Die Beschissenheit der Dinge (DVD)
Originaltitel:
De helaasheid der dingen
DVD-Start:
14.04.2011
FSK:
12
Genre:
Tragikomödie
Leserbewertung:
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Die Beschissenheit der Dinge - Trailer (deutsch)
Was ist nur mit den belgischen Filmemachern los? Hatte man jahrelang den Eindruck, die belgische Filmlandschaft bestünde fast ausschließlich aus den Gebrüdern Dardenne, drängen in den letzten Jahren junge, zumeist flämische Regisseure nach und produzieren einen beeindruckenden Film nach dem anderen.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Beschissenheit der Dinge (DVD)
Originaltitel:
De helaasheid der dingen
Produktionsland:
Belgien
Produktionsjahr:
2009
Länge:
104 (Min.)
Erschienen bei:
Eurovideo
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Niederländisch
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
14.04.2011
CAST & CREW
Regie:
Felix van Groeningen
Kamera:
Ruben Impens
Schnitt:
Nico Leunen
Musik:
Jef Neve
Hauptdarsteller:
Pauline Grossen, Johan Heldenbergh, Wouter Hendrickx, Koen de Graeve, Valentijn Dhaenens
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: wignanek-hp am: 16.05.11
Wie man diesen Film lustig nennen kann, ist mir ein Rätsel. An Alkoholsucht ist nichts lustig! Wer das Leben solcher Menschen aus der Nähe erleben konnte und vor allem sehen konnte, was aus den Kindern wird, die in solchen Verhältnissen aufwachsen mussten und nicht das Glück hatten, herausgeholt zu werden, kann nur Scham und Mitleid empfinden. Am meisten leid tun die Kinder, aber auch die Frauen, die in den Kritiken kaum Erwähnung finden: die Mutter, die sich abrackert, zu schwach, um gegen ihre Söhne etwas ausrichten zu können, die Schwester, die sich als Konsequenz dieser Sozialisation einen Schläger als Mann ausgesucht hat.
Von der Ästhetik des Filmes möchte ich gar nicht erst reden. Muss ich mir das antun, zuzusehen, wie der junge Günther die Kotze seines volltrunkenen Vaters wegwischt?
Die Romanvorlage scheint etwas anders, vielleicht besser zu sein. Das lässt der Kommentar aus dem Off jedenfalls vermuten. Vielleicht ist es manchmal besser, über bestimmte Dinge nur zu lesen und sie nicht so drastisch in Bildern gezeigt zu bekommen.
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