Dani Levy – Biographie und Filmographie
Leserbewertung:
Becoming X!
Dani Levy wurde 1957 in Basel geboren und lebt seit 1980 in Berlin. Nach einer wilden Kindheit und Jugend als Clown und Akrobat im Zirkus, als Gitarrist einer Rockband und einem, wie er selbst sagt, mittelmäßigen Abi, spielte er in Basel (1977 – 79) und Berlin (1980 – 83) Theater, bevor er mit Du Mich Auch (1986) sein Regiedebüt vorlegte, für das er gleich den Preis für den besten Film auf dem Komödienfestival von Vevey erhielt.
Weitere Preise erhielt er für seinen 1988 gedrehten Robbykallepaul (Publikumspreis des Max-Ophüls-Festivals 1989) und für den 1991 entstandenen I Was On Mars (Auszeichnung der FIPRESCI als bester Film in San Sebastian).
Mit seinem für den WDR gedrehten Kurzfilm Ohne Mich (1993), der eine Reihe von Filmen gegen den neu erstarkten Rechtsradikalismus in Deutschland eröffnete, gewann er den Regiepreis der Hypobank auf dem Münchener Filmfest. Ein Jahr später gründete Dani Levy gemeinsam mit Stefan Arndt, Wolfgang Becker und Tom Tykwer die Produktionsfirma X Filme Creative Pool.
Stille Nacht (1995), der erste Film, der unter dem Dach von X Filme entstand, lief 1996 im Internationalen Wettbewerb der Filmfestspiele von Berlin. 1997 widmete sich Levy nach zehn Jahren Drehbuch- und Entwicklungsarbeit der Realisierung eines Herzblut-Projekts: Meschugge. Der komplexe Thriller wurde 1998 am Toronto Filmfestival uraufgeführt. Meschugge erhielt 1999 zusammen mit Lola Rennt von Tom Tykwer den Bayerischen Filmpreis und den Preis für die Beste Kamera.
Im gleichen Jahr drehte der Regisseur in Island und München Das Geheimnis Der Sicherheit, den ersten 360 Grad-Film für die Autostadt Wolfsburg. Im Frühjahr 2001 entstand Levys erster Videoclip: Das Musikstück Adriano – Letzte Warnung wurde von den Brothers Keepers, einem Zusammenschluss von 14 afro-deutschen Künstlern (u.a. Xavier Naidoo, Samy Deluxe, Tyron Ricketts und Sékou) interpretiert. Das Musikvideo wurde zu einem der meistgespielten Clips des Jahres 2001 auf VIVA und MTV. Mit seinem Familiendrama Väter folgte 2002 ein hochaktuelles und lebensnahes Porträt einer Generation, die alles will und dabei stets an den eigenen Ansprüchen zu scheitern droht. Im September 2004 feiert Dani Levys Straßenstück Freie Sicht aufs Mittelmeer Premiere. Für das Theater Basel inszenierte der Filmemacher einen Rundgang durch seine Heimatstadt als die Geschichte zweier ungleicher Brüder - vor dem Hintergrund der linken Szene und der politischen Unruhen im Basel der achtziger und neunziger Jahre.
2004 folgte Levys bisher größter Erfolg, die Komödie Alles auf Zucker!, die insgesamt 6 deutsche Filmpreise in den Kategorien Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Beste Filmmusik, Bestes Drehbuch und Bestes Kostümbild erringen konnte und wochenlang die Arthouse-Charts anführte.
2005 gründeten Dani Levy, Tom Tykwer und Wolfgang Becker die Produktionsfirma Y Filme.
Am 9.2.2007 feierte Dani Levys umstrittene Komödie Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler ihre Premiere in Deutschlands größtem Kino, der Essener Lichtburg. Obwohl sich Hauptdarsteller Helge Schneider vor der Uraufführung von dem Film distanziert hatte, konnte sich das Werk, aller Kritik zum Trotz, bereits am Starttag an die Spitze der deutschen Kino-Charts setzen.
Filmographie - Dani Levy (Regie)
2010
Das Leben ist zu lang
2009
Deutschland 09 - 13 kurze Filme zur Lage der Nation (Segment)
2006
Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
2004
Alles Auf Zucker!
