Neues aus der Alpenrepublik
Seit einiger Zeit bereits macht Österreich als Filmnation auf sich aufmerksam, mit außergewöhnlichen, bizarren und innovativen Filmen wie Lovely Rita, Hundstage oder Nordrand. Die Regisseurin des letztgenannten Filmes, Barbara Albert, hat nun mit Böse Zellen ihren neuen Film abgedreht, der am 1. April in die deutschen Kinos kommt.
Auf dem Rückweg vom Brasilienurlaub gerät Manus (Kathrin Resetarits) Flugzeug in einen Sturm und stürzt ins Meer. Doch die junge Frau hat einen Schutzengel: als einzige überlebt sie die Katastrophe. Sechs Jahre später allerdings holt sie das Schicksal erneut ein.
Inzwischen ist sie verheiratet mit Andreas(Georg Friedrich) , hat eine Tochter namens Yvonne (Deborah Ten Brink) und arbeitet im Supermarkt einer österreichischen Kleinstadt als Kassiererin.
Eines Abends fährt sie mit Andrea (Ursula Strauss),Yvonnes Kindergärtnerin, in die Disco, um sich zu amüsieren. Andrea bleibt noch eine Weile dort, Manu fährt allein nach Hause. Auf der nächtlichen Landstraße kollidiert sie mit einem entgegenkommenden Auto, ein Unfall, den Manu nicht überlebt.
Manu bleibt auch nach ihrem Tod für ihre Angehörigen auf seltsame Weise präsent. Yvonne und ihre Tante Gerlinde (Marion Mitterhammer) glauben ohnehin nicht, dass dies ein Abschied für immer ist. Sie wissen, wo sich Manu aufhält: In der Unendlichkeit.
Kai (Dominik Hartel), der Fahrer des anderen Wagens, ist nur leicht verletzt, seine Freundin Gabi (Nicole Skala) hingegen bleibt nach dem Unfall querschnittsgelähmt. Sie trennt sich von ihm, Kai lernt schließlich Patricia (Désirée Ourada) kennen, die als Kind den Selbstmord ihrer Eltern mit ansehen musste und die sich nun der Kontaktaufnahme mit okkulten Wesenheiten verschrieben hat.
Andere Menschen treten auf den Plan, begegnen einander, verlieben und verlieren sich und gehen weiter ihres Weges, immer auf der Suche nach dem Glück, das Leben heißt. Rund um diese Konstellation entspinnt Barbara Albrecht eine Figurenkonstellation, in der sich scheinbar Leben und Schicksale kreuzen, in der alles mit allem und jeder mit jedem zusammenhängt, ein endloser Reigen der Einsamkeit, der Begegnungen, des kurzen Glücks und der Vergänglichkeit. Ein wundervoller, kluger und auf traurige Weise schöner Film über die Zufälle und das Schicksal. Absolut sehenswert.
Auf dem Rückweg vom Brasilienurlaub gerät Manus (Kathrin Resetarits) Flugzeug in einen Sturm und stürzt ins Meer. Doch die junge Frau hat einen Schutzengel: als einzige überlebt sie die Katastrophe. Sechs Jahre später allerdings holt sie das Schicksal erneut ein.
Inzwischen ist sie verheiratet mit Andreas(Georg Friedrich) , hat eine Tochter namens Yvonne (Deborah Ten Brink) und arbeitet im Supermarkt einer österreichischen Kleinstadt als Kassiererin.
Eines Abends fährt sie mit Andrea (Ursula Strauss),Yvonnes Kindergärtnerin, in die Disco, um sich zu amüsieren. Andrea bleibt noch eine Weile dort, Manu fährt allein nach Hause. Auf der nächtlichen Landstraße kollidiert sie mit einem entgegenkommenden Auto, ein Unfall, den Manu nicht überlebt.
Manu bleibt auch nach ihrem Tod für ihre Angehörigen auf seltsame Weise präsent. Yvonne und ihre Tante Gerlinde (Marion Mitterhammer) glauben ohnehin nicht, dass dies ein Abschied für immer ist. Sie wissen, wo sich Manu aufhält: In der Unendlichkeit.
Kai (Dominik Hartel), der Fahrer des anderen Wagens, ist nur leicht verletzt, seine Freundin Gabi (Nicole Skala) hingegen bleibt nach dem Unfall querschnittsgelähmt. Sie trennt sich von ihm, Kai lernt schließlich Patricia (Désirée Ourada) kennen, die als Kind den Selbstmord ihrer Eltern mit ansehen musste und die sich nun der Kontaktaufnahme mit okkulten Wesenheiten verschrieben hat.
Andere Menschen treten auf den Plan, begegnen einander, verlieben und verlieren sich und gehen weiter ihres Weges, immer auf der Suche nach dem Glück, das Leben heißt. Rund um diese Konstellation entspinnt Barbara Albrecht eine Figurenkonstellation, in der sich scheinbar Leben und Schicksale kreuzen, in der alles mit allem und jeder mit jedem zusammenhängt, ein endloser Reigen der Einsamkeit, der Begegnungen, des kurzen Glücks und der Vergänglichkeit. Ein wundervoller, kluger und auf traurige Weise schöner Film über die Zufälle und das Schicksal. Absolut sehenswert.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Böse Zellen
Produktionsland:
Deutschland, Schweiz, Österreich
Produktionsjahr:
2003
Länge:
120 Minuten (Min.)
Verleih:
Ventura Film
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.04.2004
CAST & CREW
Regie:
Barbara Albert
FILMBEWERTUNG
Klicken Sie auf einen Stern, um Ihre Bewertung abzugeben.
MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Film (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)
Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: r-m-r@web.de am: 01.02.07
Wenn ein Film sich mit den ernstesten Problemen des Lebens (Tod und Überleben; Schuld) befasst, dann ist das noch lange kein guter Film. Hier haben sich Autor und Regisseur entschieden verhoben an der Schwere der Thematik. Daß der Film fast ein Stummfilm geworden ist, macht die Sache nicht besser. Wieso das manchen Kritikern auch noch zu Lobeshymnen hinreißt, bleibt mir ein Rätsel.





