So ist Paris
In drei Episoden, verbunden durch Bänkelsang, führt Rendezvous in Paris / Les Rendez-vous de Paris durch die Stadt im Titel. Die erste Geschichte, Rendezvous um 7, nimmt die Zuschauer mit an Jean Tinguelys und Niki de Saint Phalles Brunnen am Centre Pompidou, die letzte, Mutter und Kind 1907, in das Musée Picasso. Und Die Bänke von Paris, die zweite Episode, ist besonders touristisch. Hier hat ein junges Pariser Paar, das nicht zusammen wohnt, Rendezvous' an den verschiedensten Plätzen: an der Seine, auf einem Friedhof und besonders in Parks. "Wir verbringen unsere Zeit damit, die Stadt wie Touristen zu besichtigen", sagt der Mann. Im Botanischen Garten schlägt die Frau ihm vor, sich noch konsequenter wie Feriengäste zu verhalten und in einem Hotel zu übernachten: "Wir werden in alle Museen gehen, die wir noch nicht kennen. Auf die Vergnügungsdampfer. Wir steigen auf den Eiffelturm oder auf die Türme von Notre Dame (...) Unsere Reise ist schon wie von einem Reisebüro arrangiert. Treffen am Gare de l'Est, Freitag Mittag. Als ob wir mit dem Zug ankämen. Mit Gepäck. Ich rate dir, einen riesigen Koffer mitzunehmen. So machst du eher den Eindruck, ein Tourist zu sein."
Die verschiedenen Pariser Quartiers, die Eric Rohmer uns zeigt, haben ihre spezifischen Eigenheiten, wie alle auftretenden Personen in diesem Film. Die Figuren, junge Frauen und junge Männer, durchstreifen die Stadt und haben entweder die Hoffnung, jemandem zu begegnen, oder die Befürchtung, das dem so sein möge. Sie reden allerorten. Sie diskutieren eingehend und ausufernd. Sie leben und zeigen ihre Gefühle der Liebe und der Eifersucht, und sie gehen verspielt und lustvoll damit um.
Rendezvous in Paris (1995) ist ein schöner, leichter Film über Absichten und Zufälle. Und über Paris.
In den Extras spricht Regisseur Rohmer eine Viertelstunde über seinen Film.
(Stefan Otto)
Die verschiedenen Pariser Quartiers, die Eric Rohmer uns zeigt, haben ihre spezifischen Eigenheiten, wie alle auftretenden Personen in diesem Film. Die Figuren, junge Frauen und junge Männer, durchstreifen die Stadt und haben entweder die Hoffnung, jemandem zu begegnen, oder die Befürchtung, das dem so sein möge. Sie reden allerorten. Sie diskutieren eingehend und ausufernd. Sie leben und zeigen ihre Gefühle der Liebe und der Eifersucht, und sie gehen verspielt und lustvoll damit um.
Rendezvous in Paris (1995) ist ein schöner, leichter Film über Absichten und Zufälle. Und über Paris.
In den Extras spricht Regisseur Rohmer eine Viertelstunde über seinen Film.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Rendezvous in Paris
Produktionsland:
Frankreich
Produktionsjahr:
1995
Länge:
98 (Min.)
Erschienen bei:
Pierrot Le Fou
Bildformat:
4:3
Ton/Sprache:
Dolby Digital 2.0, Deutsch, Französisch
Extras:
Eric Rohmer spricht über seinen Film, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
18.07.2008
CAST & CREW
Regie:
Eric Rohmer
Hauptdarsteller:
Clara Bellar, Antoine Basler, Mathias Mégard, Judith Chancel, Malcolm Conrath
FILMBEWERTUNG
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