Live at the Fillmore
Nach langjährigem Twist und halböffentlicher Schlammschlacht raufte sich eine der wenigen, würdigen Rockbands der 70er im Jahr 2005 wieder zusammen und ging auf große Tournee, auf der auch im berühmten Fillmore East in San Francisco halt gemacht wurde. Ob es bei der Reunion rein ums Geld ging, weiß man nicht so wirklich. Fakt ist, dass die Black Crowes in den über zwei Stunden on stage ein gewaltiges Hit-Aufgebot ins Auditorium feuern. Der Klassiker und größte Hit Remedy darf da genauso wenig fehlen, wie Space Captain, Hard to handle und She talks to Angels.
Das die sechs Crowes ihre Instrumente beherrschen, steht spätestens nach dieser DVD außer Frage. Die Band um die beiden Robinson Brüder Chris und Rich ist tight und routiniert, könnte optisch direkt aus einem 70er Jahre Konzertfilm von der Leinwand gestiegen sein. Unterstützt wird die Mischung aus Rock, Blues und Gospel von einer - unnötigen - Hornsektion und zwei wuchtbrummigen Backround-Sängerinnen.
Der sehr guter Ton und die routinierte Kameraführung können leider nicht darüber hinweg täuschen, dass die Band schlussendlich doch etwas hüftlahm agiert. Ab einem gewissen Punkt beschleicht einen das Gefühl, dass hier einfach ein Job zu Ende gebracht wird. Außer Drummer Steve Gorman geht eigentlich niemand so richtig ab. Schade drum. Mit dem Oldie The night they drove ol' dixie down beschließt man schließlich einen routinierten Set, der ruhig hätte etwas mehr lebhaft sein können (man entschuldige die Wortkonstruktion). Im Bonusbereich gibt es ein paar Ausschnitte vom Soundcheck und ein hübsches unplugged Wohnzimmerkonzert.
(Renatus Töpke)
Das die sechs Crowes ihre Instrumente beherrschen, steht spätestens nach dieser DVD außer Frage. Die Band um die beiden Robinson Brüder Chris und Rich ist tight und routiniert, könnte optisch direkt aus einem 70er Jahre Konzertfilm von der Leinwand gestiegen sein. Unterstützt wird die Mischung aus Rock, Blues und Gospel von einer - unnötigen - Hornsektion und zwei wuchtbrummigen Backround-Sängerinnen.
Der sehr guter Ton und die routinierte Kameraführung können leider nicht darüber hinweg täuschen, dass die Band schlussendlich doch etwas hüftlahm agiert. Ab einem gewissen Punkt beschleicht einen das Gefühl, dass hier einfach ein Job zu Ende gebracht wird. Außer Drummer Steve Gorman geht eigentlich niemand so richtig ab. Schade drum. Mit dem Oldie The night they drove ol' dixie down beschließt man schließlich einen routinierten Set, der ruhig hätte etwas mehr lebhaft sein können (man entschuldige die Wortkonstruktion). Im Bonusbereich gibt es ein paar Ausschnitte vom Soundcheck und ein hübsches unplugged Wohnzimmerkonzert.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Black Crowes - Freak 'n' Roll Into The Fog
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2006
Länge:
150 (Min.)
Erschienen bei:
Edel Records GmbH
Bildformat:
1.78:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1 DTS, Englisch
Extras:
Einblicke hinter die Kulissen
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
13.04.2006
CAST & CREW
Regie:
Unbekannt
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