Gute Tote sind schwer zu finden
Lange musste man in Deutschland auf den reichlich gepushten Zombie-Klamauk Fido warten. Jetzt hat sich Ascot Elite den Vertrieb gesichert und endlich die, als potentiellen Shaun of the Dead-Nachfolger gehandelte, Zombie-Comedy auf den Markt gebracht. Leider werden die Erwartungen nicht erfüllt. Fido ist gut – aber nicht so gut, wie alle sagen.
Das Örtchen Willard in den 60er Jahren. Eine ätherisch reine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, die Autos glänzen und der Gartenzaun strahlend weiß gestrichen ist. Im Prolog wird erklärt, dass nach einer Zombieplage (es könnte die aus Romeros Night of the Living Dead sein) die "überlebenden" Untoten domestiziert wurden und per elektronischem Halsband gefügig gemacht wurden. Somit können sie als Müllmänner, Haushaltshilfen und für andere niedere Arbeiten benutzt werden. Als sich die Robinsons dazu entschließen, sich auch endlich einen Hauszombie zuzulegen, beginnen die Probleme. Nicht nur verliebt sich Mom in den neuen Spielkameraden ihres Sohnes Timmy. Fido, wie Timmy ihn nennt, hat ein defektes Halsband und beißt die verbitterte Nachbarin Mrs. Henderson. Diese beginnt nun ihrerseits als Zombie die halbe Nachbarschaft zu infizieren und schon bald gerät die erneute Zombieepidemie außer Kontrolle.
Zugegeben, es gibt einige tolle Ideen und kuriose Dialoge in Fido. "Sehe ich da Blut an deinem Zombie?", ist nur einer davon. Doch geht das Timing oft daneben. Und das ist bei einer Komödie nun mal mit das Wichtigste. Auch kommt Fido einfach nicht in die Gänge. Ständig bremst etwas die Handlung; sei es der untalentierte Kinderhauptdarsteller oder einige unlustige Ereignisse. Als großer Zombie-Freund und durchaus offen für Zombie-Komödien (Shaun of the Dead ist einer seiner Favoriten), muss der Rezensent leider zugeben, dass Fido den Vorschußlorbeeren nicht gerecht wird und schon im Trailer die besten Ideen verheizt hat. Schade, da wäre ob der Grundidee eine Menge mehr drin gewesen.
(Renatus Töpke)
Das Örtchen Willard in den 60er Jahren. Eine ätherisch reine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, die Autos glänzen und der Gartenzaun strahlend weiß gestrichen ist. Im Prolog wird erklärt, dass nach einer Zombieplage (es könnte die aus Romeros Night of the Living Dead sein) die "überlebenden" Untoten domestiziert wurden und per elektronischem Halsband gefügig gemacht wurden. Somit können sie als Müllmänner, Haushaltshilfen und für andere niedere Arbeiten benutzt werden. Als sich die Robinsons dazu entschließen, sich auch endlich einen Hauszombie zuzulegen, beginnen die Probleme. Nicht nur verliebt sich Mom in den neuen Spielkameraden ihres Sohnes Timmy. Fido, wie Timmy ihn nennt, hat ein defektes Halsband und beißt die verbitterte Nachbarin Mrs. Henderson. Diese beginnt nun ihrerseits als Zombie die halbe Nachbarschaft zu infizieren und schon bald gerät die erneute Zombieepidemie außer Kontrolle.
Zugegeben, es gibt einige tolle Ideen und kuriose Dialoge in Fido. "Sehe ich da Blut an deinem Zombie?", ist nur einer davon. Doch geht das Timing oft daneben. Und das ist bei einer Komödie nun mal mit das Wichtigste. Auch kommt Fido einfach nicht in die Gänge. Ständig bremst etwas die Handlung; sei es der untalentierte Kinderhauptdarsteller oder einige unlustige Ereignisse. Als großer Zombie-Freund und durchaus offen für Zombie-Komödien (Shaun of the Dead ist einer seiner Favoriten), muss der Rezensent leider zugeben, dass Fido den Vorschußlorbeeren nicht gerecht wird und schon im Trailer die besten Ideen verheizt hat. Schade, da wäre ob der Grundidee eine Menge mehr drin gewesen.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Fido
Produktionsland:
Kanada
Produktionsjahr:
2006
Länge:
89 (Min.)
Erschienen bei:
Ascot Elite Home Entertainment GmbH
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Englisch
Extras:
Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
14.02.2008
CAST & CREW
Regie:
Andrew Currie
Hauptdarsteller:
Tim Blake Nelson, Dylan Baker, Carrie-Anne Moss, Henry Czerny, Billy Connolly
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