Iñárittus neuster Streich
Nach etwas mehr als der Hälfte des Festivals beginnen die Spekulationen darüber, wer in diesem Jahr die Goldene Palme gewinnt. Neben Volver und Red Road ist vor allem Babel mit seiner komplexen Analyse der globalen Terrorangst einer der ganz heißen Favoriten für die Auszeichnung. Doch bereits vor diesem Film galt Alejandro González Iñárittu (Amores Perros, 21 Gramm) als eines der ganz großen aufstrebenden Talente, einen Ruf, der er nun allem Anschein nach bestätigt hat.
Das Drama beginnt mit einem Schuss irgendwo in Marokko, der zufällig abgegeben die Scheibe eines vorbeifahrenden Busses durchschlägt und Susan (Cate Blanchett), eine junge Amerikanerin in den Hals trifft, die sich mit ihrem Mann Richard (Brad Pitt) auf einer Reise ins Vergessen befindet. Eigentlich wollen die beiden mit dem Abenteuer den plötzlichen Tod ihres Babys überwinden, doch mit einem Schlag wird nun alles zu einem Horrortrip Aus Angst vor möglichen Übergriffen islamistischer Extremisten verweigert die amerikanische Botschaft und lässt Richard mit seiner langsam ausblutenden Frau hilflos zurück. Rund um den verhängnisvollen Schuss und das Gewehr, aus dem er abgefeuert wurde, entspannt Iñárittu nun ein weltumspannendes Drama, die den Zuschauer mitnimmt auf eine beklemmende Reise rund um die Welt, neben Marokko führt sie nach Japan und nach Kalifornien und findet überall Angst, Verzweiflung und die Unfähigkeit der Menschen, miteinander zu kommunizieren. Ein großes Thema, das Iñárittu allen Aussagen zufolge mit viel Mut zu erzählerischen Experimenten und beklemmenden Bildern einzufangen versteht.
Geradezu biblische Erkenntnisse schreibt der Spiegel dem Film zu und sieht denn auch das Publikum nach einem kräftigen Durchhänger des Wettbewerbs erlöst. Focus Online sieht das ähnlich und schreibt euphorisch, dass Brad Pitt, der Hauptdarsteller in Iñárittus Film, den Wettbewerb von Cannes gerettet habe – und das, obwohl der Mime wegen der bevorstehenden Geburt seines Kindes nicht einmal selbst an der Croisette weilt. Auch der Hollywood Reporter und Variety, sonst Experimenten eher abgeneigt zeigen sich begeistert. Eine der wenigen kritischen Stimmen zu Babel kommt von der Welt, die dem Film große Naivität bescheinigt und ihn insgesamt zu gefühlsduselig findet.
Babel startet in Deutschland voraussichtlich am 2. November diesen Jahres im Verleih der Tobis.
Das Drama beginnt mit einem Schuss irgendwo in Marokko, der zufällig abgegeben die Scheibe eines vorbeifahrenden Busses durchschlägt und Susan (Cate Blanchett), eine junge Amerikanerin in den Hals trifft, die sich mit ihrem Mann Richard (Brad Pitt) auf einer Reise ins Vergessen befindet. Eigentlich wollen die beiden mit dem Abenteuer den plötzlichen Tod ihres Babys überwinden, doch mit einem Schlag wird nun alles zu einem Horrortrip Aus Angst vor möglichen Übergriffen islamistischer Extremisten verweigert die amerikanische Botschaft und lässt Richard mit seiner langsam ausblutenden Frau hilflos zurück. Rund um den verhängnisvollen Schuss und das Gewehr, aus dem er abgefeuert wurde, entspannt Iñárittu nun ein weltumspannendes Drama, die den Zuschauer mitnimmt auf eine beklemmende Reise rund um die Welt, neben Marokko führt sie nach Japan und nach Kalifornien und findet überall Angst, Verzweiflung und die Unfähigkeit der Menschen, miteinander zu kommunizieren. Ein großes Thema, das Iñárittu allen Aussagen zufolge mit viel Mut zu erzählerischen Experimenten und beklemmenden Bildern einzufangen versteht.
Geradezu biblische Erkenntnisse schreibt der Spiegel dem Film zu und sieht denn auch das Publikum nach einem kräftigen Durchhänger des Wettbewerbs erlöst. Focus Online sieht das ähnlich und schreibt euphorisch, dass Brad Pitt, der Hauptdarsteller in Iñárittus Film, den Wettbewerb von Cannes gerettet habe – und das, obwohl der Mime wegen der bevorstehenden Geburt seines Kindes nicht einmal selbst an der Croisette weilt. Auch der Hollywood Reporter und Variety, sonst Experimenten eher abgeneigt zeigen sich begeistert. Eine der wenigen kritischen Stimmen zu Babel kommt von der Welt, die dem Film große Naivität bescheinigt und ihn insgesamt zu gefühlsduselig findet.
Babel startet in Deutschland voraussichtlich am 2. November diesen Jahres im Verleih der Tobis.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Babel – Cannes 2006
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2006
Länge:
142 (Min.)
Verleih:
Tobis
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.01.2006
CAST & CREW
Regie:
Alejandro González Iñárritu
Hauptdarsteller:
Gael Garcia Bernal, Cate Blanchett, Brad Pitt, Kôji Yakusho, Adriana Barraza
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
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Von: Marlene am: 04.01.09
Ein Film mit langen Nachwirkungen.....einfach einer dieser Filme die man nicht vergisst! Großartig!
Von: Joao Pereira am: 21.01.07
gut.reich, sehr realistisch.leben,angst,realismus.
Von: Lucy am: 26.12.06
Ein Film ,der noch lange nachwirkt mit großartigen Emotionen und fabelhafter Tiefgründigkeit und uns aufzeigt,das trotz Globalisierung uns das einfache Verständnis immer noch fehlt.
Von: Kathe am: 14.12.06
einer der besten filme die ich je gesehen habe. soviel inhalt, soviele gefühle und emotionen!
danke.
Von: Linda Thalmüller am: 12.11.06
einfach selten gut!
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