Uh! Oh! Ah! 80er Jahre Trash at it's worst. Es gibt diese Filme, bei denen man sich fragt, wieso sie es zum Kultstatus gebracht haben. Elmer von Frank Henenlotter ist eines dieser Verbrechen am Zuschauer. Eine Kurzfilmidee, die auf lange 80 Minuten gedehnt wurde.
Der wurmartige Parasit Elmer nistet sich bei dem naiven Brian ein. Diesem bietet er einen folgenschweren Deal an: Elmer darf bei ihm bleiben und verabreicht seinem neuen Wirtskörper Brian dafür eine starke halluzinogene Droge ins Rückenmark. Brian geht auf den Deal ein und erlebt fortan diverse abgedrehte Trips. Doch Brian ahnt nicht, dass ihn die Droge ziemlich schnell abhängig macht. Um weiterhin von Elmer versorgt zu werden, muss Brian seinen parasitären Kumpel mit Menschenhirn versorgen. Doch Elmer hat die Rechnung ohne den – Achtung, Kalauer! - Wirt gemacht.
Regisseur und Autor Henenlotter (Basket Case) versteht sein Splatter-Handwerk, baut immer wieder schräge Szenen ein (z.B. abgefahrene bzw. nervige Musical-Einlagen Elmers) und scheut sich auch nicht, richtig obszön zu werden. Dies fällt gerade bei der, in der 16er Fassung geschnittenen, legendären 'Elmer Blow Job' - Szene auf. Henenlotter beweist damit jedoch auch ein Gespür für abgefahrene Ideen. Inszenatorisches Können hat der Mann jedoch leider nicht einmal ansatzweise zu bieten.
Elmer ist eine Splatter-Komödie für Hardcore-Fans, die auch mit derben Späßen etwas anfangen können. Darstellerisch unterdurchschnittlich, mit furchtbarsten Dialogen ausgestattet und gerade zu Beginn reichlich lahm auf der Brust, sorgt der Glibberspaß in feuchtfröhlicher Jungsrunde sicher für einige Lacher. Wer jedoch sein, räusper, Gehirn nicht vor der Betätigung der Play-Taste ausschaltet, wird wenig Spaß haben.
(Renatus Töpke)
Der wurmartige Parasit Elmer nistet sich bei dem naiven Brian ein. Diesem bietet er einen folgenschweren Deal an: Elmer darf bei ihm bleiben und verabreicht seinem neuen Wirtskörper Brian dafür eine starke halluzinogene Droge ins Rückenmark. Brian geht auf den Deal ein und erlebt fortan diverse abgedrehte Trips. Doch Brian ahnt nicht, dass ihn die Droge ziemlich schnell abhängig macht. Um weiterhin von Elmer versorgt zu werden, muss Brian seinen parasitären Kumpel mit Menschenhirn versorgen. Doch Elmer hat die Rechnung ohne den – Achtung, Kalauer! - Wirt gemacht.
Regisseur und Autor Henenlotter (Basket Case) versteht sein Splatter-Handwerk, baut immer wieder schräge Szenen ein (z.B. abgefahrene bzw. nervige Musical-Einlagen Elmers) und scheut sich auch nicht, richtig obszön zu werden. Dies fällt gerade bei der, in der 16er Fassung geschnittenen, legendären 'Elmer Blow Job' - Szene auf. Henenlotter beweist damit jedoch auch ein Gespür für abgefahrene Ideen. Inszenatorisches Können hat der Mann jedoch leider nicht einmal ansatzweise zu bieten.
Elmer ist eine Splatter-Komödie für Hardcore-Fans, die auch mit derben Späßen etwas anfangen können. Darstellerisch unterdurchschnittlich, mit furchtbarsten Dialogen ausgestattet und gerade zu Beginn reichlich lahm auf der Brust, sorgt der Glibberspaß in feuchtfröhlicher Jungsrunde sicher für einige Lacher. Wer jedoch sein, räusper, Gehirn nicht vor der Betätigung der Play-Taste ausschaltet, wird wenig Spaß haben.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Elmer
Originaltitel:
Brain Damage
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
1988
Länge:
81 (Min.)
Erschienen bei:
Ascot Elite Home Entertainment
Bildformat:
1.85:1
Ton/Sprache:
Dolby Digital 2.0, Deutsch, Englisch
Extras:
Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
29.01.2009
CAST & CREW
Regie:
Frank Henenlotter
Drehbuch:
Frank Henenlotter
Kamera:
Bruce Torbet
Schnitt:
Frank Henenlotter, James Y. Kwei
Musik:
Clutch Reiser, Gus Russo
Hauptdarsteller:
Rick Hearst, Gordon MacDonald, Jennifer Lowry, Theo Barnes, Lucille Saint-Peter
FILMBEWERTUNG
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