Leben und Sterben der Grunge-Legende
Auf dem Höhepunkt seines Erfolges steckte sich Kurt Cobain, Sänger, Gitarrist und Kopf von Nirvana, eine Schrotflinte in den Mund und blies sich das Gehirn weg. Dass Ruhm, Geld und Millionen Anhänger auf der ganzen Welt nicht unbedingt glücklicher machen, beweist seine Geschichte.
Das Nirvana und der Grunge-Boom der frühen 90er eine ganze Generation von Musikern bis heute beeinflusst hat und das wiederum eine ganze Generation dadurch arbeitslos wurde – siehe Hardrock und Hairspray-Metal – sollte man angesichts der Klasse Nirvanas und vieler Grunge-Alben jedoch nicht vergessen. Das Tragische am Selbstmord Cobains ist, und das zeigt dann auch die vorliegende Dokumentation Nevermind Kurt anhand von vielen Interviews und Zeitdokumenten, dass der Mann zu etwas hoch stilisiert wurde, was er gar nicht war und sein wollte. Den Annehmlichkeiten des Erfolges zwar nicht abgeneigt, wollte er keine Galionsfigur sein, wollte er nicht der Leader einer ganzen Generation von abgerissenen Flanellhemdträgern werden und schon gar nicht den Sinn in deren versumpftes Leben zurückbringen. Er war ja selber kaputt – schon allein aufgrund seiner Medikamenten- und Heroinsucht und immer wiederkehrender Depressionen.
Nevermind Kurt lässt über 60 Minuten Freunde, Mitarbeiter und den ehemaligen Drummer Chad Channing (Dave Grohl ersetzte ihn nach dem Bleach-Album und der Gute wird sich sicher noch heute in den Hintern beißen, dass er nicht mehr an dem Millionenseller Nevermind beteiligt war) zu Wort kommen. Leider ohne die zwei Ehemaligen Grohl und Krist Novoselic oder einen Kommentar seiner Witwe Courtney Love.
Nevermind Kurt ist eine sehr gute Dokumentation des kurzen und auch tragischen Lebens eines der einflussreichsten Musiker der 90er. Zawr nur 60 Minuten lang, jedoch mit zahlreichen Bonus-Interviews und einem informativen Booklet.
(Renatus Töpke)
Das Nirvana und der Grunge-Boom der frühen 90er eine ganze Generation von Musikern bis heute beeinflusst hat und das wiederum eine ganze Generation dadurch arbeitslos wurde – siehe Hardrock und Hairspray-Metal – sollte man angesichts der Klasse Nirvanas und vieler Grunge-Alben jedoch nicht vergessen. Das Tragische am Selbstmord Cobains ist, und das zeigt dann auch die vorliegende Dokumentation Nevermind Kurt anhand von vielen Interviews und Zeitdokumenten, dass der Mann zu etwas hoch stilisiert wurde, was er gar nicht war und sein wollte. Den Annehmlichkeiten des Erfolges zwar nicht abgeneigt, wollte er keine Galionsfigur sein, wollte er nicht der Leader einer ganzen Generation von abgerissenen Flanellhemdträgern werden und schon gar nicht den Sinn in deren versumpftes Leben zurückbringen. Er war ja selber kaputt – schon allein aufgrund seiner Medikamenten- und Heroinsucht und immer wiederkehrender Depressionen.
Nevermind Kurt lässt über 60 Minuten Freunde, Mitarbeiter und den ehemaligen Drummer Chad Channing (Dave Grohl ersetzte ihn nach dem Bleach-Album und der Gute wird sich sicher noch heute in den Hintern beißen, dass er nicht mehr an dem Millionenseller Nevermind beteiligt war) zu Wort kommen. Leider ohne die zwei Ehemaligen Grohl und Krist Novoselic oder einen Kommentar seiner Witwe Courtney Love.
Nevermind Kurt ist eine sehr gute Dokumentation des kurzen und auch tragischen Lebens eines der einflussreichsten Musiker der 90er. Zawr nur 60 Minuten lang, jedoch mit zahlreichen Bonus-Interviews und einem informativen Booklet.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Nevermind Kurt
Produktionsland:
USA, Großbritannien
Produktionsjahr:
2006
Länge:
60 (Min.)
Erschienen bei:
Polyband
Bildformat:
1.78:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 2.0, Deutsch, Englisch
Extras:
50 Minuten zusätzliche Interviews
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
16.02.2007
CAST & CREW
Regie:
Diverse
FILMBEWERTUNG
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