Poesie pur
Hart ist das Leben in der Wüste Gobi im Süden der Mongolei: Ausgezehrt von einer langen und schwierigen Geburt verstößt die Kamelmutter der Nomadenfamilie Amgaa ihr Neugeborenes. Immer wieder unternimmt das weiße kleine Kamel Annäherungsversuche an die Mutter, und ein ums andere Mal wird es verstoßen. Schließlich greift die Nomadenfamilie zum letzten Mittel und besinnt sich auf ein altes Ritual: Ein Geiger aus der Stadt soll mit seiner Musik das Herz der widerspenstigen Kamelmutter betören und sie so dazu bringen, sich wieder ihres verstoßenen Kindes anzunehmen.
Was auf den ersten Blick wie ein fremdländisches und exotisches Märchen klingt, erweist sich bei genauerer Betrachtung allerdings als Realität. Denn die aus der Mongolei stammende Filmemacherin Byambasuren Davaa und ihr italienischer Kameramann Luigi Falorni (beide übrigens Absolventen der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen, an der sie diesen Film als Abschlussarbeit realisierten) begleiteten sieben Wochen lang eine Nomadenfamilie in der Mongolei, die ihren Lebensunterhalt als Kamelhirten verdienen. Fern jeglicher Idealisierung des ungebundenen Lebens gelang ihnen dabei ein ebenso spannender wie eindrucksvoller Einblick in die Legenden und die Lebensumstände der Wüstenbewohner – seien es nun Menschen oder Kamele. Die Unterschiede sind sowieso verschwindend gering, wie der Film uns lehrt, denn auch Kamele können weinen …
Was auf den ersten Blick wie ein fremdländisches und exotisches Märchen klingt, erweist sich bei genauerer Betrachtung allerdings als Realität. Denn die aus der Mongolei stammende Filmemacherin Byambasuren Davaa und ihr italienischer Kameramann Luigi Falorni (beide übrigens Absolventen der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen, an der sie diesen Film als Abschlussarbeit realisierten) begleiteten sieben Wochen lang eine Nomadenfamilie in der Mongolei, die ihren Lebensunterhalt als Kamelhirten verdienen. Fern jeglicher Idealisierung des ungebundenen Lebens gelang ihnen dabei ein ebenso spannender wie eindrucksvoller Einblick in die Legenden und die Lebensumstände der Wüstenbewohner – seien es nun Menschen oder Kamele. Die Unterschiede sind sowieso verschwindend gering, wie der Film uns lehrt, denn auch Kamele können weinen …
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Das weinende Kamel - Jetzt auf DVD
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2003
Länge:
90 (Min.)
Erschienen bei:
Sunfilm Entertainment
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
08.11.2004
CAST & CREW
Regie:
Bayambasuren Davaa, Luigi Falorni
FILMBEWERTUNG
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