Elephant - Arthaus Collection
DVD-Start:
12.10.2007
FSK:
12
Leserbewertung:
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An einem ganz normalen Tag...
Ohne Zweifel war das Massaker an der Columbine High School neben dem 11. September eines der großen Traumata der amerikanischen Nation. Nach Michael Moores Erfolgsdokumentation Bowling for Columbine war Elephant der erste Spielfilm, der sich dem Thema nähert. Regisseur Gus van Sant wurde für sein Werk 2003 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.
Es ist ein schöner Herbsttag an einer High School irgendwo in den USA. Eli, der zu Fuss in die Schule unterwegs ist, überredet im Park ein Punk- Pärchen, für ein paar Fotos zu posieren. Nate trifft nach dem Football-Training seine Freundin Carrie zum Mittagessen. John hinterlegt im Rektorat die Autoschlüssel seines Vaters, damit sein Bruder sie dort abholen kann. In der Cafeteria tratschen Brittany, Jordan und Nicole und beklagen sich über das Geschnüffel ihrer Mütter. Michelle rast in die Bibliothek, während Eli im Korridor ein paar Fotos von John knipst. John geht hinaus auf den Rasen, wo er den Weg von Alex und Eric kreuzt, die allerdings ganz andere Pläne für diesen scheinbar normalen Tag haben. Sie haben sich Waffen bestellt und sind wild entschlossen, in ihrer Schule ein Massaker anzurichten. Eiskalt und ohne jegliche Regung ziehen die beiden los...
Mit Elephant widmet sich Gus van Sant wieder einmal seinem Lieblingsthema, der Lebenswelt junger Menschen auf der Suche nach sich selbst. Doch im Gegensatz zu My Own Private Idaho oder Good Will Hunting arbeitet der Regisseur in seinem Film mit echten High-School-Schülerinnen und -Schülern, um Teenager in der unbeständigen Welt von heute zu porträtieren. Dadurch entsteht ein intensives, vibrierendes und verstörendes Werk, das es schafft, ganz nah und zugleich eigentümlich weit weg von seinen Figuren zu sein. Ein Film, der keine allgemeingültigen Erklärungen gibt, sondern ein Mosaik aus Eindrücken, Empfindungen und Verletzungen, die schließlich in einer schrecklichen Tat münden.
(Joachim Kurz)
Es ist ein schöner Herbsttag an einer High School irgendwo in den USA. Eli, der zu Fuss in die Schule unterwegs ist, überredet im Park ein Punk- Pärchen, für ein paar Fotos zu posieren. Nate trifft nach dem Football-Training seine Freundin Carrie zum Mittagessen. John hinterlegt im Rektorat die Autoschlüssel seines Vaters, damit sein Bruder sie dort abholen kann. In der Cafeteria tratschen Brittany, Jordan und Nicole und beklagen sich über das Geschnüffel ihrer Mütter. Michelle rast in die Bibliothek, während Eli im Korridor ein paar Fotos von John knipst. John geht hinaus auf den Rasen, wo er den Weg von Alex und Eric kreuzt, die allerdings ganz andere Pläne für diesen scheinbar normalen Tag haben. Sie haben sich Waffen bestellt und sind wild entschlossen, in ihrer Schule ein Massaker anzurichten. Eiskalt und ohne jegliche Regung ziehen die beiden los...
Mit Elephant widmet sich Gus van Sant wieder einmal seinem Lieblingsthema, der Lebenswelt junger Menschen auf der Suche nach sich selbst. Doch im Gegensatz zu My Own Private Idaho oder Good Will Hunting arbeitet der Regisseur in seinem Film mit echten High-School-Schülerinnen und -Schülern, um Teenager in der unbeständigen Welt von heute zu porträtieren. Dadurch entsteht ein intensives, vibrierendes und verstörendes Werk, das es schafft, ganz nah und zugleich eigentümlich weit weg von seinen Figuren zu sein. Ein Film, der keine allgemeingültigen Erklärungen gibt, sondern ein Mosaik aus Eindrücken, Empfindungen und Verletzungen, die schließlich in einer schrecklichen Tat münden.
(Joachim Kurz)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Elephant - Arthaus Collection
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2003
Länge:
78 (Min.)
Bildformat:
1,78:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Englisch
Extras:
Interview mit Gus Van Sant, "Rolling through Time" - auf dem Set von Elephant
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
12.10.2007
CAST & CREW
Regie:
Gus van Sant
Hauptdarsteller:
John Robinson, Alex Frost, Eric Deulen, Elias McConnell, Jordan Taylor
MEINUNGEN
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