Berlina 2008: Forum
Corridor #8 ist der Name eines Straßenbauprojekts der EU, das die Balkanländer Bulgarien, Mazedonien und Albanien miteinander verbinden soll. Doch das umfangreiche Infrastrukturprojekt, das auch den Bau einer Zugstrecke, das Errichten von Telefon- und Gasleitungen sowie die Sicherstellung der Stromversorgung umfasst, ist noch weit von der Fertigstellung entfernt. Boris Despodov ist die Strecke abgefahren und erzählt in seinem Dokumentarfilm Corridor #8 vom Alltagsleben der Menschen entlang der zukünftigen Trasse. Der Film startet in Burgas am Schwarzen Meer in Bulgarien und endet in der albanischen Hafenstadt Durres an der Adria.
Die Idee zum Film oder überhaupt erstmal zum Projekt Corridor #8 kam Boris Despodov als er vor einigen Jahren einen Trip von Sofia nach Tirana organisieren wollte. Es schien unmöglich. Es gab keine Direktflüge und auch keine Zugverbindungen dorthin. Despodov fing an zu recherchieren und beschloss, darüber einen Film zu drehen. Über die Jahre hinweg, vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die drei Länder ihre Grenzen in unpassierbare Festungen umgewandelt und so Menschen voneinander getrennt, die eigentlich auf ziemlich kleinen Territorium leben.
Corridor #8 ist Boris Despodovs Debütfilm. Auf der Berlinale ist der 35-jährige bulgarische Regisseur jedoch nicht zum ersten Mal. Bereits 2004 nahm er am Berlinale Talent Campus teil und ein Jahr später in der Reihe Forum expanded. Mit Corridor #8 hat er ein Porträt einer Region und ihrer Menschen gezeichnet, die eher selten im Mittelpunkt der medialen Berichterstattung stehen. Eine interessante Reise, die man allein schon deshalb mitmachen sollte, weil sie in der Realität so beschwerlich ist.
(Katrin Knauth)
Die Idee zum Film oder überhaupt erstmal zum Projekt Corridor #8 kam Boris Despodov als er vor einigen Jahren einen Trip von Sofia nach Tirana organisieren wollte. Es schien unmöglich. Es gab keine Direktflüge und auch keine Zugverbindungen dorthin. Despodov fing an zu recherchieren und beschloss, darüber einen Film zu drehen. Über die Jahre hinweg, vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die drei Länder ihre Grenzen in unpassierbare Festungen umgewandelt und so Menschen voneinander getrennt, die eigentlich auf ziemlich kleinen Territorium leben.
Corridor #8 ist Boris Despodovs Debütfilm. Auf der Berlinale ist der 35-jährige bulgarische Regisseur jedoch nicht zum ersten Mal. Bereits 2004 nahm er am Berlinale Talent Campus teil und ein Jahr später in der Reihe Forum expanded. Mit Corridor #8 hat er ein Porträt einer Region und ihrer Menschen gezeichnet, die eher selten im Mittelpunkt der medialen Berichterstattung stehen. Eine interessante Reise, die man allein schon deshalb mitmachen sollte, weil sie in der Realität so beschwerlich ist.
(Katrin Knauth)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Corridor #8
Produktionsland:
Bulgarien
Produktionsjahr:
2008
Länge:
74 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
CAST & CREW
Regie:
Boris Despodov
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
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Von: Andreas am: 12.02.08
Man merkt dem Film an, daß er mit viel Geld (EU!!!) gefördert wurde. Er ist unterhaltsam, hat viele harmlose Lacher, allerdings als Dokumentarfilm viel zu oberflächlich und platt.
Von: Tobias am: 10.02.08
Der Film hat mich sehr unterhalten. Er gibt endlich mal ein Bild von dem uns so unbekannten Südiosteuropa und dem noch unbekannteren Albanien.
Von: am: 09.02.08
ein genialer film: tolle aufnahmen, sehr humorvoll!
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