Wenn man einfach nicht gewinnen kann ...
Seit etwa 20 Jahren gehört John Sayles zu den wichtigsten unabhängigen Regisseuren der USA. In seinem neuen Film, der Satire Silver City, hat sich Sayles erstmals direkt dem Feld der Politik zugewandt - mit deutlichen Anspielungen auf die US-Präsidentschaftswahlen 2004. Das Krimi-Drama spielt vor dem Hintergrund des Gouverneurswahlkampfs im Bundesstaat Colorado. Richard Dreyfus spielt den gerissen-zwiespältigen Wahlkampfmanager des konservativen Wahlfavoriten, Kris Kristoffersson einen erzreaktionären Lobbyisten, Danny Huston denn desillusionierten Ex-Journalist.
Dickie Pilager (Chris Cooper), Sohn von Colorados ehrwürdigem Senator Jud Pilager (Michael Murphy), möchte den Gouverneursposten und bereitet seinen Wahlkampf vor. Seine rechte Hand ist Chuck Raven (Richard Dreyfuss) ein hinterlistiger Kampagnenleiter, der um jeden Preis die Wahl gewinnen will. Der Sieg am Wahltag scheint in greifbarer Nähe, als der mit der Grammatik auf Kriegsfuß stehende, aber volksnahe Gouverneurskandidat während eines Werbespotdrehs eine Leiche aus dem Wasser fischt. Plötzlich nimmt alles eine unerwartete Wendung? Politisch, schlagfertig und sarkastisch: Mit treffenden Dialogen, grandiosen Schauplätzen und einer fantastisch zynischen Handlung wirft der Oscar-nominierte Regisseur John Sayles seinen Blick auf die amerikanische Präsidentschaftswahl von 2004.
John Sayles befindet sich mal wieder in bester Erzählerlaune und entfaltet ein facttenreiches Sittengemälde der aktuellen amerikanischen Politlandschaft vor den staunenden Augen des an kritischer Unterhaltung interessierten Dramenfreunds. Eine ganze Riege prominenter Schauspieler, von Oscar-Preisträger Chris Cooper über Richard Dreyfuss und Kris Kristofferson bis zu Daryl Hannah und Thora Birch, ließ sich zur Teilnahme am satirischen Gegenwartsdrama nicht lange bitten. Hochkarätiges US-Kino.
(Jean Lüdeke)
Dickie Pilager (Chris Cooper), Sohn von Colorados ehrwürdigem Senator Jud Pilager (Michael Murphy), möchte den Gouverneursposten und bereitet seinen Wahlkampf vor. Seine rechte Hand ist Chuck Raven (Richard Dreyfuss) ein hinterlistiger Kampagnenleiter, der um jeden Preis die Wahl gewinnen will. Der Sieg am Wahltag scheint in greifbarer Nähe, als der mit der Grammatik auf Kriegsfuß stehende, aber volksnahe Gouverneurskandidat während eines Werbespotdrehs eine Leiche aus dem Wasser fischt. Plötzlich nimmt alles eine unerwartete Wendung? Politisch, schlagfertig und sarkastisch: Mit treffenden Dialogen, grandiosen Schauplätzen und einer fantastisch zynischen Handlung wirft der Oscar-nominierte Regisseur John Sayles seinen Blick auf die amerikanische Präsidentschaftswahl von 2004.
John Sayles befindet sich mal wieder in bester Erzählerlaune und entfaltet ein facttenreiches Sittengemälde der aktuellen amerikanischen Politlandschaft vor den staunenden Augen des an kritischer Unterhaltung interessierten Dramenfreunds. Eine ganze Riege prominenter Schauspieler, von Oscar-Preisträger Chris Cooper über Richard Dreyfuss und Kris Kristofferson bis zu Daryl Hannah und Thora Birch, ließ sich zur Teilnahme am satirischen Gegenwartsdrama nicht lange bitten. Hochkarätiges US-Kino.
(Jean Lüdeke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Silver City
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2004
Länge:
123 (Min.)
Erschienen bei:
Epix Media
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Englisch
Extras:
Originaltrailer, Making of (ca. 43 Min.), Interview mit John Sayles (ca. 10 Min.), Interview mit Alma Delfina (ca. 7 Min.), Fotogalerie, Hinter den Kulissen, Fotogalerie: Silver City, Biographien
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
15.02.2007
CAST & CREW
Regie:
John Sayles
Hauptdarsteller:
Danny Huston, Maria Bello, Chris Cooper, Daryl Hannah, Richard Dreyfuss
FILMBEWERTUNG
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