juliette (Eva Herzig) ein Kind von dem Philosophieprofessor. Und auch Sue hat sich ernsthaft in einen anderen Mann verliebt. Beide bemerken gar nicht, wie verzweifelt ihr ältester Sohn Thomas (Markus Perschmann) ist, der um die Gefühle seiner Freundin Jenny (Kim Hartwich) kämpft und daran zugrunde geht. Wie aus heiterem Himmel bricht er bewusstlos zusammen und stirbt schließlich im Krankenhaus.
Sue wird durch den Tod ihres Sohnes vollkommen aus der Bahn geworfen, sie erleidet einen Nervenzusammenbruch und muss in ein Sanatorium. Dort erkennt sie, dass ihr Leben, wie sie es bislang lebte, ein Irrtum war, dass sie so nicht mehr weitermachen kann. Doch welche Rolle soll Anton darin spielen? Gibt es für die beiden als Paar überhaupt noch einen Ausweg oder folgt unweigerlich die Trennung, weil sie sich über Jahre hinweg auseinandergelebt haben?
Die Zahnärztin Sue Süssmilch (Hannelore Elsner) und ihr Mann, der Philosophieprofessor Anton Bogenbauer (Karl Kranzkowski) führen ein glückliches Eheleben, beide sind erfolgreich im Beruf und nebenbei haben sie vier Kinder aufgezogen. Alles ist so perfekt, dass die jüngste Tochter Laura in einer Talkshow ihre Eltern und Geschwister als beispielhaft glückliche Familie vorstellt. Die Wahrheit sieht allerdings ein klein wenig anders aus. Anton hat ist dem weiblichen Geschlecht durchaus nicht abgeneigt, was Sue bislang stets stillschweigend toleriert hat. Doch nun erwartet die Studentin Juliette (Eva Herzig) ein Kind von dem Philosophieprofessor. Und auch Sue hat sich ernsthaft in einen anderen Mann verliebt. Beide bemerken gar nicht, wie verzweifelt ihr ältester Sohn Thomas (Markus Perschmann) ist, der um die Gefühle seiner Freundin Jenny (Kim Hartwich) kämpft und daran zugrunde geht. Wie aus heiterem Himmel bricht er bewusstlos zusammen und stirbt schließlich im Krankenhaus.
Sue wird durch den Tod ihres Sohnes vollkommen aus der Bahn geworfen, sie erleidet einen Nervenzusammenbruch und muss in ein Sanatorium. Dort erkennt sie, dass ihr Leben, wie sie es bislang lebte, ein Irrtum war, dass sie so nicht mehr weitermachen kann. Doch welche Rolle soll Anton darin spielen? Gibt es für die beiden als Paar überhaupt noch einen Ausweg oder folgt unweigerlich die Trennung, weil sie sich über Jahre hinweg auseinandergelebt haben?
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Frau fährt, Mann schläft
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2004
Länge:
122 (Min.)
Verleih:
Academy Films
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
04.11.2004
CAST & CREW
Regie:
Rudolf Thome
Hauptdarsteller:
Hannelore Elsner, Karl Kranzkowsk, Eva Herzig, Markus Perschmann, Kim Hartwich
FILMBEWERTUNG
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