Sword in the Moon
DVD-Start:
25.05.2007
FSK:
16
Leserbewertung:
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Koreanisches Schwertepos
Asiatische Spielfilme haben es in der Regel beim europäischen Betrachter schwer. Der nötige kulturelle Background um die die Mystik und Beweggründe der oft historischen Figuren und Nationalhelden, fehlt dem gemeinen Europäer nun mal. Und so ist es oft genug das Drumherum, das den Zuschauer aus hiesigen Gefilden über dieses Manko hinweghelfen muss. Das gelingt zwar oft überhaupt nicht, doch im Falle von Sword in the Moon ist das Wagnis geglückt.
Im Korea des 17. Jahrhunderts führt König Inchos ein Schreckensregime. Der durch einen Putsch an die Macht gelangte Sadist hat jedoch ein großes Problem, denn unbekannte Killer dezimieren seine wichtigsten Gefolgsleute. Die ehemaligen Freunde Kyu-yup und Ji-hwan, gemeinsam ausgebildet und nach dem Putsch in unterschiedliche Lager gewechselt, stehen sich unerwartet gegenüber. Und zwischen ihnen steht auch eine Frau, die beide – natürlich - tragischerweise lieben. Die bildhübsche Shi-yeong ist dann auch eine Schlüsselfigur als es darum geht, ob Freundschaft mehr zählt als Befehle.
Freundschaft, Ehre, unerfüllte Liebe – die typischen Ingredienzien eines historischen Rachedramas werden verschachtelt und kunstvoll in die ausufernden Gefechte von Sword in the Moon eingeflochten. Hier sitzt jeder Schwerthieb, jede Nuance in der Mimik der Hauptdarsteller. In epischen Kamerabewegungen (der Bambuswald zu Beginn!), wahnwitzigen Schwertduellen und untermalt von einem Soundtrack, der sich nicht hinter dem eines Hans Zimmers oder John Williams verstecken muss, wird hier ein Drama entfaltet, das zwar verschachtelt daher kommt, jedoch am Ende absolut schlüssig ist. Zwar verliert man in manchem Gefecht den Überblick wer jetzt eigentlich wer ist, da in dem ganzen Blut und Gekröse ein Kämpfer wie der andere aussieht, doch wird dies durch kunstvolle Choreografien wett gemacht.
Warum allerdings die FSK Sword in the Moon ab 16 Jahren freigegeben hat, ist jedoch nur schwer nachzuvollziehen. Bei den ganzen abgeschlagenen Gliedmaßen und Köpfen wäre auch FSK 18 angebracht gewesen.
(Renatus Töpke)
Im Korea des 17. Jahrhunderts führt König Inchos ein Schreckensregime. Der durch einen Putsch an die Macht gelangte Sadist hat jedoch ein großes Problem, denn unbekannte Killer dezimieren seine wichtigsten Gefolgsleute. Die ehemaligen Freunde Kyu-yup und Ji-hwan, gemeinsam ausgebildet und nach dem Putsch in unterschiedliche Lager gewechselt, stehen sich unerwartet gegenüber. Und zwischen ihnen steht auch eine Frau, die beide – natürlich - tragischerweise lieben. Die bildhübsche Shi-yeong ist dann auch eine Schlüsselfigur als es darum geht, ob Freundschaft mehr zählt als Befehle.
Freundschaft, Ehre, unerfüllte Liebe – die typischen Ingredienzien eines historischen Rachedramas werden verschachtelt und kunstvoll in die ausufernden Gefechte von Sword in the Moon eingeflochten. Hier sitzt jeder Schwerthieb, jede Nuance in der Mimik der Hauptdarsteller. In epischen Kamerabewegungen (der Bambuswald zu Beginn!), wahnwitzigen Schwertduellen und untermalt von einem Soundtrack, der sich nicht hinter dem eines Hans Zimmers oder John Williams verstecken muss, wird hier ein Drama entfaltet, das zwar verschachtelt daher kommt, jedoch am Ende absolut schlüssig ist. Zwar verliert man in manchem Gefecht den Überblick wer jetzt eigentlich wer ist, da in dem ganzen Blut und Gekröse ein Kämpfer wie der andere aussieht, doch wird dies durch kunstvolle Choreografien wett gemacht.
Warum allerdings die FSK Sword in the Moon ab 16 Jahren freigegeben hat, ist jedoch nur schwer nachzuvollziehen. Bei den ganzen abgeschlagenen Gliedmaßen und Köpfen wäre auch FSK 18 angebracht gewesen.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Sword in the Moon
Produktionsland:
Südkorea
Produktionsjahr:
2003
Länge:
95 (Min.)
Erschienen bei:
Splendid Entertainment
Bildformat:
1:2,35
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Koreanisch
Extras:
Making Of, Fotoshooting, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
25.05.2007
CAST & CREW
Regie:
Kim Eui-Seok
Hauptdarsteller:
Lee Jong-su, Choi Min-Soo, Cho Jae-Hyun, Kim Bo-Kyung, Yu Yeon-su
FILMBEWERTUNG
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