Pink Floyd - Landmark Albums
DVD-Start:
13.10.2006
Leserbewertung:
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Album-Klassiker von Pink Floyd
Eine weitere "inoffizielle" DVD-Box über die, nach Meinung der Publisher, wichtigsten Alben einer Band. Hier werden Piper at the Gates of Dawn, Atom Heart Mother und Wish you were here von Pink Floyd durchgenommen.
Piper at the Gates of Dawn war Pink Floyds Debütalbum von 1967. Noch an Bord: Sid Barrett; junges Genie und eines der bekannteren Drogenopfer der wilden 60er. Viele sollten folgen. Obgleich Barrett nicht an dem übermäßigen Konsum von LSD und Hasch starb – er zerbrach daran. Seinem Geist verdankt die Menschheit kongeniale Songperlen wie Interstellar Overdrive und See Emily Play. Völlig abgepfiffene Texte gehen Hand in Hand mit psychedelischen Klangteppichen und Soundspielereien. So progressiv waren Pink Floyd nie wieder. Die DVD bietet in gut 70 Minuten Einblicke in die frühe Arbeitsweise und Bandchemie. Leider werden, wie immer in der Reihe Rock Milestones, Songs nicht ausgespielt, sondern nur angeteast, um schon nach wenigen Sekunden von Interview-Fetzen und dergleichen unterbrochen zu werden. Highlight: Das uralt Promovideo zu See Emily play.
Atom Heart Mother (das Album mit dem Kuh-Cover) war Pink Floyds sechstes Studioalbum, zählt man Relicts (eine Sammlung alter und neuer Songs) von 1971 dazu. Sid Barrett war mittlerweile draußen und man wandelte sich so langsam zum Rockact. Und mit dem 23minütigen Titelsong und unter anderem Morning Glory wurde erneut ein Stück Musikgeschichte geschrieben. Die DVD glänzt mit Kommentaren von Gilmour, Mason und Waters und anderen Persönlichkeiten, die mit mehr oder weniger interessanten Statements in den 75 Minuten nicht geizen. Leider das Übliche Song-anspielen-aber-bitte-nicht-zu-lange-Getue. Dennoch eine gute Mischung aus Informationen und Unterhaltung. Wer ausführliche Livemitschnitte erwartet, weiß nicht, um was es bei Rock Milestones geht.
Wish you were here war dann das Nachbeben zum überbewerteten Dark Side of the Moon-Guinness Buch-Dauerbrenner. Mit der Sid Barrett-Hommage Shine on you Crazy Diamond und dem Übersong Wish you were here ist Pink Floyds zehntes Album der Dauergast bei den immer wiederkehrenden Charts der "besten Alben aller Zeiten". Das Chinatown des Progrocks. Leider ist die DVD zu diesem fasst perfekten Album alles andere als perfekt. Natürlich ist es toll, den Erinnerungen der Beteiligten zu lauschen, doch die DVD bietet die mit Abstand schlechteste Bildqualität und den miesesten Sound der drei DVDs. Für Fans kein wirkliches Muss, aber ein Totalreinfall sieht auch anders aus. Die Laufzeit ist mit nicht mal 60 Minuten auch sehr kurz ausgefallen.
Pink Floyd – Landmark Albums bietet keine Extras, dafür diverse Untertitel und eine hübsche Aufmachung.
(Renatus Töpke)
Piper at the Gates of Dawn war Pink Floyds Debütalbum von 1967. Noch an Bord: Sid Barrett; junges Genie und eines der bekannteren Drogenopfer der wilden 60er. Viele sollten folgen. Obgleich Barrett nicht an dem übermäßigen Konsum von LSD und Hasch starb – er zerbrach daran. Seinem Geist verdankt die Menschheit kongeniale Songperlen wie Interstellar Overdrive und See Emily Play. Völlig abgepfiffene Texte gehen Hand in Hand mit psychedelischen Klangteppichen und Soundspielereien. So progressiv waren Pink Floyd nie wieder. Die DVD bietet in gut 70 Minuten Einblicke in die frühe Arbeitsweise und Bandchemie. Leider werden, wie immer in der Reihe Rock Milestones, Songs nicht ausgespielt, sondern nur angeteast, um schon nach wenigen Sekunden von Interview-Fetzen und dergleichen unterbrochen zu werden. Highlight: Das uralt Promovideo zu See Emily play.
Atom Heart Mother (das Album mit dem Kuh-Cover) war Pink Floyds sechstes Studioalbum, zählt man Relicts (eine Sammlung alter und neuer Songs) von 1971 dazu. Sid Barrett war mittlerweile draußen und man wandelte sich so langsam zum Rockact. Und mit dem 23minütigen Titelsong und unter anderem Morning Glory wurde erneut ein Stück Musikgeschichte geschrieben. Die DVD glänzt mit Kommentaren von Gilmour, Mason und Waters und anderen Persönlichkeiten, die mit mehr oder weniger interessanten Statements in den 75 Minuten nicht geizen. Leider das Übliche Song-anspielen-aber-bitte-nicht-zu-lange-Getue. Dennoch eine gute Mischung aus Informationen und Unterhaltung. Wer ausführliche Livemitschnitte erwartet, weiß nicht, um was es bei Rock Milestones geht.
Wish you were here war dann das Nachbeben zum überbewerteten Dark Side of the Moon-Guinness Buch-Dauerbrenner. Mit der Sid Barrett-Hommage Shine on you Crazy Diamond und dem Übersong Wish you were here ist Pink Floyds zehntes Album der Dauergast bei den immer wiederkehrenden Charts der "besten Alben aller Zeiten". Das Chinatown des Progrocks. Leider ist die DVD zu diesem fasst perfekten Album alles andere als perfekt. Natürlich ist es toll, den Erinnerungen der Beteiligten zu lauschen, doch die DVD bietet die mit Abstand schlechteste Bildqualität und den miesesten Sound der drei DVDs. Für Fans kein wirkliches Muss, aber ein Totalreinfall sieht auch anders aus. Die Laufzeit ist mit nicht mal 60 Minuten auch sehr kurz ausgefallen.
Pink Floyd – Landmark Albums bietet keine Extras, dafür diverse Untertitel und eine hübsche Aufmachung.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Pink Floyd - Landmark Albums
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2006
Länge:
202 (Min.)
Erschienen bei:
Icestorm Entertainment GmbH
Bildformat:
1.78:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Englisch
Extras:
Keine
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
13.10.2006
CAST & CREW
Regie:
Diverse
FILMBEWERTUNG
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