The Who - Live at the Isle of Wight 1970
DVD-Start:
08.12.2006
Leserbewertung:
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Einfach legendär
Das The Who gerade mit Endless Wire ein eher durchschnittliches Comeback ablieferten, lassen wir hier mal außen vor. 1970 steuerten sie den Höhepunkt ihres Schaffens an; Who’s next kam ein Jahr später.
Vor geschätzten 600.000 Zuschauern boten The Who eines ihrer größten Konzerte. In der ersten Hälfte wird ein Best of ihrer bisher erschienenen drei "normalen" Studioalben geboten. I can’t explain, Summertime Blues und of course My Generation sind nur drei Highlights. Nach kurzem Break geht es dann mit dem beinahe kompletten Tommy-Opus weiter. Wer Pinball Wizard oder I’m Free nicht kennt, liest diese Besprechung sowieso nicht.
Was diesen Konzertfilm über das Niveau anderer, ähnlicher Filme hebt, ist, dass der wichtigste Songwriter und Kopf der Band, Pete Townshend, sich persönlich dem Remastering der Originalbänder annahm. Der alte Haudegen hat tatsächlich das Beste aus dem Gegebenen herausgeholt. Das Bild ist zwar nicht sehr scharf, aber solide und purer 70er Style. Der Ton, der schon auf der CD-Ausgabe gut war, liegt nun in DTS Surround und Dolby Digital Surround Sound vor.
Zu den Highlights gehören die immer wieder herausgepickten Zuschauerreaktionen und Keith Moons Gesichtsakrobatik beim Zerprügeln seines Drumkits. Wenn man weiß, dass er acht Jahre später seiner Alkohol- und Medikamentensucht erlag, könnte man glatt wehmütig werden. Rest in peace.
Als Special Edition kommt The Who – Live at the Isle of Wight Festival 1970 im hübschen Digipack mit zwei Bonus Tracks (Substitute, Naked Eye) und einem aktuellen, 40minütigen Pete Townshend-Interview, in dem der Bandkopf Tacheles redet. Ehrlich plaudert er über interne Bandprobleme, dass er sich damals völlig deplatziert in selbiger fühlte und The Who ohne ihn schon damals nicht mehr existiert hätten. Dieser Mann, der alle Aufs und Abs im Musikgeschäft erlebt (und überlebt) hat, weiß wie der Hase läuft.
(Renatus Töpke)
Vor geschätzten 600.000 Zuschauern boten The Who eines ihrer größten Konzerte. In der ersten Hälfte wird ein Best of ihrer bisher erschienenen drei "normalen" Studioalben geboten. I can’t explain, Summertime Blues und of course My Generation sind nur drei Highlights. Nach kurzem Break geht es dann mit dem beinahe kompletten Tommy-Opus weiter. Wer Pinball Wizard oder I’m Free nicht kennt, liest diese Besprechung sowieso nicht.
Was diesen Konzertfilm über das Niveau anderer, ähnlicher Filme hebt, ist, dass der wichtigste Songwriter und Kopf der Band, Pete Townshend, sich persönlich dem Remastering der Originalbänder annahm. Der alte Haudegen hat tatsächlich das Beste aus dem Gegebenen herausgeholt. Das Bild ist zwar nicht sehr scharf, aber solide und purer 70er Style. Der Ton, der schon auf der CD-Ausgabe gut war, liegt nun in DTS Surround und Dolby Digital Surround Sound vor.
Zu den Highlights gehören die immer wieder herausgepickten Zuschauerreaktionen und Keith Moons Gesichtsakrobatik beim Zerprügeln seines Drumkits. Wenn man weiß, dass er acht Jahre später seiner Alkohol- und Medikamentensucht erlag, könnte man glatt wehmütig werden. Rest in peace.
Als Special Edition kommt The Who – Live at the Isle of Wight Festival 1970 im hübschen Digipack mit zwei Bonus Tracks (Substitute, Naked Eye) und einem aktuellen, 40minütigen Pete Townshend-Interview, in dem der Bandkopf Tacheles redet. Ehrlich plaudert er über interne Bandprobleme, dass er sich damals völlig deplatziert in selbiger fühlte und The Who ohne ihn schon damals nicht mehr existiert hätten. Dieser Mann, der alle Aufs und Abs im Musikgeschäft erlebt (und überlebt) hat, weiß wie der Hase läuft.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Who - Live at the Isle of Wight 1970
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2006
Länge:
134 (Min.)
Erschienen bei:
Edel Records GmbH
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1 DTS
Extras:
2 Bonustracks, Interviews
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
08.12.2006
CAST & CREW
Regie:
Murray Lerner
FILMBEWERTUNG
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