Olatunde Osunsamnis Spielfilm über UFO-Entführungen kommt im äußerst schicken 3D-Cover daher und verspricht noch vor dem Vorspann via seiner Hauptdarstellerin Milla Jovovich (Resident Evil 1-3, Das fünfte Element), dass Die vierte Art auf wahren Begebenheiten beruhe. Außerdem bedankt man sich bei den damaligen Augenzeugen, dass man das Original-Footage von einst nutzen durfte. Das Problem ist nur, dass Die vierte Art eine recht nervige Angelegenheit ist, dessen "Original-Footage" jederzeit als nicht Original zu erkennen ist. Auch basiert hier nichts auf irgendwelchen realen Geschehnissen. Für UFO-Fans und -Gläubige ist der Film dennoch eine unterhaltsame Angelegenheit. Wenn sie es denn schaffen, Zugang zu finden...
Psychologin Abigail hat vor kurzem ihren Mann verloren und versucht, sich wieder in den Alltag einzufinden. Doch das wird nicht leicht, denn die eh schon labile Frau wird plötzlich mit einer Art Massenpsychose konfrontiert. In ihrem kleinen Wohnort Nome kommen immer öfters Menschen zu ihr, die unter Schlaflosigkeit und Angstzuständen leiden. Als Abigail bei einem Patienten mittels Hypnose weiter kommen möchte, bricht der sich die Wirbelsäule. Natürlich glaubt niemand Abigail, dass sie nichts damit zu tun habe, denn das Videoband, das mitgelaufen ist, weist Störungen auf. Und so geht es weiter: Immer wenn etwas bei einer Sitzung passiert (und es gibt noch mehr Hypnosesitzungen!), verschwimmen die Videoaufzeichnungen. Und ohne das es Abigail richtig registriert, holt die Massenpsychose auch sie ein...
Die vierte Art ist eine seltsame Filmerfahrung. Man weiß nie so recht, was das, was man gerade sieht, sein soll. Immer wieder Splitscreens mit Videoaufnahmen (die natürlich "echt" sind) und dann mit gefilmten Schauspielern (die das "echte" Videomaterial nachstellen). Oftmals verliert man den Überblick, wer denn nun wer ist und verliert so die Handlung aus den Augen. Die Grundidee ist nicht schlecht, gut gespielt und es gibt ein paar wirklich bedrohliche Schock- und Gänsehautmomente. Aber irgendwann nervt der Humbug, denn man bekommt nie etwas zu sehen, alles wird nur herbeigeredet und nichts geht voran. Und auch die Stimmung in Die vierte Art ist deprimierend, nicht ein Funke Humor oder Hoffnung. Der komplette Film wird von Mila Jovovichs Verzweiflung bestimmt. Wie gesagt; UFO-Fans könnten begeistert sein, alle anderen werden es sich schwer tun. Aber schön, wenn sich gestandene Hollywood-Schwergewichte wie Milla Jovovich auch an kleine, unkonventionelle Projekte wie Die vierte Art wagen. Einen richtig guten Film macht das leider nicht.
(Renatus Töpke)
Psychologin Abigail hat vor kurzem ihren Mann verloren und versucht, sich wieder in den Alltag einzufinden. Doch das wird nicht leicht, denn die eh schon labile Frau wird plötzlich mit einer Art Massenpsychose konfrontiert. In ihrem kleinen Wohnort Nome kommen immer öfters Menschen zu ihr, die unter Schlaflosigkeit und Angstzuständen leiden. Als Abigail bei einem Patienten mittels Hypnose weiter kommen möchte, bricht der sich die Wirbelsäule. Natürlich glaubt niemand Abigail, dass sie nichts damit zu tun habe, denn das Videoband, das mitgelaufen ist, weist Störungen auf. Und so geht es weiter: Immer wenn etwas bei einer Sitzung passiert (und es gibt noch mehr Hypnosesitzungen!), verschwimmen die Videoaufzeichnungen. Und ohne das es Abigail richtig registriert, holt die Massenpsychose auch sie ein...
Die vierte Art ist eine seltsame Filmerfahrung. Man weiß nie so recht, was das, was man gerade sieht, sein soll. Immer wieder Splitscreens mit Videoaufnahmen (die natürlich "echt" sind) und dann mit gefilmten Schauspielern (die das "echte" Videomaterial nachstellen). Oftmals verliert man den Überblick, wer denn nun wer ist und verliert so die Handlung aus den Augen. Die Grundidee ist nicht schlecht, gut gespielt und es gibt ein paar wirklich bedrohliche Schock- und Gänsehautmomente. Aber irgendwann nervt der Humbug, denn man bekommt nie etwas zu sehen, alles wird nur herbeigeredet und nichts geht voran. Und auch die Stimmung in Die vierte Art ist deprimierend, nicht ein Funke Humor oder Hoffnung. Der komplette Film wird von Mila Jovovichs Verzweiflung bestimmt. Wie gesagt; UFO-Fans könnten begeistert sein, alle anderen werden es sich schwer tun. Aber schön, wenn sich gestandene Hollywood-Schwergewichte wie Milla Jovovich auch an kleine, unkonventionelle Projekte wie Die vierte Art wagen. Einen richtig guten Film macht das leider nicht.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die vierte Art
Originaltitel:
The Fourth Kind
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2009
Länge:
94 (Min.)
Erschienen bei:
Ascot Elite Home Entertainment
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch. Englisch
Extras:
Entfallene Szenen, Featurette, TV-Spots, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
15.04.2010
CAST & CREW
Regie:
Olatunde Osunsanmi
Drehbuch:
Olatunde Osunsanmi, Terry Robbins
Kamera:
Lorenzo Senatore
Schnitt:
Paul Covington
Musik:
Atli Örvarsson
Hauptdarsteller:
Will Patton, Milla Jovovich, Elias Koteas, Enzo Cilenti, Corey Johnson
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: Harry am: 15.11.11
Der Film ist Klasse!! Scheinbar haben einige nicht verstanden, dass es letztendlich doch keine Eule war.
Von: Gacy am: 25.03.11
Wie kann msn behaupten das der Film verwirrend ist, für mich ist alles eindeutig was in den Film passiert. Und die Eulen sind keine Eulen sondern Ausserirdische, da sieht man wie manche einen Film verfolgen, Hauptsache erstmal dummes Zeug quatschen!
Von: Rebecca am: 17.12.10
Ich fand den Film total schelcht weil es keine Auflösung gab. Man dachte zuletzt das alles klar ist und dann kommen dieses Aufnahmen mit dem Ufo. Ganz ehrlich das ist der schlechteste Horrorfilm den ich je gesehen habe. Es gibt keine sichtbaren Zusammenhänge zwischen der Eule und dem Ufo. Der Film ist total verwirrend, eingentlich gut gemacht aber das Ende ist scheiße !
Von: Pavel am: 08.09.10
Kann Herrn Töpke nur zustimmen, ein wirklich schwacher Film.
Von: kev am: 07.09.10
Der Redakteuer, der das Review zum Film schrieb, muss wohl ein wenig gepennt haben.
Ich fand den film in keinerweise verwirrend und in die länge gezogen. die "echten" filmaufnahmen von damals und die Filmaufnahmen im "nachgespielten" teil sind klar und deutlich zu unterscheiden. genau wie die schauspieler es sind. keine ahnung wie man dort was verwechseln kann.
2x hab ich mich wirklich derbe erschrocken ohne auch nur in den moment an eine schockscene zu denken :)






