El laberinto del fauno
Originaltitel:
Pan’s Labyrinth – Cannes 2006
Kinostart:
01.01.2006
Leserbewertung:
Zwischen Diktatur und Traumwelt
Obwohl der Wettbewerb fast schon zu Ende war und sich immer mehr die Frage in den Vordergrund drängte, lief am gestrigen Samstag ein weiterer mexikanischer Beitrag, der mit Spannung erwartet worden war. Zumal sich die Kritiker von ihm bereits im Vorfeld Wunderdinge erzählt hatten – Guillermo de Toros El Laberinto del Fauno / Pan’s Labyrinth.
Spanien im Jahr 1944: Obwohl der Bürgerkrieg in Spanien offiziell zu Ende ist, gibt es immer noch Kämpfe zwischen der Truppen des siegreichen Franco-Regimes und vereinzelten Widerstandsgruppen. Die schwangere Carmen hat vor kurzem erneut geheiratet und zieht mit ihrer Tochter Ofélia zu ihrem neuen Ehemann, dem grausamen Hauptmann Vidal, der die Einsätze gegen die Guerilla-Truppen leitet und Gefangene sadistisch foltern lässt. Bei ihren Streifzügen in ihre neue Umgebung entdeckt Ofélia ein geheimnisvolles Labyrinth, in dem der ebenso anziehende wie schreckliche Wächter des magischen Ortes, Pan, dem Mädchen eine geheimnisvolle Offenbarung macht: Sie sei die verschwundene Prinzessin eines märchenhaften Königreiches, doch sie müsse zuerst drei Prüfungen überstehen, bevor sie in ihr Reich zurückkehren könne. Widerwillig lässt sich das Mädchen auf die Prüfungen ein, während sich zur gleichen Zeit die Schwangerschaft ihrer Mutter immer komplizierter gestaltet.
Der Hollywood Reporter findet vor allem die visuellen Effekte und die Bildästhetik des Films faszinierend, kann sich aber auch für del Toros meisterliche Verknüpfungen zwischen harschem Realismus und bizarrer Fantasy-Welt erwärmen. Auch Variety begeistert sich für die exquisiten Bilder des mexikanischen Regisseurs, prophezeit dem Film aber einen schweren Stand in den amerikanischen Kinos, während die Prognosen für Europa viel versprechender sein dürften. ARTE schließlich lobt die märchenhafte Moral und die bildgewaltigen Metaphern für die Grausamkeit des Faschismus. Das klingt allemal äußerst reizvoll, doch prädestiniert das den Film zu einem Anwärter auf die Goldene Palme? In wenigen Stunden wissen wir mehr…
Spanien im Jahr 1944: Obwohl der Bürgerkrieg in Spanien offiziell zu Ende ist, gibt es immer noch Kämpfe zwischen der Truppen des siegreichen Franco-Regimes und vereinzelten Widerstandsgruppen. Die schwangere Carmen hat vor kurzem erneut geheiratet und zieht mit ihrer Tochter Ofélia zu ihrem neuen Ehemann, dem grausamen Hauptmann Vidal, der die Einsätze gegen die Guerilla-Truppen leitet und Gefangene sadistisch foltern lässt. Bei ihren Streifzügen in ihre neue Umgebung entdeckt Ofélia ein geheimnisvolles Labyrinth, in dem der ebenso anziehende wie schreckliche Wächter des magischen Ortes, Pan, dem Mädchen eine geheimnisvolle Offenbarung macht: Sie sei die verschwundene Prinzessin eines märchenhaften Königreiches, doch sie müsse zuerst drei Prüfungen überstehen, bevor sie in ihr Reich zurückkehren könne. Widerwillig lässt sich das Mädchen auf die Prüfungen ein, während sich zur gleichen Zeit die Schwangerschaft ihrer Mutter immer komplizierter gestaltet.
Der Hollywood Reporter findet vor allem die visuellen Effekte und die Bildästhetik des Films faszinierend, kann sich aber auch für del Toros meisterliche Verknüpfungen zwischen harschem Realismus und bizarrer Fantasy-Welt erwärmen. Auch Variety begeistert sich für die exquisiten Bilder des mexikanischen Regisseurs, prophezeit dem Film aber einen schweren Stand in den amerikanischen Kinos, während die Prognosen für Europa viel versprechender sein dürften. ARTE schließlich lobt die märchenhafte Moral und die bildgewaltigen Metaphern für die Grausamkeit des Faschismus. Das klingt allemal äußerst reizvoll, doch prädestiniert das den Film zu einem Anwärter auf die Goldene Palme? In wenigen Stunden wissen wir mehr…
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
El laberinto del fauno
Originaltitel:
Pan’s Labyrinth – Cannes 2006
Produktionsjahr:
2006
Länge:
120 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.01.2006
CAST & CREW
Regie:
Guillermo del Toro
Hauptdarsteller:
Sergi Lopez, Ivana Baquero, Ariadna Gil, Maribel Verdu, Doug Jones
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: marc am: 23.08.07
Super Film einfach Atemberaubend
muss von jedem Fantasy Fan gesehn werden!!!
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