Ein Zombiestreifen aus Pakistan – klingt komisch, ist aber so. Quasi Bollywood mit Gedärmen und Kannibalen. Im Herstellungsland tatsächlich ein moderater Hit, dauert es hier zu Lande nicht lange, bis sich der (zugegeben unübersehbare) Exotenbonus schnell verflüchtigt. Bleibt ein mit Herzblut und Leidenschaft gefilmtes Gemetzel, dass ein paar gute Ideen beinhaltet, jedoch sogar mit seinen kaum 75 Minuten zu lang erscheint. Hätten die Schnitte eine genreübliche Schlagzahl, wäre der Spaß ein Kurzfilm.
Fünf Teenager begeben sich auf einen Trip zum Konzert der angesagtesten Band des Landes. Natürlich nimmt man eine Abkürzung – und das verheißt im Horrorgenre nie etwas Gutes... Prompt findet man sich zwischen hübsch mutierten Zombies wieder. Doch die Flucht wird den Fünfen zusätzlich durch einen Morgenstern schwingenden und Burka tragenden Serienmörder erschwert.
Und das war es auch schon mit der Geschichte. Was gibt es zu berichten? Die Handlungen der auftretenden Personen (nicht nur der Hauptakteure) sind völlig unmotiviert, die Dialoge sind meist pubertär und völlig deppert ("Los, wir rauchen einen großen fetten Joint." Antwort: "Ja, dröhnen wir uns zu."). Drücken wir beide Augen zu. Zombies Hell's Ground ist wenig mehr als ein Amateurstreifen mit kleinem Budget. Da unterhält die Bonusdokumentation Ice Cream Zombieland um einiges mehr. In dieser wird erzählt, wie sich Regisseur, Produzent und Autor Omar Khan seinen Traum vom eigenen Zombiefilm erfüllt. Das dieser sich ein wenig selbst überschätzt ("I want to create a new monster.") nimmt man nach dem "Genuss" des Films eher amüsiert zur Kenntnis. Trash-Fans müssen zugreifen, Cineasten... lassen es besser.
(Renatus Töpke)
Fünf Teenager begeben sich auf einen Trip zum Konzert der angesagtesten Band des Landes. Natürlich nimmt man eine Abkürzung – und das verheißt im Horrorgenre nie etwas Gutes... Prompt findet man sich zwischen hübsch mutierten Zombies wieder. Doch die Flucht wird den Fünfen zusätzlich durch einen Morgenstern schwingenden und Burka tragenden Serienmörder erschwert.
Und das war es auch schon mit der Geschichte. Was gibt es zu berichten? Die Handlungen der auftretenden Personen (nicht nur der Hauptakteure) sind völlig unmotiviert, die Dialoge sind meist pubertär und völlig deppert ("Los, wir rauchen einen großen fetten Joint." Antwort: "Ja, dröhnen wir uns zu."). Drücken wir beide Augen zu. Zombies Hell's Ground ist wenig mehr als ein Amateurstreifen mit kleinem Budget. Da unterhält die Bonusdokumentation Ice Cream Zombieland um einiges mehr. In dieser wird erzählt, wie sich Regisseur, Produzent und Autor Omar Khan seinen Traum vom eigenen Zombiefilm erfüllt. Das dieser sich ein wenig selbst überschätzt ("I want to create a new monster.") nimmt man nach dem "Genuss" des Films eher amüsiert zur Kenntnis. Trash-Fans müssen zugreifen, Cineasten... lassen es besser.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Zombies Hell's Ground
Originaltitel:
Zibahkhana
Produktionsland:
Großbritannien, Pakistan
Produktionsjahr:
2007
Länge:
75 (Min.)
Erschienen bei:
Sunfilm Entertainment
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch
Extras:
Interviews, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
30.09.2009
CAST & CREW
Regie:
Omar Khan
Drehbuch:
Omar Khan, Pete Tombs
Kamera:
Najaf Bilgrami
Schnitt:
Andrew Starke
Musik:
Stephen Thrower
Hauptdarsteller:
Kunwar Ali Roshan, Rooshanie Ejaz, Rubya Chaudhry, Haider Raza, Osman Khalid Butt
FILMBEWERTUNG
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