2002
Väter
2001
Adriano – Letzte Warnung (Musikvideo)
1999
Das Geheimnis Der Sicherheit (Kurzfilm)
1997
Meschugge
1995
Stille Nacht
1993
Ohne Mich
1991
I Was On Mars
1988
Robbykallepaul
1986
Du Mich Auch
Foto (C) Joachim Gern
Weitere Preise erhielt er für seinen 1988 gedrehten Robbykallepaul (Publikumspreis des Max-Ophüls-Festivals 1989) und für den 1991 entstandenen I Was On Mars (Auszeichnung der FIPRESCI als bester Film in San Sebastian).
Mit seinem für den WDR gedrehten Kurzfilm Ohne Mich (1993), der eine Reihe von Filmen gegen den neu erstarkten Rechtsradikalismus in Deutschland eröffnete, gewann er den Regiepreis der Hypobank auf dem Münchener Filmfest. Ein Jahr später gründete Dani Levy gemeinsam mit Stefan Arndt, Wolfgang Becker und Tom Tykwer die Produktionsfirma X Filme Creative Pool.
Stille Nacht (1995), der erste Film, der unter dem Dach von X Filme entstand, lief 1996 im Internationalen Wettbewerb der Filmfestspiele von Berlin. 1997 widmete sich Levy nach zehn Jahren Drehbuch- und Entwicklungsarbeit der Realisierung eines Herzblut-Projekts: Meschugge. Der komplexe Thriller wurde 1998 am Toronto Filmfestival uraufgeführt. Meschugge erhielt 1999 zusammen mit Lola Rennt von Tom Tykwer den Bayerischen Filmpreis und den Preis für die Beste Kamera.
Im gleichen Jahr drehte der Regisseur in Island und München Das Geheimnis Der Sicherheit, den ersten 360 Grad-Film für die Autostadt Wolfsburg. Im Frühjahr 2001 entstand Levys erster Videoclip: Das Musikstück Adriano – Letzte Warnung wurde von den Brothers Keepers, einem Zusammenschluss von 14 afro-deutschen Künstlern (u.a. Xavier Naidoo, Samy Deluxe, Tyron Ricketts und Sékou) interpretiert. Das Musikvideo wurde zu einem der meistgespielten Clips des Jahres 2001 auf VIVA und MTV. Mit seinem Familiendrama Väter folgte 2002 ein hochaktuelles und lebensnahes Porträt einer Generation, die alles will und dabei stets an den eigenen Ansprüchen zu scheitern droht. Im September 2004 feiert Dani Levys Straßenstück Freie Sicht aufs Mittelmeer Premiere. Für das Theater Basel inszenierte der Filmemacher einen Rundgang durch seine Heimatstadt als die Geschichte zweier ungleicher Brüder - vor dem Hintergrund der linken Szene und der politischen Unruhen im Basel der achtziger und neunziger Jahre.
2004 folgte Levys bisher größter Erfolg, die Komödie Alles auf Zucker!, die insgesamt 6 deutsche Filmpreise in den Kategorien Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Beste Filmmusik, Bestes Drehbuch und Bestes Kostümbild erringen konnte und wochenlang die Arthouse-Charts anführte.
2005 gründeten Dani Levy, Tom Tykwer und Wolfgang Becker die Produktionsfirma Y Filme.
Am 9.2.2007 feierte Dani Levys umstrittene Komödie Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler ihre Premiere in Deutschlands größtem Kino, der Essener Lichtburg. Obwohl sich Hauptdarsteller Helge Schneider vor der Uraufführung von dem Film distanziert hatte, konnte sich das Werk, aller Kritik zum Trotz, bereits am Starttag an die Spitze der deutschen Kino-Charts setzen.
Filmographie - Dani Levy (Regie)
2010
Das Leben ist zu lang
2009
Deutschland 09 - 13 kurze Filme zur Lage der Nation (Segment)
2006
Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
2004
Alles Auf Zucker!
2002
Väter
2001
Adriano – Letzte Warnung (Musikvideo)
1999
Das Geheimnis Der Sicherheit (Kurzfilm)
1997
Meschugge
1995
Stille Nacht
1993
Ohne Mich
1991
I Was On Mars
1988
Robbykallepaul
1986
Du Mich Auch
Foto (C) Joachim Gern
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Dani Levy – Biographie und Filmographie
VERÖFFENTLICHUNGEN
CAST & CREW
Regie:
Dani Levy
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