Nichts ist wie es scheint
Ein Junge in einem Verhörzimmer. Ob er nicht endlich auspacken wolle, fragt ihn ein Polizist. Schweigen. Ein Videoband wird eingelegt und wir sehen, was dem Jungen und seinen vier Freunden im Wald zugestoßen ist. Sie wollten nämlich Schlangen suchen und eine (Achtung! Super Idee!) Dokumentation darüber machen. Das sie schließlich, einer nach dem anderen verschwinden oder umgebracht werden, ist nur logisch.
Das nach dem Erfolg von The Blair Witch Project jeder mit einer Kamera in den Wald rennen musste, war absehbar, aber muss das auch noch auf DVD rauskommen? Spannung will und will nicht aufkommen. Einerseits wegen der grausig schlechten Darsteller, andererseits, weil das Ganze unerträglich langatmig ist. Da wo Schnitte nötig sind, um Spannung und Dramatik aufkommen zu lassen (was bei einem Gruselthriller nun mal nötig ist), läuft die Kamera pausenlos weiter und nur mit Schwarzbild und knackenden Ästen funktioniert Suspense auch nicht immer. Das Ende will dann auch noch einen draufsetzen, mit fünf Minuten Scream-Anleihen und Stroboskop-Effekten. Nur, wenn man sich als Zuschauer fragt, woher denn nun dieses Licht-an-Licht-aus-Spielchen kommt (der Normalbürger hat ja keine Blitzanlage im Keller installiert), ist es auch schon zu spät. Und man hat auch kein großes Interesse mehr daran, was das denn nun sollte, der ständige Blick auf den Counter des DVD-Players tut sein übriges.
Was vielleicht bleibt ist ein amüsanter Abend mit viel Bier und Freunden, die einem am nächsten Morgen die Freundschaft kündigen.
(Renatus Töpke)
Das nach dem Erfolg von The Blair Witch Project jeder mit einer Kamera in den Wald rennen musste, war absehbar, aber muss das auch noch auf DVD rauskommen? Spannung will und will nicht aufkommen. Einerseits wegen der grausig schlechten Darsteller, andererseits, weil das Ganze unerträglich langatmig ist. Da wo Schnitte nötig sind, um Spannung und Dramatik aufkommen zu lassen (was bei einem Gruselthriller nun mal nötig ist), läuft die Kamera pausenlos weiter und nur mit Schwarzbild und knackenden Ästen funktioniert Suspense auch nicht immer. Das Ende will dann auch noch einen draufsetzen, mit fünf Minuten Scream-Anleihen und Stroboskop-Effekten. Nur, wenn man sich als Zuschauer fragt, woher denn nun dieses Licht-an-Licht-aus-Spielchen kommt (der Normalbürger hat ja keine Blitzanlage im Keller installiert), ist es auch schon zu spät. Und man hat auch kein großes Interesse mehr daran, was das denn nun sollte, der ständige Blick auf den Counter des DVD-Players tut sein übriges.
Was vielleicht bleibt ist ein amüsanter Abend mit viel Bier und Freunden, die einem am nächsten Morgen die Freundschaft kündigen.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Dark Area
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2000
Länge:
80 (Min.)
Erschienen bei:
High Planet Entertainment GmbH
Bildformat:
1.85:1
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch
Extras:
Making Of, entfallene Szene, Outtakes, Musikvideo, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
28.05.2004
CAST & CREW
Regie:
Oliver Hummell
Hauptdarsteller:
Tobias Ibel, Jasmin Hänsgen, Andre Horsten, Stefan Lammert, Georg Lammert
FILMBEWERTUNG
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