Jimi Hendrix - Electric Ladyland
DVD-Start:
15.10.2004
Leserbewertung:
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Experience Jimi ...
Ein Muss für Fans des Gitarrenhelden Jimi Hendrix ist diese DVD aus der Serie Classic Albums. Das dritte und letzte Studioalbum des Gitarrengenies wartet mit All-time-classics vom Kaliber Crosstown Traffic, Voodoo Chile, Rainy day, dream away und natürlich Bob Dylans All along the watchtower auf.
In zahlreichen Interviews werden einige relevante – und überlebende – Mitstreiter und Mitmusiker zum Kramen im Nähkästchen gebeten. Allen voran Produzent Chas Chandler, Experience-Drummer Mitch Mitchell und Experience Bassist Noel Redding erinnern sich an Arbeitsweisen, lustige Begebenheiten und die Entstehung der legendären Songs ("Wir haben einfach die Bänder mitlaufen lassen, bis wir ein Album voll hatten.") und Soundeffekte. Nicht ohne Wehmut bekommt man so Einblicke in die Entstehung eines wegweisenden Stückes Musikgeschichte. Man erfährt viel über die Entstehung des legendären "Nackedei-Covers", Hendrix’ Leutseligkeit, wie ihn damalige Bekannte und Kollegen wahrgenommen haben und das er ein echter Spaßvogel war. Interessant auch die Live-Ausschnitte und Cuts aus einigen Promofilmen.
Eine gewisse Bitterkeit merkt man den beiden Langzeit-Mitstreiter Mitchell und Redding an. Von den Nachlassverwaltern Hendrix ziemlich über den Tisch gezogen (sie traten ihre Rechte an den Aufnahmen für nen Appel und nen Ei schon vor langer Zeit ab), ringen sie um ihr Stückchen Ruhm. Es muss hart sein, wenn man immer wieder nach Jimi gefragt wird und bis heute noch die zweite Geige spielt. Dennoch (oder gerade deswegen) ist diese Dokumentation eine ehrliche und wahrhafte Verbeugung vor einem der größten Rockmusiker aller Zeiten. Es macht nachdenklich, wenn man überlegt, was da noch alles hätte kommen können. Anders als mit dem frühen Tod werden Mythen aber selten gemacht. Jimi Hendrix starb ein Jahr nach der Veröffentlichung von Electric Ladyland an einer Überdosis.
(Renatus Töpke)
In zahlreichen Interviews werden einige relevante – und überlebende – Mitstreiter und Mitmusiker zum Kramen im Nähkästchen gebeten. Allen voran Produzent Chas Chandler, Experience-Drummer Mitch Mitchell und Experience Bassist Noel Redding erinnern sich an Arbeitsweisen, lustige Begebenheiten und die Entstehung der legendären Songs ("Wir haben einfach die Bänder mitlaufen lassen, bis wir ein Album voll hatten.") und Soundeffekte. Nicht ohne Wehmut bekommt man so Einblicke in die Entstehung eines wegweisenden Stückes Musikgeschichte. Man erfährt viel über die Entstehung des legendären "Nackedei-Covers", Hendrix’ Leutseligkeit, wie ihn damalige Bekannte und Kollegen wahrgenommen haben und das er ein echter Spaßvogel war. Interessant auch die Live-Ausschnitte und Cuts aus einigen Promofilmen.
Eine gewisse Bitterkeit merkt man den beiden Langzeit-Mitstreiter Mitchell und Redding an. Von den Nachlassverwaltern Hendrix ziemlich über den Tisch gezogen (sie traten ihre Rechte an den Aufnahmen für nen Appel und nen Ei schon vor langer Zeit ab), ringen sie um ihr Stückchen Ruhm. Es muss hart sein, wenn man immer wieder nach Jimi gefragt wird und bis heute noch die zweite Geige spielt. Dennoch (oder gerade deswegen) ist diese Dokumentation eine ehrliche und wahrhafte Verbeugung vor einem der größten Rockmusiker aller Zeiten. Es macht nachdenklich, wenn man überlegt, was da noch alles hätte kommen können. Anders als mit dem frühen Tod werden Mythen aber selten gemacht. Jimi Hendrix starb ein Jahr nach der Veröffentlichung von Electric Ladyland an einer Überdosis.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Jimi Hendrix - Electric Ladyland
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2001
Länge:
60 (Min.)
Erschienen bei:
Edel Records GmbH
Bildformat:
4:3
Ton/Sprache:
Dolby Digital 2.0, Englisch
Extras:
Keine
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
15.10.2004
CAST & CREW
Regie:
Diverse
FILMBEWERTUNG
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