Two-Lane Blacktop
DVD-Start:
28.03.2008
FSK:
16
Leserbewertung:
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Masculine Power Trip
Der Fahrer (Folk-Musiker James Taylor) und Der Mechaniker (Beach Boy Dennis Wilson) fahren mit einem frisierten Chevrolet von Ort zu Ort, auf der Suche nach "Verrückten" mit denen sie Rennen fahren können. Mit ihrem Dragster mit dem auffallenden Luftansauger auf der Motorhaube holen sie sich die Siege und die dazugehörigen Prämien. Vor einem Diner steigt Das Mädchen (Laurie Bird) in den Chevy und fährt fortan mit. Unterwegs begegnen sie immer wieder GTO (Warren Oates), der sie provoziert und sich provozieren lässt. An einer Tankstelle fordert er sie zu einem Wettrennen nach Washington, D.C. auf. Der 15 Jahre alte, aber gepimpte Chevy gegen seinen neuen Pontiac GTO. Siegprämie: das Auto des Verlierers.
Die Männer, die hier durch das Land ziehen wie unstete Revolverhelden in Western, haben keine Namen und keine Geschichte. Ebensowenig das Mädchen, das wortlos zu ihnen ins Auto steigt. Sie reden wenig, und wenn, hört es sich an, als läsen sie sich gegenseitig technische Daten aus einem Autoquartett vor. GTO gibt sich Illusionen hin und erzählt Lügengeschichten. Mehr als Worte und die sparsam eingesetzte Musik (unter anderem von The Doors, Arlo Guthrie und Kris Kristofferson) spielt der Sound der Motoren eine Rolle in Two-Lane Blacktop.
Der Kult-Klassiker von 1971 ist fast mehr ein Car-Porn als ein Roadmovie. Auch wenn die Straße, die sie entlangfahren, die legendäre Route 66 ist. Die menschlichen Protagonisten, die da neben dem Chevy und dem Pontiac, den Camaros und Barracudas zu sehen sind, sind eingeschlossen in ihre Autos wie in ihre ganze Lebenssituation. Ihre Stationen sind Tankstellen und Raststätten. Beinahe die einzigen Leute, denen sie begegnen, sind Anhalter. GTO nimmt einmal einen schwulen Cowboy (Harry Dean Stanton) mit und wirft ihn wieder raus. Aber auch er kommt ebensowenig nach Washington wie seine Konkurrenten, Der Mechaniker und Der Fahrer. Vorher bleibt das Bild stehen und der Film scheint im Projektor zu verschmoren (was auf DVD etwas befremdlich wirkt).
Hörens- und sehenswerte Extras sind der Audiokommentar von Regisseur Monte Hellman und die Dokumentation On the Road Again: Two-Lane Blacktop Revisited, in der Hellman zu sehen ist, wie er mit seiner Tochter und ein paar Studenten an den Drehort Needles, California fährt und über die Finanzierung, die Besetzung und die Kameratechnik des Films spricht sowie über entfallene Szenen, die aber auch die DVD nicht nachliefert.
(Stefan Otto)
Verlosung
Mit freundlicher Unterstützung von Pierrot le Fou verlost kino-zeit.de 2 Exemplare von Two-Lane Blacktop.
Wer eine der DVDs gewinnen möchte, muss lediglich die folgende Frage beantworten:
Bei welchem Film von Quentin Tarantino fungierte Monte Hellman als Ausführender Produzent?
Schicken Sie einfach eine E-Mail mit der Lösung und dem Stichwort Two-Lane Blacktop an info@kino-zeit.de (Bitte die Postadresse nicht vergessen und eine Einsendung pro Teilnehmer genügt. Zusendungen von Gewinnspielautomaten werden nicht berücksichtigt). Der Einsendeschluss ist der 15.6.2008.
Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Gewinn. Gehen mehr als 2 richtige Einsendungen ein, entscheidet das Los. Mitarbeiter von kino-zeit.de und von Pierrot le Fou sind von der Verlosung ausgeschlossen.
Die Männer, die hier durch das Land ziehen wie unstete Revolverhelden in Western, haben keine Namen und keine Geschichte. Ebensowenig das Mädchen, das wortlos zu ihnen ins Auto steigt. Sie reden wenig, und wenn, hört es sich an, als läsen sie sich gegenseitig technische Daten aus einem Autoquartett vor. GTO gibt sich Illusionen hin und erzählt Lügengeschichten. Mehr als Worte und die sparsam eingesetzte Musik (unter anderem von The Doors, Arlo Guthrie und Kris Kristofferson) spielt der Sound der Motoren eine Rolle in Two-Lane Blacktop.
Der Kult-Klassiker von 1971 ist fast mehr ein Car-Porn als ein Roadmovie. Auch wenn die Straße, die sie entlangfahren, die legendäre Route 66 ist. Die menschlichen Protagonisten, die da neben dem Chevy und dem Pontiac, den Camaros und Barracudas zu sehen sind, sind eingeschlossen in ihre Autos wie in ihre ganze Lebenssituation. Ihre Stationen sind Tankstellen und Raststätten. Beinahe die einzigen Leute, denen sie begegnen, sind Anhalter. GTO nimmt einmal einen schwulen Cowboy (Harry Dean Stanton) mit und wirft ihn wieder raus. Aber auch er kommt ebensowenig nach Washington wie seine Konkurrenten, Der Mechaniker und Der Fahrer. Vorher bleibt das Bild stehen und der Film scheint im Projektor zu verschmoren (was auf DVD etwas befremdlich wirkt).
Hörens- und sehenswerte Extras sind der Audiokommentar von Regisseur Monte Hellman und die Dokumentation On the Road Again: Two-Lane Blacktop Revisited, in der Hellman zu sehen ist, wie er mit seiner Tochter und ein paar Studenten an den Drehort Needles, California fährt und über die Finanzierung, die Besetzung und die Kameratechnik des Films spricht sowie über entfallene Szenen, die aber auch die DVD nicht nachliefert.
(Stefan Otto)
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DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Two-Lane Blacktop
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
1971
Länge:
98 (Min.)
Erschienen bei:
Pierrot le Fou
Bildformat:
2.35:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 2.0, Deutsch, DD 5.1, Englisch
Extras:
Audiokommetar des Regisseurs Monte Hellmann, Dokumentation "On The Road Again: Two-Lane Blacktop Revisited", Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
28.03.2008
CAST & CREW
Regie:
Monte Hellman
Hauptdarsteller:
Harry Dean Stanton, James Taylor, Dennis Wilson, Laurie Bird, Warren Oates
FILMBEWERTUNG
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