Erstens kommt es anders ….
Keine Sorge, kino-zeit.de entwickelt sich nicht zur Erotikpostille, auch wenn der Titel der hier besprochenen DVD ähnliches vermuten lässt. Was sich einstmals nach RTL-mäßiger Unterhaltung am Samstagabend so gegen 23.00 Uhr anhörte, ist nämlich ein äußerst intelligent gemachter Psychothriller um Macht und psychische Gewalt in Beziehungen, der auch einen deftigen Hauch durchaus sinnlicher Erotik versprüht, bevor er sich seinem eigentlichen Thema zuwendet.
Dem holländischen Regisseur Stephen Brenninkmeijer ist mit seinem Debütfilm ein kleines Wunder gelungen. Mit einem Budget von nur 20.000 Euro hat er in 11 Tagen einen Film gedreht, der den Vergleich mit millionenschweren Produktionen nicht zu scheuen braucht. Aus der Not eine Tugend machend, verlegt der Regisseur beinahe die komplette Handlung in ein mit modernster Überwachungstechnologie vollgestopftes Haus, was die Handlung nur noch beklemmender werden lässt. Das Luxusdomizil gehört Dianas (Ellen van der Koogh) Eltern, die es ihr und ihrem Mann Julian (Danny de Kok) für ein paar Tage überlassen haben. Das Pärchen führt eigentlich ein erfülltes und sorgenfreies Leben, nur sexuell läuft zu wenig. Ein Swinger-Wochenende soll der Ehe wieder den nötigen Pepp geben. Auf Julians Initiative hat sich das Paar mit den Swinger-Experten Timo (Joep Sertons) und Alex (Ninke Brinkhuis) verabredet. So trifft man sich also am Abend, trinkt kultiviert ein Gläschen Rotwein und harrt der Dinge, die da kommen mögen. Schnell merkt der Betrachter, dass eigentlich nur Julian und die blonde Alex wirklich an einem Partnertausch interessiert sind. Als die Lage ernst wird, klinkt sich überraschenderweise Timo, scheinbar wirklich verletzt durch die Situation, aus. Seine Frau Alex hingegen genießt den Partnertausch vollkommen. Doch das Wochenende entwickelt sich nicht so wie geplant, die Spannung die zwischen und unter den Paaren herrscht kommt immer wieder zum Vorschein.
Geschickt inszeniert Brenninkmeijer dieses Spiel um Macht und Liebe und sorgt dafür, dass der Zuschauer immer wieder falschen Fährten folgt. Erfrischend auch, dass der Regisseur jeglichen Kommentar zu den sexuellen Aktivitäten seiner Charaktere unterlässt - der Sex ist lediglich die Staffage, die zum Ausloten der psychischen Untiefen seiner Protagonisten notwendig ist. Eine moralische Wertung à la Hollywood findet nicht statt.
Swingers war in den Niederlanden ein Renner in den Videotheken und hat auch durchaus das Zeug dazu, diesen Erfolg in Deutschland zu wiederholen.
Dem holländischen Regisseur Stephen Brenninkmeijer ist mit seinem Debütfilm ein kleines Wunder gelungen. Mit einem Budget von nur 20.000 Euro hat er in 11 Tagen einen Film gedreht, der den Vergleich mit millionenschweren Produktionen nicht zu scheuen braucht. Aus der Not eine Tugend machend, verlegt der Regisseur beinahe die komplette Handlung in ein mit modernster Überwachungstechnologie vollgestopftes Haus, was die Handlung nur noch beklemmender werden lässt. Das Luxusdomizil gehört Dianas (Ellen van der Koogh) Eltern, die es ihr und ihrem Mann Julian (Danny de Kok) für ein paar Tage überlassen haben. Das Pärchen führt eigentlich ein erfülltes und sorgenfreies Leben, nur sexuell läuft zu wenig. Ein Swinger-Wochenende soll der Ehe wieder den nötigen Pepp geben. Auf Julians Initiative hat sich das Paar mit den Swinger-Experten Timo (Joep Sertons) und Alex (Ninke Brinkhuis) verabredet. So trifft man sich also am Abend, trinkt kultiviert ein Gläschen Rotwein und harrt der Dinge, die da kommen mögen. Schnell merkt der Betrachter, dass eigentlich nur Julian und die blonde Alex wirklich an einem Partnertausch interessiert sind. Als die Lage ernst wird, klinkt sich überraschenderweise Timo, scheinbar wirklich verletzt durch die Situation, aus. Seine Frau Alex hingegen genießt den Partnertausch vollkommen. Doch das Wochenende entwickelt sich nicht so wie geplant, die Spannung die zwischen und unter den Paaren herrscht kommt immer wieder zum Vorschein.
Geschickt inszeniert Brenninkmeijer dieses Spiel um Macht und Liebe und sorgt dafür, dass der Zuschauer immer wieder falschen Fährten folgt. Erfrischend auch, dass der Regisseur jeglichen Kommentar zu den sexuellen Aktivitäten seiner Charaktere unterlässt - der Sex ist lediglich die Staffage, die zum Ausloten der psychischen Untiefen seiner Protagonisten notwendig ist. Eine moralische Wertung à la Hollywood findet nicht statt.
Swingers war in den Niederlanden ein Renner in den Videotheken und hat auch durchaus das Zeug dazu, diesen Erfolg in Deutschland zu wiederholen.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Swingers – Ein unmoralisches Wochenende - Jetzt auf DVD
Produktionsland:
Niederlande
Produktionsjahr:
2004
Länge:
90 (Min.)
Erschienen bei:
epix
Extras:
Trailer, Deleted Scenes, ausführliches Making Of, Audiokommentar
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
23.02.2005
CAST & CREW
Regie:
Stephen Brenninkmeijer
Hauptdarsteller:
Ninke Brinkhuis, Danny de Kok, Joep Sertons
FILMBEWERTUNG
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