Eminem – Live from New York City
DVD-Start:
16.11.2007
Leserbewertung:
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Für die Fans
Mit gewaltigem Bühnenbild gastierte 2005 der Eminem-Zirkus im Madison Square Garden (nicht zu verwechseln mit dem Madison Cube Garden aus Futurama). Und was soll man sagen, erwartungsgemäß flippen die Massen aus und jubeln und schreien bei jedem Satz, den ihr Idol von sich gibt. Natürlich hat Eminem seinen Hype schon eine Weile hinter sich gelassen, beschränkt sich immer mehr aufs Produzieren und Nachwuchs fördern. Was ja auch in Ordnung geht, schließlich gehen Gelddruckmaschinen wie 50 Cent auf sein Konto.
Das Konzert geht bescheidene (und überraschend kurze) 80 Minuten, protzt mit einer fetten Lightshow und Gästen wie D12, Obie Trice und Stat Quo. Zeitweise schlurfen ein Dutzend "Brüder" über die riesige Bühne und machen mit dem Publikum ihre Mitsingspiele. Immer wieder erstaunlich, dass auf der Bühne jeder weiß, wann sein Einsatz ist. Auch beachtlich, dass speziell Eminem seine ewig langen Text ohne Blackout runter rattern kann. Was jedoch auffällt ist, dass der Meister zwar "in echt" rappt, jedoch trotzdem seine Stimme per Playback mitläuft. Ozzy Osbourne lässt grüßen. Geboten werden alle bekannten Hits; Toy Soldiers (der mit dem Lisa Stansfield-Sample), 40 Oz (mit D12), Stan (bekannt für sein großartiges Video), Cleaning out my Closet und natürlich das Oscar-gekrönte Lose Yourself aus 8 Mile.
Doch wenn man kein beinharter Hip Hop-Fan ist wird schnell deutlich, dass sich eine solche Show schnell abnutzt. Stehen bei einer Rockband Musiker auf der Bühne, die miteinander interagieren und Instrumente spielen, besteht bei Hip Hop respektive Eminem die Band im Grunde nur aus einem DJ, der offensichtlich nur die CDs abspielt, darüber scratcht und ins Mikro grölt. Auch werden viele Songs nur angespielt, was auch die kurze Spielzeit erklärt. Aber anscheinend wusste man im Hause Eminem um das Problem der fehlenden Abwechslung und baute gefakte Backstage-Szenen ein, in denen Eminem den Märtyrer gibt. Fazit: Eine gewaltige Miniplaybackshow - für Fans only. Die werden jedoch ihren Spaß haben.
(Renatus Töpke)
Das Konzert geht bescheidene (und überraschend kurze) 80 Minuten, protzt mit einer fetten Lightshow und Gästen wie D12, Obie Trice und Stat Quo. Zeitweise schlurfen ein Dutzend "Brüder" über die riesige Bühne und machen mit dem Publikum ihre Mitsingspiele. Immer wieder erstaunlich, dass auf der Bühne jeder weiß, wann sein Einsatz ist. Auch beachtlich, dass speziell Eminem seine ewig langen Text ohne Blackout runter rattern kann. Was jedoch auffällt ist, dass der Meister zwar "in echt" rappt, jedoch trotzdem seine Stimme per Playback mitläuft. Ozzy Osbourne lässt grüßen. Geboten werden alle bekannten Hits; Toy Soldiers (der mit dem Lisa Stansfield-Sample), 40 Oz (mit D12), Stan (bekannt für sein großartiges Video), Cleaning out my Closet und natürlich das Oscar-gekrönte Lose Yourself aus 8 Mile.
Doch wenn man kein beinharter Hip Hop-Fan ist wird schnell deutlich, dass sich eine solche Show schnell abnutzt. Stehen bei einer Rockband Musiker auf der Bühne, die miteinander interagieren und Instrumente spielen, besteht bei Hip Hop respektive Eminem die Band im Grunde nur aus einem DJ, der offensichtlich nur die CDs abspielt, darüber scratcht und ins Mikro grölt. Auch werden viele Songs nur angespielt, was auch die kurze Spielzeit erklärt. Aber anscheinend wusste man im Hause Eminem um das Problem der fehlenden Abwechslung und baute gefakte Backstage-Szenen ein, in denen Eminem den Märtyrer gibt. Fazit: Eine gewaltige Miniplaybackshow - für Fans only. Die werden jedoch ihren Spaß haben.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Eminem – Live from New York City
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2007
Länge:
78 (Min.)
Erschienen bei:
Edel Records GmbH
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Surround DTS
Extras:
Keine
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
16.11.2007
CAST & CREW
FILMBEWERTUNG
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