Dass Frauen unter flott bis dramatisch klingenden Projekten vor, in oder nach Kriegszeiten zu ausgebeuteten Nothelferinnen rekrutiert werden, trifft nicht nur in Deutschland beispielsweise auf die so genannten Trümmerfrauen zu. Im England des Ersten und Zweiten Weltkriegs gab es die "Woman´s Land Army", die im landwirtschaftlichen Sektor eingesetzt wurde, damit weiterhin ausreichend Nahrungsmittel produziert werden konnten, während die Männer als Soldaten abberufen waren. The Land Girls – Brombeerzeit von 1997 nach dem Roman Land Girls von Angela Huth erzählt die Geschichte dreier Landarbeiterinnen, die gemeinsam ihren Dienst auf einer Farm leisten und dabei turbulente Zeiten erleben.
Stella (Catherine McCormack), Ag (Rachel Weisz) und Prue (Anna Friel) sind aparte, strahlende junge Frauen, die im Jahre 1941 auf der Lawrence-Farm im Südwesten Englands eintreffen, um als Soldatinnen der Landwirtschaft in Aktion zu treten. Mr. Lawrence (Tom Georgeson) hält wenig von wonnigen Weiblichkeiten, die sich in seinem Haus und auf seinem Land tummeln, doch seine Frau (Maureen O’Brien) und sein windiger Sohn Joe (Steven Mackintosh), ein echter Herzensbrecher, kümmern sich verständnisvoll um die drei Grazien. Vor allem die kesse Prue legt es gleich darauf an, Joe zu verführen, der allerdings verlobt ist und mit den beiden anderen Frauen ebenfalls noch in nähere Verbindung treten wird ...
Unumwunden: The Land Girls – Brombeerzeit ist eine leichte, heitere Schmonzette mit einer holprigen, nicht immer schlüssigen Dramaturgie und allerdings bei Zeiten frischen, hübschen Bildern junger Schönheiten in einer ansprechenden Naturumgebung. Der historische Hintergrund und die Konflikte jener Zusammenhänge werden zwar oberflächlich angerissen, wirken in diesem Rahmen jedoch aufgesetzt und unangemessen romantisierend. Im Grunde ist der Film eine mitunter sogar klamaukige romantische Komödie, untermalt mit entsprechender Musik, die überwiegend schlicht ein rasantes, doch wenig berührendes Stück über die Liebeswirrungen eines Frauentrios darstellt.
(Marie Anderson)
Stella (Catherine McCormack), Ag (Rachel Weisz) und Prue (Anna Friel) sind aparte, strahlende junge Frauen, die im Jahre 1941 auf der Lawrence-Farm im Südwesten Englands eintreffen, um als Soldatinnen der Landwirtschaft in Aktion zu treten. Mr. Lawrence (Tom Georgeson) hält wenig von wonnigen Weiblichkeiten, die sich in seinem Haus und auf seinem Land tummeln, doch seine Frau (Maureen O’Brien) und sein windiger Sohn Joe (Steven Mackintosh), ein echter Herzensbrecher, kümmern sich verständnisvoll um die drei Grazien. Vor allem die kesse Prue legt es gleich darauf an, Joe zu verführen, der allerdings verlobt ist und mit den beiden anderen Frauen ebenfalls noch in nähere Verbindung treten wird ...
Unumwunden: The Land Girls – Brombeerzeit ist eine leichte, heitere Schmonzette mit einer holprigen, nicht immer schlüssigen Dramaturgie und allerdings bei Zeiten frischen, hübschen Bildern junger Schönheiten in einer ansprechenden Naturumgebung. Der historische Hintergrund und die Konflikte jener Zusammenhänge werden zwar oberflächlich angerissen, wirken in diesem Rahmen jedoch aufgesetzt und unangemessen romantisierend. Im Grunde ist der Film eine mitunter sogar klamaukige romantische Komödie, untermalt mit entsprechender Musik, die überwiegend schlicht ein rasantes, doch wenig berührendes Stück über die Liebeswirrungen eines Frauentrios darstellt.
(Marie Anderson)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Land Girls – Brombeerzeit
Originaltitel:
The Land Girls
Produktionsland:
Frankreich, Großbritannien
Produktionsjahr:
1997
Länge:
106 (Min.)
Erschienen bei:
Kinowelt Home Entertainment
Bildformat:
2,35:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 2.0, Deutsch, Englisch
Extras:
Interviews mit Cast und Crew, Featurette, B-Roll, Fotogalerie, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
20.02.2009
CAST & CREW
Regie:
David Leland
Drehbuch:
Keith Dewhurst, David Leland, Angela Huth
Kamera:
Henry Braham
Schnitt:
Nick Moore
Musik:
Brian Lock
Hauptdarsteller:
Rachel Weisz, Steven Mackintosh, Anna Friel, Catherine McCormack, Tom Georgeson
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