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Zombie, Banküberfall
Dead Heist ist einer jener Low Budget-Zombiestreifen, die mit smartem Cover, hochtrabenden Vergleichen (New Jack City meets 28 Days Later und Namedropping (Big Daddy Kane)) in der Flut der Neuveröffentlichungen bestehen wollen. Und das könnte sogar klappen, denn auch der Film selbst ist so schlecht nicht. Masken, FX und Darsteller gehen in Ordnung, die Inszenierung ist OK und die Story taugt auch. Nur die Synchronisation ist nicht immer das Gelbe vom Ei.
Ski (Brandon Hardin) und seine Kumpel wollen mal richtig abkassieren und erhalten einen Tipp, dass in der Bank einer Kleinstadt gerade jede Menge Geld liegt. Doch man braucht Waffen und lässt sich so mit dem Unterweltboss Hustle (E-40) ein. Der stellt den Homies den Aufpasser und Vin Diesel Look-a-like Ackson (sympathisch: D.J. Naylor) an die Seite. Doch die Homies wollen ihr eigenes Ding machen und schlagen zu, während Jackson noch die Bank auskundschaftet. Der Überfall geht schief, es stirbt ein Cop und während man sich so verschanzt, tauchen in der Abenddämmerung unzählige Zombies auf. Geiseln und Gangster müssen zusammenhalten, um zu überleben...
Das Dead Heist die erste Fingerübung seines Regisseurs ist, merkt man; manchmal holprig erzählt, Anspielungen an Filmklassiker und noch nicht wirklich eigenständig. Doch Regisseur Bo Webb zeigt, dass er was drauf hat. Das Drehbuch von Anghus Houvouras hat er zumindest im Griff und macht das Beste daraus, muss sich aber bemühen, die schon knappen 75 Minuten zu füllen. Auch sind manche der Hip Hop-Charaktere hart an der over acting-Nerv-Grenze angesiedelt. Da der Film in zwei Teile zerfällt – Vorgeschichte und Raub und der Zombieüberfall – bleibt alles übersichtlich. Und das ist gut so, sollte man den Zombie-Fun doch mit ein paar Bier genießen.
(Renatus Töpke)
Ski (Brandon Hardin) und seine Kumpel wollen mal richtig abkassieren und erhalten einen Tipp, dass in der Bank einer Kleinstadt gerade jede Menge Geld liegt. Doch man braucht Waffen und lässt sich so mit dem Unterweltboss Hustle (E-40) ein. Der stellt den Homies den Aufpasser und Vin Diesel Look-a-like Ackson (sympathisch: D.J. Naylor) an die Seite. Doch die Homies wollen ihr eigenes Ding machen und schlagen zu, während Jackson noch die Bank auskundschaftet. Der Überfall geht schief, es stirbt ein Cop und während man sich so verschanzt, tauchen in der Abenddämmerung unzählige Zombies auf. Geiseln und Gangster müssen zusammenhalten, um zu überleben...
Das Dead Heist die erste Fingerübung seines Regisseurs ist, merkt man; manchmal holprig erzählt, Anspielungen an Filmklassiker und noch nicht wirklich eigenständig. Doch Regisseur Bo Webb zeigt, dass er was drauf hat. Das Drehbuch von Anghus Houvouras hat er zumindest im Griff und macht das Beste daraus, muss sich aber bemühen, die schon knappen 75 Minuten zu füllen. Auch sind manche der Hip Hop-Charaktere hart an der over acting-Nerv-Grenze angesiedelt. Da der Film in zwei Teile zerfällt – Vorgeschichte und Raub und der Zombieüberfall – bleibt alles übersichtlich. Und das ist gut so, sollte man den Zombie-Fun doch mit ein paar Bier genießen.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Dead Heist
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2007
Länge:
75 (Min.)
Erschienen bei:
Sunfilm Entertainment
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Englisch
Extras:
Kine
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
08.05.2009
CAST & CREW
Regie:
Bo Webb
Drehbuch:
Anghus Houvouras, Eric Tomosunas, Bo Webb
Kamera:
Patrick Borowiak, Matt Malloy
Schnitt:
Shannon Settlemyre, Bo Webb
Musik:
Jim McKeever
Hauptdarsteller:
Big Daddy Kane, Brandon Hardin, D.J. Naylor, Dominic L. Santana, Traci Dinwiddie
FILMBEWERTUNG
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