A Dog's Life
Bereits kurz nach der Fertigstellung des Überraschungserfolgs Die Geschichte vom weinenden Kamel, der sich vom kleinen Abschlussfilm bis hin zum Welterfolg mauserte, plante die Regisseurin Byambasuren Davaa ihren nächsten Film. Dieser sollte abermals in ihrer Heimat, der Mongolei, spielen, allerdings wollte sie dieses Mal keinen dokumentarischen Film drehen, sondern eine rein fiktive Geschichte erzählen. Das Ergebnis allerdings ist so unterschiedlich nicht, denn nach wie vor besitzt Davaa den dokumentarischen Blick im Fiktiven und den Sinn für Geschichten, wenn sie die Realitäten ihrer Heimat nachzeichnet.
Ebenfalls ähnlich zur Geschichte vom weinenden Kamel ist auch der Ausgangspunkt dieser Geschichte, denn abermals griff Byambasuren Davaa auf eine der Legenden und Fabeln ihrer Heimat zurück, die seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben werden. Und wie bereits zuvor, so ist es auch hier eine Nomadenfamilie, die im Mittelpunkt des Interesses steht. Die sechsjährige Nansa ist das älteste der Kinder, und sie geht bereits zur Schule, die sich in der nächstgelegenen Stadt befindet, ein ganz normales Mädchen also, sollte man meinen. Doch wenn sie in das Zelt ihrer Eltern zurückkehrt, wird aus dem kleinen Mädchen, das noch viel lernen muss, ein selbstbewusstes Naturkind, das von frühester Kindheit an gelernt hat, sich mit der Natur und der Verantwortung für Tiere und Menschen auseinander zu setzen. Liebevoll und mit dem Ernst einer Erwachsenen kümmert sie sich um ihre kleinen Geschwister und um die Herde. Als sie bei einem ihrer Streifzüge durch die Natur einen kleinen gelben Hund findet, ist sie begeistert von der Aussicht, dass dieser drollige kleine Kerl, den sie Zochor nennt, bei ihr leben kann. Doch ihr Vater ist weniger euphorisch, befürchtet er doch, dass das Tier Wölfe anlocken und damit die Herde – die Lebensgrundlage der Familie – gefährden könnte. Fortan kämpft Nansa mit allen Mitteln, um den geliebten kleinen Zochor doch bei sich behalten zu können...
So niedlich die Geschichte des kleinen Mädchens mit dem geliebten Hund auch sein mag, sie ist es nicht, die den Charme dieses Films ausmacht. Es sind vielmehr die Einblicke in das harte Alltagsleben einer Nomadenfamilie, die grandiosen Naturaufnahmen und die Begegnung mit einer Kultur, die von einem tiefen Respekt vor dem Leben an sich geprägt ist. Davon können wir lernen und das ist eigentlich Interessante an Byambasuren Davaas Film, der Rest ist schmückendes Beiwerk, der den Film allerdings gerade für Familien interessant machen dürfte, die ihren Kindern zeigen wollen, wie man anderswo auf der Welt lebt. Und ganz nebenbei deutet sich immer wieder an, wie gefährdet diese archaische Lebensform durch das Hereinbrechen des sogenannten Fortschritts ist.
Ebenfalls ähnlich zur Geschichte vom weinenden Kamel ist auch der Ausgangspunkt dieser Geschichte, denn abermals griff Byambasuren Davaa auf eine der Legenden und Fabeln ihrer Heimat zurück, die seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben werden. Und wie bereits zuvor, so ist es auch hier eine Nomadenfamilie, die im Mittelpunkt des Interesses steht. Die sechsjährige Nansa ist das älteste der Kinder, und sie geht bereits zur Schule, die sich in der nächstgelegenen Stadt befindet, ein ganz normales Mädchen also, sollte man meinen. Doch wenn sie in das Zelt ihrer Eltern zurückkehrt, wird aus dem kleinen Mädchen, das noch viel lernen muss, ein selbstbewusstes Naturkind, das von frühester Kindheit an gelernt hat, sich mit der Natur und der Verantwortung für Tiere und Menschen auseinander zu setzen. Liebevoll und mit dem Ernst einer Erwachsenen kümmert sie sich um ihre kleinen Geschwister und um die Herde. Als sie bei einem ihrer Streifzüge durch die Natur einen kleinen gelben Hund findet, ist sie begeistert von der Aussicht, dass dieser drollige kleine Kerl, den sie Zochor nennt, bei ihr leben kann. Doch ihr Vater ist weniger euphorisch, befürchtet er doch, dass das Tier Wölfe anlocken und damit die Herde – die Lebensgrundlage der Familie – gefährden könnte. Fortan kämpft Nansa mit allen Mitteln, um den geliebten kleinen Zochor doch bei sich behalten zu können...
So niedlich die Geschichte des kleinen Mädchens mit dem geliebten Hund auch sein mag, sie ist es nicht, die den Charme dieses Films ausmacht. Es sind vielmehr die Einblicke in das harte Alltagsleben einer Nomadenfamilie, die grandiosen Naturaufnahmen und die Begegnung mit einer Kultur, die von einem tiefen Respekt vor dem Leben an sich geprägt ist. Davon können wir lernen und das ist eigentlich Interessante an Byambasuren Davaas Film, der Rest ist schmückendes Beiwerk, der den Film allerdings gerade für Familien interessant machen dürfte, die ihren Kindern zeigen wollen, wie man anderswo auf der Welt lebt. Und ganz nebenbei deutet sich immer wieder an, wie gefährdet diese archaische Lebensform durch das Hereinbrechen des sogenannten Fortschritts ist.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Höhle des gelben Hundes
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2005
Länge:
90 (Min.)
Verleih:
X-Verleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
CAST & CREW
Regie:
Byambasuren Davaa
Drehbuch:
Byambasuren Davaa
Kamera:
Daniel Schönauer
Schnitt:
Sarah Clara Weber
Musik:
Dagvan Ganpurev
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 8)
Von: moria am: 02.08.07
WUNDERBAR!!
Von: Marianne Weber am: 20.08.05
Bester Film den ich je gesehen
Von: dagmar schönemann am: 13.08.05
der film ist wunderschön und bringt viel liebe und zärtlichkeit.
Von: am: 09.08.05
Die weite ist nah
Von: Snacki am: 02.08.05
wundervoll, menschlich und tiefberührend. dazu mit phantastischen naturaufnahmen. für mich mehr als ein würdiger nachfolger vom "kamel"
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