Ohne Biss
Don Henderson (Greg Kinnear) ist Marketing-Manager bei der Fast Food Kette Mickey’s, die in Südkalifornien ihren Sitz hat. Als sich herausstellt, dass verseuchtes Fleisch in die Burger des Unternehmens gelangt ist, wird Henderson losgeschickt, um die Ursache des Skandals herauszufinden. Es beginnt eine Reise, die Dons Blick auf sein Unternehmen grundlegend verändert. Denn er erkennt, dass die scheinbar unersättliche Appetit Amerikas auf Fast Food ein im wahrsten Sinn des Wortes schmutziges Geschäft ist.
Fast Food Nation basiert auf dem gleichnamigen Buch des amerikanischen Journalisten Eric Schlosser, der 2001 die dunkle Seite des „All-American Meal“ enthüllte und in den USA die Bestseller-Listen erklomm. Schonungslos prangerte Schlosser Ausbeutung, Kulturimperialismus und massive Gefährdung der Konsumenten an und setzte so einen Umdenkprozess in Amerika in Gang, der mehr und mehr die Auswüchse der Fast Food Industrie anprangert. Ein Thema, das auch Richard Linklater gleichermaßen faszinierte wie entsetzte und so schrieb er gemeinsam mit Schlosser an einer Dramatisierung des Tatsachenberichts, die – der Produzent Malcolm McClaren – deutet es bereits an, in ähnlicher Weise Fiktion und Dokumentation vermischt wie The Great Rock ‚N’ Roll Swindle. Ein mit Sicherheit ungewöhnlicher Ansatz, doch Schlosser begeisterte sich für die Idee, sein Buch eben nicht als Dokumentation, sondern als Spielfilm zu inszenieren.
Wenig zimperlich springt Der Spiegel mit Linklaters Film um. „Ein gutgemeinter Schülerfilm aus der gymnasialen Oberstufe“, urteilt Wolfgng Höbel. Auch die Berliner Zeitung ist der Meinung Fast Food Nation sei zwar interessant jedoch auch Linklaters schwächster Film bis dato. Der Hollywood Reporter befindet, dass die Filmcharaktere zu langweilig seien, um interessant zu sein. Der Film sei bestenfalls dazu geeignet Kinogänger davon abzuhalten noch einen Hamburger zu verspeisen. Der Guardian aus Manchester urteilt etwas positiver. Fast Food Nation habe komische Momente, dem Werk mangele es jedoch an Substanz oder, ääähmm, Fleisch.
Fast Food Nation basiert auf dem gleichnamigen Buch des amerikanischen Journalisten Eric Schlosser, der 2001 die dunkle Seite des „All-American Meal“ enthüllte und in den USA die Bestseller-Listen erklomm. Schonungslos prangerte Schlosser Ausbeutung, Kulturimperialismus und massive Gefährdung der Konsumenten an und setzte so einen Umdenkprozess in Amerika in Gang, der mehr und mehr die Auswüchse der Fast Food Industrie anprangert. Ein Thema, das auch Richard Linklater gleichermaßen faszinierte wie entsetzte und so schrieb er gemeinsam mit Schlosser an einer Dramatisierung des Tatsachenberichts, die – der Produzent Malcolm McClaren – deutet es bereits an, in ähnlicher Weise Fiktion und Dokumentation vermischt wie The Great Rock ‚N’ Roll Swindle. Ein mit Sicherheit ungewöhnlicher Ansatz, doch Schlosser begeisterte sich für die Idee, sein Buch eben nicht als Dokumentation, sondern als Spielfilm zu inszenieren.
Wenig zimperlich springt Der Spiegel mit Linklaters Film um. „Ein gutgemeinter Schülerfilm aus der gymnasialen Oberstufe“, urteilt Wolfgng Höbel. Auch die Berliner Zeitung ist der Meinung Fast Food Nation sei zwar interessant jedoch auch Linklaters schwächster Film bis dato. Der Hollywood Reporter befindet, dass die Filmcharaktere zu langweilig seien, um interessant zu sein. Der Film sei bestenfalls dazu geeignet Kinogänger davon abzuhalten noch einen Hamburger zu verspeisen. Der Guardian aus Manchester urteilt etwas positiver. Fast Food Nation habe komische Momente, dem Werk mangele es jedoch an Substanz oder, ääähmm, Fleisch.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Fast Food Nation - Cannes 2006
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2006
Länge:
112 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.01.2006
CAST & CREW
Regie:
Richard Linklater
Hauptdarsteller:
Bobby Cannavale, Patricia Arquette, Ethan Hawke, Paul Dano, Luis Guzman
FILMBEWERTUNG
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