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Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen (DVD)

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Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen - Trailer (deutsch)

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WEITERE TRAILER & CLIPS ZU "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen (DVD)"

Im Jahr 2017 sollte man eigentlich erwarten, dass die klassische Hollywood-Formel für Biopics irgendwie erneuert, gebrochen, unterlaufen wird. Zu Recht wird bei Filmen, die dies nicht tun, immer öfter angemahnt, dass ihre Form, Ästhetik und vor allem ihre Art zu erzählen ein bisschen altbacken wirkt. Doch "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" ist da ganz anders.

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Daten & Fakten

Originaltitel: Hidden Figures
Genre: Drama
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2017
Länge: 122 (Min.)
Erschienen bei: 20th Century Fox Home Entertainment
FSK: o.Al.
Bildformat: 2.39:1
Ton/Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
DVD-Start: 14.06.2017
Extras: Das Leben von Katherine Johnson, Ehrung von Katherine Johnson, Hidden Figures: Dreharbeiten in Georgia, Audiokommentar von Theodore Melf und Taraji P. Henson, Bildergalerie
Tags: Frauen, NASA, Afroamerikanerin, Weltraummission, afroamerikanischen Frauen

Cast & Crew

Regie: Theodore Melfi
Drehbuch: Theodore Melfi, Allison Schroeder
Kamera: Mandy Walker
Schnitt: Peter Teschner
Musik: Hans Zimmer, Pharrell Williams
Hauptdarsteller: Kirsten Dunst, Kevin Costner, Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Mahershala Ali, Jim Parsons, Janelle Monáe

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: wignanek-hp am: 29.07.17
Ich kann diese positiven Bewertung nicht teilen. Mich hat der Film teilweise ärgerlich gemacht. Ein Film ist noch lange nicht gut, nur weil er eine Geschichte erzählt, die man lange Jahre ignoriert hat und die nun endlich erzählt wird. Die drei Frauen wirken überaus sympathisch und dass die Heldin ihr Glück noch findet, ist auch ganz schön, aber alles ist so fürchterlich bieder erzählt. Man wusste schon, bevor die Szene kam, dass sie mit der Putzfrau verwechselt wird oder dass sie aus dem gemeinsamen Kaffeebereiter dann nicht mehr trinken darf. Das ist zwar alles wahr, aber es sind auch furchtbare Klischees, die hier benutzt werden. Und dann der heldenhafte Chef, der das Schild, das verhindert, dass schwarze Frauen auf die Toilette für Weiße gehen, eigenhändig herunterhaut. In Wirklichkeit hat er sicherlich einen Handwerker gerufen. Aber das macht sich ja nicht so gut. Insgesamt war mir das ein bisschen zuviel Pathos und ich wurde die ganze Zeit das Gefühl nicht los, dass hier die Geschichte dieser bemerkenswerten Frauen benutzt wurde, um das „heldenhafte“ Bemühen der Amerikaner, den Russen im Weltraum den Rang abzulaufen zu glorifizieren. Es ist doch bezeichnend, dass der Gang zur Toilette zum Politikum hochstilisiert wird. Da könnte ich auf Anhieb noch ein paar andere Problemfelder nennen, die dem Film gut zu Gesicht gestanden hätten. Irgendwie schien mir die Regie auch lustlos, als sei aus einem vielleicht kritischeren Drehbuch dann doch noch ein harmloser Film gemacht worden, der im Nachhinein keinem weh tut.